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Aston Martin AM-RB 001

Erstaunliches

Es war ja schon lange ein Gerücht, dass Aston Martin irgendeinen Weg sucht, wieder in den oberen Ligen des Rennsports mitzuspielen. Lange vermutete man, dass die Engländer bei Force India in die Formel 1 einsteigen könnten, doch im Vorfeld des ersten Formel-1-Grand-Prix der Saison in Melbourne hat sich nun eine neue, überraschende Konstellation ergeben: Aston Martin steigt als so genannter «Innovation Partner» mit Red Bull Racing ins Bett. Was das ganz genau zu bedeuten hat, muss sich erst noch weisen, doch so ein klein erstaunlich ist es schon, denn RB fährt ja mit Renault-Motoren. Sicher ist: Infiniti muss als Sponsor über die Klippe springen. Woher die Briten das Spaziergeld haben, ist nicht ganz klar – im Übermass sprudelte es ja in den vergangenen Jahren nicht.

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Doch damit nicht genug: Aston Martin und Red Bull racing haben auch gleich noch verkündet, dass man gemeinsam ein Auto bauen wird. Nicht einfach einen Supersportwagen, nein, ein Hypercar soll es werden. Mit Mittelmotor. Für die Konstruktion des als AM-RB 001 bezeichneten Projekts zeichnet Adrian Newey verantwortlich. Der sich halt auch endlich ein Denkmal auf die Strasse setzen will, sonst darf er sich ja nie an Gordon Murray messen. Zeitraum: nicht definiert.

Und nein, es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Aston Martin einen Versuch in der Formel 1 unternimmt. Schon 1959 wollte man die Szene aufmischen mit dem DBR4. Blöd war damals nur, dass dieser Wagen etwas gar lange gebraucht hatte in der Konstruktion – und als er dann endlich auf die Rennstrecke kam, war er mit seinem 2,5-Liter-Frontmotor völlig veraltet. 1960 versuchte es Aston dann auch noch mit dem DBR5, doch das lief noch schlechter.

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Das Bild stammt von der unglaublich guten Website www.ultimatecarpage.com, ©Wouter Melissen.

Mehr und andere Engländer haben wir in unserem Archiv.

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