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Ford Focus RS

Making of

Es braucht dann doch schon ein bisschen mehr Text zum neuen Focus RS, als bloß eine lauwarme News, oder einen auf dem Heimweg im Flugzeug getippten Dreizeiler. Das Ding ist gut, richtig gut, eben: #radical. Das gefällt uns natürlich, wie uns überhaupt die ganze Mannschaft von Ford Performance gefällt.

Das sind Typen, Jungs die fahren können, entwickeln können, abstimmen können. Jungs, die Visionen haben, Ideen, die ein bisschen schräg drauf sind und vor allem Spaß haben. Damit wir Spaß haben.

Ans Herz legen wir ihnen an diesem schönen Sonntag deshalb das making of des neuen RS, das uns Ford schon im vergangenen Jahr gezeigt hat. Es ist nicht deshalb sehenswert, weil Ken Block ein bisserl damit durch die Werkshallen driftet, sondern vielmehr, weil Tyrone Johnson mit einem Lächeln auf den Lippen schon nach der ersten Benchmark-session gegen die Konkurrenz klar ist, wie weit der RS über die eigenen Ziele hinausschießt, weil Joe Bakaj mit einer Sonnenbrille zum Testen fährt, mit der er schon den legendären Sierra Cossi mitentwickelt hat und wegen Raj Nair, dem Vice President von Ford, der mal eben mit Hans und feuerfestem Overall ganz normal auf der allerletzten Rille die Abnahmefahrt aus dem Handgelenk schüttelt.

Dazu ist es die Ehrlichkeit der Jungs, die überrascht. Das ihnen ein paar Monate vor Serienanlauf plötzlich die Motoren um die Ohren geflogen sind – und niemand genau wusste warum, das das Gefühl in der Lenkung schlecht war, das Ansprechverhalten der Dämpfer im Normal-Modus eine Katastrophe und überhaupt, das Auto bis kurz vor Schluss noch viel zu wenig Charakter hatte: das alles erzählen sie in einer Offenheit, die wir schon lange nicht mehr erlebt haben.

Deshalb: anschauen und freuen. Wir werden die ganze Geschichte zum neuen Ford Focus RS in den folgenden Tagen ganz lang und breit ausrollen.

fm/Werk

 

4s Kommentare

  1. ai- so viele Männer, so viele Bilder. So lang der Film.

    Fehlt nur noch, dass die Begleitautos von BMW und Audi
    ganz, ganz übel über die Klippen springen.

  2. Der Verantwortliche im Film für die Formgestaltung hatte beim Erklären der neuen Formgebung des RS aber sichtlich Stress – die so neu auch nicht wieder ist. Was ich nicht verstehe: Warum ist der RS so unansehnlich gelieben, wenn doch ganze Heerscharen von Designern daran herumgezeichnet haben sollen? Warum ein Hot Hatch, wie Sie ihn benennen so nichtssagend werden muss? Allein die coole graue Farbe, wie im Film kurz gezeigt, macht aus einer grauen Maus noch längst kein Knaller.

    Sagen Sie mir nicht, das wollen die vielen Buben als Käufer so. Vier Türen für Papa, Mama, Hansli und Vreneli? Dazu eine äusserst grobe Kiste ohne jede Begeisterung: Soll das marketingmässig dazu dienen, dass man hinter den geilen Buchstaben RS die leistungsswachen Familien- Bider- Foküsser nicht vergisst? Ich vermute das- denn wieso sollte eine Marke wie Ford, die den GT4 wieder aufleben lassen kann, eine solche Ernüchterung den Buben verkaufen wollen.

    Und noch: Im Film ist nie und nimmer ein Hauch von Sound zu hören.

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