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Citroën DS Break

Die einzig Wahre

Ach, die DS. Und nein, wir wollen hier gar nicht erst beginnen, ihre Geschichte erzählen oder sogar erklären zu wollen, viel, zu viel wurde schon geschrieben über die einzige Göttin der Automobil-Geschichte. Wir kommen von 1955, dem Jahr der Präsentation der DS, direkt ins Jahr 1958, als die Franzosen auch noch die Kombi-Variante vorstellten, den Citroën DS Break. Die genau wie die Limousine mehr als nur aussergewöhnlich war. Zwar hatte sie kein Kunststoffdach mehr, dafür gab es auf dem – immer hellgrau lackierten – Metalldach serienmässig einen Gepäckträger. Grossartig die zweigeteilte Heckklappe, deren oberer Teil so weit ins Dach hineingeschnitten war, dass er auch offen nicht über das Heck hinausragte. Und der untere Teil wurde so stabil konstruiert, dass er auch wirklich schwere Lasten tragen konnte – und offen bleiben, auch während der Fahrt. Als Familiale hatte dieser Kombinantionskraftwagen neun Sitzplätze, als Commerciale kam er auf mehr als 700 Kilo Nutzlast. Ach ja, 2000 Liter Ladevolumen hatten sie alle (und waren ab 1967 auch über 5 Meter lang, 5,03 Meter, um genau zu sein). Und kein Problem damit, denn eigentlich erst beim Kombi konnte die Hydropneumatik all ihre Stärken so richtig ausspielen, sie war Niveauregulierung und Wankausgleich und irgendwie auch noch Wagenheber. Als Motorisierung ging irgendwie das ganze Programm, von ID19 bis DS23. Gebaut wurde der Break übrigens bis 1977, zwei Jahre länger als die Limousine. Und jetzt ist genug geschrieben, jetzt zeigen wir einfach wunderbare, zeitgenössische Bilder:

Es folgt dann auch noch ein Fahrbericht. Mehr Citroën, viel mehr Citroën haben wir in unserem Archiv. Und selbstverständlich feiern wir den 100. Geburtstag der Marke mit reichlich Geschichten, eine Übersicht dazu gibt es hier.

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