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General Motors BEV3 Ultium

Mehr ist besser

Stolze 22 vollelektrische Modelle sind es, die General Motors bis 2021 auf der BEV3 Ultium-Plattform an den Start schiebt. Dabei werden sie ihr ganzes Markenportfolio ausschöpfen. Von Chevrolet über Cadillac und Buick, bis hin zu GMC. Sogar einen neuen Hummer wird es geben – rein elektrisch. Bis zu 680 kW und damit 925 PS sind etwa für die Neuauflage des Super-SUV im Gespräch. Die schnellsten Versionen sollen in unter drei Sekunden auf 100km/h beschleunigen können. Die Reichweiten sollen bei den Long Range-Varianten mindestens 400 Meilen, also 644 Kilometer, betragen.

Massiv mächtig lesen sich auch die technischen Daten des neuen GM-Baukastens. Das liegt vor allem an einer innovativen Idee der Plattform-Architektur. So hat sich GM dafür entschieden, die Anordnung der Batteriepakete je nach Fahrzeugklasse zu ändern. Kleine Fahrzeuge erhalten horizontal montierte, hohe Trucks vertikal im Boden montierte Zellen. Auch die Anzahl der Akku-Module pro Pack ist variabel. Von 6, 8, 10 bis hin zu 12 Pouch-Zellen ist alles möglich. So sind von 50 kWh-Paketen mit 400 V bis hin zu 30 0kWh-Packs mit 800 V diverse Varianten denkbar.

Eine wichtige Innovation ist die in Zusammenarbeit mit LG Chem entwickelte Zellchemie. Die Mischung aus Nickel, Kobalt, Mangan und Aluminium ermöglicht die anteilige Reduktion der teureren Metalle. So schafft es GM mit den Ultium-Zellen erstmals, unter die magische Grenze von 100 US-Dollar pro Kilowattstunde zu kommen. Spannend auch: Jede Zelle innerhalb der BEV3-Architektur erhält ihr eigenes Batterie-Management-System. So können beschädigte und fehlerhafte Module abgeschaltet werden, ohne die Gesamtbatterie zu tauschen. Überdies ist dadurch ein einzelner Austausch eben jener defekten Zellen möglich.

Mehr E-Automobile haben wir in unserem Archiv.

Ein Kommentar

  1. markus mehr markus mehr

    Toller Titel!
    😬

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