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Fiat Abarth 750 Sestriere

Stahl oder Alu?

Im Schnee kommt es ja weniger auf die reine Leistung als auf das Können des Piloten an. Im Februar 1959 plätteten Castellina/Frescobaldi bei der Winter-Rallye in und um Sestriere, die damals noch zur Europa-Meisterschaft zählte, die Konkurrenz mit ihren Fiat Abarth 750 GT Zagato derart, dass es dem Zwerg zum Gesamtsieg reichte. In Anerkennung dieser feinen Leistung schob Abarth ab April 1959 unter der Konstruktionsnummer 42 eine Sonderserie an, die den Namen «Sestriere» tragen durfte. Und als Strassen-Version mit einer relativ braven Variante des 750er-Motors ausgestattet wurde, 47 PS bei 6800/min mussten ausreichen. Sie kriegten es allerdings auch nur mit 555 Kilo zu tun, zumindest bei jenen Sestriere, die einen Alu-Aufbau erhielten.

Davon gab es 10 Stück (unter anderem dieses aus der Möll-Sammlung, das wir oben zeigen, Photos: ©Studio Orel), 10 weitere Exemplare wurden mit Stahl-Karossen versehen. Ja, es ist nicht ganz einfach, diesen «Sestriere» von den klassischen 750 GT Zagato und dem 750 «Record Monza» zu unterscheiden sowie in all diese Bialbero einzuordnen. Aber wir liefern ja reichlich Anschauungsmaterial, unten auch Innenansichten von einem Fahrzeug, das kürzlich versteigert wurde.

Und ansonsten: 70 Jahre Abarth. Und immer: das Buch.

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