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Maserati Merak SS

Der französische Patient

Der Maserati Merak, erstmals gezeigt 1972 in Turin und gebaut ab 1973, war der kleine Bruder des Bora. Und weil er der kleine Bruder war, hatte er auch keinen V8 im Heck (‚tschuldigung, hinter der Mitte), sondern den 3-Liter-Sechszylinder, wie er in ähnlicher Form auch im SM von Citroën verbaut wurde. Von Citroën stammte auch das ovale Armaturenbrett sowie das (problematische) Hydrauliksystem – es waren halt nicht die besten Maserati-Jahre, damals. Vorteil des Merak: geringeres Gewicht als beim Bora, deutlich besseres Handling – und mehr Platz. 1976 kam dann der Maserati Merak SS auf den Markt, 220 statt 190 PS, einige Kilo leichter (noch etwa 1400…), also: ein deutlich besseres Fahrzeug. Die Citroën-Technik wurden die Merak aber erst ab 1977 so langsam los, dafür gab es dann auch noch den 2-Liter-V6 mit 170 PS, das war dann der schwächste Maserati aller Zeiten. 1830 Merak wurden gebaut, so plusmiuns, und so richtig gesucht sind sie nicht, noch weniger als die (selteneren, weil noch erfolgloseren) Urraco von Lamborghini. Was dann wiederum eine Chance ist, ganz besonders dann, wenn es nicht unbedingt ein 911er sein muss (der in jenen Jahren auch nicht gerade glänzte…).

Mehr Maserati haben wir in unserem Archiv.

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