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Fiat-Abarth Monomille

Alltagstauglich

Mit den Rennmaschinen hatte Abarth auch Anfang der 60er Jahre weiterhin Erfolg. Doch was im Portfolio fehlte, das war ein strassentaugliches Gerät, ein kleiner, vielleicht sogar andeutungsweise luxuriöser «Gran Turismo». Damit liess sich Geld verdienen, das sah Abarth ja bei Ferrari, wo die Rennerfolge auf der Strasse in bares Geld verwandelt werden konnten (das dann aber gleich wieder in die Rennerei investiert wurde…).

Ab 1960 entwickelte Abarth auf Basis des Motors des Fiat 600 (767 cm3) seinen bekannten Doppel-Nockenwellen-Zylinderkopf (Bialbero) weiter, die 1-Liter-Variante (982 cm3) wurde ein Meisterwerk, anfangs mit 91 PS, später dann mit teilweise deutlich über 100 Pferdchen. Für die Strassenversion gab es dann nur eine Nockenwelle (Mono), aber halt trotzdem die fast 1000 Kubik (Mille) – und schon hatte der Monomille seinen Antrieb. Noch sanfte 60 PS wurden der Maschine entlockt, aber das reichte trotzdem für 180 km/h Höchstgeschwindigkeit. Was nicht weiter verwunderlich ist, es mussten ja auch bloss 560 Kilo Leergewicht bewegt werden.

Es gab zwei Versionen dieser strassentauglichen Monomille. 1961/62 wurde bei Beccaris der Scorpione gebaut – und ja, die offiziell von Abarth selber entworfene Karosse kann dem Betrachter durchaus bekannt vorkommen, denn nein, Abarth hat sich nie gescheut, die Entwicklungen anderer ganz genau zu «betrachten». Man weiss nicht genau, wie viele Monomille Scorpione entstanden, aber es waren sicher keine 100 Stück.

Ab 1963 bis 1965 gab es dann noch den Monomille GT, gebaut bei Sibona & Basano. Auch er kam nur in sehr geringen Dosen.

Es ist dies Teil unserer grossen Abarth-Story, siehe: hier.

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