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Newsletter 31-2020

Rückblick

Auch wenn man ja durchaus geteilter Meinung sein kann zu den Vereinigten Staaten (auch, was die Automobile betrifft), bei der geschichtlichen Aufbereitung von Klassikern sind die Amerikaner den Europäern um Meilen überlegen. Nicht bloss, dass sie ihre Autos nicht verstecken, sondern stolz darauf sind, sie auch präsentieren – sie gehen auch mit den Informationen viel offener um. Während in der Schweiz schon der Besitzer eines Golf 2 seinen Namen nicht mehr genannt haben möchte, wird in den USA ziemlich offen kommuniziert, auch über (viel) Geld. Und das macht es viel einfacher, die Geschichte von einzelnen Fahrzeugen zu rekonstruieren; es ist kein Wunder, dass die besten Bücher und Websites von und über Classic Cars aus den USA stammen. Es würde den Eurpäern (und da ganz besonders den Schweizern und Deutschen) gut tun, von dieser Attitude zu profitieren – auf den Infos zu hocken, sie in einen Tresor zu sperren, eifersüchtig über ein klein bisschen Hintergrund einen dicken Mantel des Schweigens zu legen, das bringt niemandem etwas. Warum wir das schreiben? Wir haben in den vergangenen Wochen zwei eher aussergewöhnlichen US-Marken vorgestellt, Cunningham könnte man kennen, Edwards America ist nun wirklich etwas für die Freaks. Aber von beiden Herstellern findet man problemlos so ziemlich alles, Chassis- und Motoren-Nummern, Farben, erste Besitzer – und auch noch die aktuelle Besitzer. Bei den Lamborghini Miura dagegen – was für ein Theater! Da wurden wir schon in nicht gerade freundlichem Ton aufgefordert, Namen von Vorbesitzern zu löschen (was wir nicht getan haben); Anfragen bei aktuellen Besitzern, ob wir das Fahrzeug vielleicht einmal anschauen dürften oder ganz spezifische Infos erhalten könnten, wurden in der Schweiz und Deutschland fast ausschliesslich negativ beantwortet (oder gar nicht); mit Amerikanern kommt es dagegen oft zu einem sehr interessanten Austausch (und sogar zu Einladungen, hey, whenever you are in… ).

Wie schon geschrieben: Edwards America muss man nicht kennen, nur gerade fünf Exemplare wurden gebaut. Und doch – die Story ist gut, die Autos sehr hübsch, die Lektüre lohnt sich sicher.

Edwards America

Von Cunningham haben wir zwei Geschichten, einmal einen Überblick über die Rennfahrzeuge (so viele waren das ja nun auch wieder nicht):

Cunningham – der Überblick

Und dann gibt es einen zweiten Stoff zu den Cunningham C-3. Da haben wir alle – und werden dann noch tiefer gehen, denn da entstanden in kürzester Zeit interessante Kontakte. Doch es lohnt sich jetzt schon:

Cunningham C-3

Was sich auch unbedingt lohnt: das Lesen der Kommentare zu unserer Geschichte über unseren eigenen Lancia Y10. Schön, was da andere Menschen zu erzählen haben – wir schätzen diese Interaktionen natürlich sehr. Aber die Geschichte ist wohl auch so schlecht nicht, wir erzählen von den eigenen Erfahrungen mit einem Youngtimer – und stellen ein paar Theorien auf. Siehe auch: Titelbild.

Fahrbericht Lancia Y10 (1985)

Und ja, würde man offener und ehrlicher kommunizieren, da würde es wohl auch nicht zwei Exemplare des Einzelstück deTomaso Sport 5000 geben. Andererseits: das Fahrzeug hatte so viele Namen…

deTomaso Sport 5000 (oder so)

Der teuerste Mustang ist wieder ein Shelby GT350R, der Prototyp wurde kürzlich für 3,85 Millionen Dollar versteigert. Da haben wir natürlich die ganze Geschichte und ganz viele Bilder und sogar noch ein Video.

Shelby GT350R

Noch teurer sind die Ferrari 250 GT SWB Berlinetta. Da konnten wir unsere schon ziemlich eindrückliche Sammlung noch etwas ergänzen, das ist immer wieder einen Blick wert.

Ferrari 250 GT SWB Berlinetta

Noch ein Ferrari, die 365 GTB/4, besser bekannt als Daytona, gab es ja auch in Rennversionen, Competizione. Ferrari wollte das eigentlich nicht, es entstanden aber dann doch einige Exemplare – und die blieben eine kleine Ewigkeit erfolgreich.

Ferrari 365 GTB/4 Competizione

Auch zum Anschauen: zwei BMW 320, einmal Gruppe 5, einmal IMSA. Sie gehören für uns zu den schönsten Rennwagen überhaupt.

BMW 320 Gruppe 5/IMSA

Vergangene Woche war es genau 30 Jahre her, dass der letzte Citroën 2CV vom Band lief. Da packen wir doch gern noch einmal unsere grosse, grosse Entstehungsgeschichte aus. Darin zu lesen einer der schönsten Sätze zur passiven Sicherheit beim Automobil: ««Er ist einfach, wenn ein Unfall geschieht, noch nicht da.»

Citroën 2CV

Ausserdem haben wir ein ausführliches Interview geführt mit Edy Wyss, auch bekannt als «The Swiss Wiz» (das ist dann auch gleich der Titel des Buches, das kürzlich über Edy Wyss erschien). Darin geht es um die wilden Jahre im Rennsport, Piloten – und teure Ferrari.

Edy Wyss – «The Swiss Wiz»

Ach ja, die Lamborghini Miura. Vielleicht (hoffentlich) haben Sie es bemerkt: es gibt täglich einen solchen Miura auf www.radical-mag.com. Und bald sind wir dann auch durch mit den P400, die Liste wächst ja folglich auch täglich.

Noch mehr altes Blech? Klar, unter Classics.

Aber natürlich haben wir auch neue Automobile. Die ganz frischen Neuheiten verarzten wir mittlerweile im so genannten News-Letter, mit der Ausgabe vom Juli sind wir ja dann durch. Sie dürfen aber gerne nachlesen, was Sie alles verpasst haben.

News-Letter Juli 2020

Getestet haben wir auch. Beginnen wir ganz brav, mit dem Renault Captur. Wir sind selber ein bisschen erstaunt, wie viel Gefallen wir am kompakten SUV gefunden haben.

Test Renault Captur TCe 155

Schon deutlich heftiger geht es dann im Abarth 595 Competizione zur Sache. Der Kleine ist grossartig – und wir hoffen, dass dieser Test nicht so etwas wie ein Schwanengesang auf die Marke Abarth ist.

Test Abarth 595 Competizione

Ganz zum Schluss stellen wir uns auch noch eine ganz grosse, wichtige Frage: Ist der Porsche 718 Cayman GT4 der aktuell vielleicht feinste Sportwagen? Es stimmt ja alles, grosser, starker Sauger, manuelles Getriebe, einigermassen leicht. Kann der Stuttgarter den hohen Erwartungen genügen?

Test Porsche 718 Cayman GT4

Mehr News? Neuheiten. Mehr Fahr- und Testberichte? Erfahrungen. Mehr Freud’ am Fahren? Fahrfreude.

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