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Vorstellung Polestar 2

Aber warum denn?

Viel zu den (allfälligen) technischen Feinheiten des Polestar 2 wissen wir noch nicht. Ein reines E-Auto wird er sein, zwei Elektromotoren, die aus einer Batterie mit 78 kWh Kapazität gespeist werden, was eine Reichweite nach WLTP von 500 Kilometern möglich machen soll (Polestar schreibt; Zielvorgabe…). Die Leistung wird mit 408 PS beziffert, das maximale Drehmoment mit 660 Nm, die 0-100 sollen in weniger als 5 Sekunden passieren. Mehr Zahlen: ab 39’900 Euro (dies dann aber wohl kaum für die stärkste Variante – wir wissen es nicht), Produktionsbeginn im Frühling 2020 in China. Uns fehlen da noch ein paar wichtige Zahlen, wir hoffen, dass diese dann bei der Weltpremiere auf dem Genfer Salon nachgereicht werden.

Doch wir können ja: sehen. «Wir haben uns entschieden, etwas Neues in das Segment zu bringen», sagt Maximilian Missoni, Head of Design bei Polestar. «Unser Avantgarde-Design hat sich vom Polestar 1 hin zu einem kantigeren und mutigeren Entwurf entwickelt». Tja. Von vorne sieht der Polestar 2 aus wie ein aufgebockter Tesla 3 – und hinten ist er eines dieser so unsäglich unnötigen SUV-Crossover-Coupé, deren Sinn sich uns schon seit dem BMW X6 (also schon seit 11 Jahren) beim besten Willen nicht erschliessen mag. Warum denn nur, warum so ein Trumm bauen, das aerodynamisch komplett sinnbefreit ist, für seine Grösse viel zu wenig Platz bietet, wahrscheinlich schwer ist wie eine Haubitze – und dann auch noch ähnlich dämlich ausschaut wie die anderen Premium-E-Dödels, die alle unter den genau gleichen Krankheit (zu adipös, zu wenig praktisch – und einfach nicht schön, weil wohl der Chinese sowas mag…) leiden? Nochmals Missoni: «Der fortschrittlich denkenden Zielgruppe des Polestar 2 wird zudem unser veganes Standard-Interieur mit progressiven Textilien gefallen». Hoffentlich trug er keine Lederschuhe, als er diesen Quatsch von sich gab.

Mehr Volvo/Polestar haben wir in unserem Archiv.

3 Comments

  1. Ganz Eurer Meinung. Ich fürchte nur, der Kreis derer, denen solche dysfunktionalen Quasimodos gefallen, wächst. Wir werden allmählich zur Minderheit.

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