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Volvo V90 Cross Country

Kamtschatka

Irgendwie sieht er aus wie ein ganz anderes Auto. Zwar ist der Volvo V90 Cross Country einfach ein beplankter, um 60 Millimeter mehr Bodenfreiheit erhöhter V90, doch dessen Eleganz hat irgendwo auf den Testfahrten bei minus 40 Grad im Norden Schwedens und plus 60 Grad in den Wüsten Arizonas verloren. Das sieht fast ein bisschen nach Abenteuer aus, vielleicht sogar noch mehr als beim grossen SUV der Schweden, dem XC90. Das liegt auch an der Front, die fast ein wenig abgehoben aussieht; es ist leer unter dem Wagen. Man will eigentlich sofort Kamtschatka erkunden, heute noch.

Ansonsten, also: technisch ist der schwedische Abenteurer aber genau gleich wie der V90. Angetrieben wird er von zwei Diesel und zwei Benzinern mit zwischen 140 und 320 PS; die Plug-in-Hybrid-Variante fällt also weg. Selbstverständlich verfügt der V90 CC über permanenten Allradantrieb, geschaltet wird ausschliesslich über die bekannte Achtgang-Automatik. Und natürlich ist alles mit dabei, was die Schweden an Sicherheits-, Infotainment- und sonstigen Assi-Systemen zu bieten haben (und das ist: viel, sehr viel).

Wir fragen uns da bloss, wie denn «City Safety Assist» draussen in der Pampa heisst. Andererseits: man will ja grad draussen in der Natur, abseits aller asphaltierten Strassen, gerne dem Klang des Hochleistungssoundsystems von Bowers & Wilkins lauschen. Wird der Elch von den AC/DC-Gitarren erschreckt, dann hüpft er auch nicht mehr auf die Strasse; das ist ebenfalls eine Form der Steigerung der passiven Sicherheit.

Die Produktion des so genannten Allroad-Kombi wird bald schon aufgenommen; zu haben ist er beim Volvo-Händler zu vorerst noch nicht bekannten Preisen ab Abfang 2017. Mehr Volvo haben wir in unserem Archiv.

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