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Lancia Stratos

Spielzeug

Einst am Julier, es war dunkle Nacht und auch schon bitterkalt, sämtliche Freunde und Helfer lagen längst zur Ruh‘, da lief ich mit einem ausgeliehenen Lancia Stratos HF Stradale auf einem recht flott fahrenden 911er neueren Jahrgangs auf. Ich wollte zügig dran vorbei, doch das gefiel ihm gar nicht, er wehrte sich. Und auf den langen Geraden hatte ich keine Chance, an ihm vorbei zu kommen, in den Dörfern fuhr ich korrekt, da konnte er wegziehen, doch schon zwei, drei Kurven später hatte ich ihn wieder. Doch als er merkte, dass ich deutlich schneller hätte können, da wurde er nicht nur langsamer, sondern auch sehr breit. Weit oben am Pass schon, dort, wo die Kurven dann sehr eng werden, da machte er dann allerdings den entscheidenden Fehler: er holte zu weit aus. Und das reichte dann locker für: innen durch. «Mein» Stratos mass nur gerade 3,78 Meterchen (bei 1,75 Breite und 1,10 Höhe), der passt noch in manche Lücke. Ich sah den Porsche nie wieder, der steht wohl jetzt noch da und hat die Hose voll.

Ohja, der Stratos ist die wahre «bitch». Die nur gerade 2,18 Meter Radstand machen den Lancia zwar unglaublich agil, aber der kurze Radstand zusammen mit dem Mittelmotor – das ist auch der Gipfel der Nervosität. Das Ding dreht sich so schnell, dagegen fühlen sich frühere 911er an wie Flugzeugträger. Setzt sich das Heck einmal in Bewegung, dann ist eigentlich schon alles verloren, weil auch die Lenkung extrem schwergängig ist, das Kurbeln am Lenkrad meist mit einem Knoten in den Armen endet. Von den wahrscheinlich 492 gebauten Stratos endete eine erschreckend hohe Anzahl in Leitplanken und Wänden, mit häufig hässlichen Folgen für den Piloten, denn vorne ist nichts ausser ein bisschen Plastik. Wer schon einmal so ein Teil fahren durfte, der muss höchste Achtung haben vor den Rallye-Piloten, die den Stratos so gut im Griff hatten, dass es Lancia 1974, 1975 und 1976 zur Marken-Weltmeisterschaft reichte.

Als Vater des Lancia Stratos wird gerne der Stratos Zero genannt, eine Studie, die Bertone 1970 erstmals auf der Motor Show in Brüssel (nein, nicht in Turin) gezeigt hatte. Marcello Gandini, immer wieder er, hatte diesen Keil gezeichnet, der nur 84 Zentimeter hoch ist (bei 3,58 Meter Länge) und vom aussergewöhnlichen 1,6-Liter-Vierzylinder aus der Fulvia angetrieben wird. Man kann lange darüber diskutieren, ob der Stratos Zero nun wirklich die Vorlage für den Stratos HF war, der ein Jahr später, 1971, auf der Turiner Motor Show erstmals gezeigt wurde. Wir wagen einmal die Aussage, dass er höchstens als Inspiration gedient haben kann, denn der Zero wäre absolut untauglich gewesen als Rallye-Auto.

Aber ein Rallye-Auto, das war genau das, was Cesare Fiorio, Rennleiter von Lancia, damals brauchte. Zwar lief die Fulvia seit 1966 mit grossem Erfolg, doch 1970 war der Kleine nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit. Es heisst, Fiorio habe beim Anblick des Gandini-Entwurfes, der eigentlich ein Formel-Rennwagen mit geschlossener Karosse war, sofort gewusst, wie sein Traum-Spielzeug aussehen müsse, was es brauchen würde, um die Konkurrenz in Grund und Boden zu fahren. Und das damalige Reglement spielte ihm in die Hände: für eine Homologation waren 500 Exemplare notwenig. Fiorio sollte der erste Rennleiter sein, der es wagte, ein Auto bauen zu lassen, dessen einziges Ziel Rallye-Siege sein durften. Ihm zur Hand gingen Gianpaolo Dallara, der bei Lamborghini etwa den Miura und den Espada auf die Räder gebracht hatte, sowie Marcello Gandini, der seinen eigenen Entwurf genau nach den Wünschen von Fiorio abwandelte. Doch das Fahrzeug, das 1971 in Turin ausgestellt wurde, war noch weit davon entfernt, in Serie zu gehen.

Es fehlte vor allem ein passender Motor. Die Fulvia-Maschine war zwar ganz nett, doch sie reichte einfach nicht mehr. Abarth produzierte von diesem 1,6-Liter auch eine 2-Liter-Version, das wäre schon deutlich besser gewesen. Doch manchmal spielt das Schicksal halt auch noch mit. Der Lancia-Chef jener Jahre hiess Pierre Ugo Gobatto, und dieser Mann hatte vor seinem Lancia-Job als Fiat-Repräsentant im Management von Ferrari gesessen, und er wusste deshalb, dass der Ferrai Dino 246 schon bald auslaufen würde. Und dass da noch jede Menge Motoren herumlagen. Und so kam der Stratos zu einem ganz feinen Antrieb, einem 2,4-Liter-V6 mit 195 PS sowie einem 5-Gang-Getriebe. Auf der Turiner Show 1972 stand dann das fertige Automobil, und Lancia hatte es auch schon ausgiebig getestet. Im Herbst 1972 wurde der Stratos erstmals bei Rallies eingesetzt, Sandro Munari und Mario Mannucci schieden aber sowohl bei der Tour de Corse wie auch bei der Costa del Sol aus. Aber im April 1973 war es dann soweit, Munari gewann die Firestone Rally in Spanien.

Die Produktion der Serien-Stratos lief dann Mitte 1973 an, es gab noch ein paar Veränderungen im Vergleich zu 1972. Die Karosse wurde bei Bertone gebastelt, zusammengefügt wurde der Stratos im Lancia-Werk. Bertone behauptet, 502 Stück gebaut zu haben, doch es ist eher wahrscheinlich, dass es 492 waren. Oder vielleicht noch weniger. Doch das war eigentlich egal, denn die F.I.A. hatte im Herbst 1974, als der Lancia endlich homologiert werden konnte, seine Regeln so angepasst, dass bereits 400 Exemplare ausreichten.

Er sollte eine einzigartige Renn-Karriere haben, der Stratos. Da waren die schon erwähnten drei Marken-Weltmeisterschaften (eine Fahrer-Weltmeisterschaft gab es damals noch nicht, doch die hätten Sando Munari oder Björn Waldegaard, die beiden Werkspiloten, wohl auch jedes Jahr gewonnen), drei Siege hintereinander bei der Rallye Monte Carlo, zahllose andere Titel. Doch der Stratos war nicht nur aussergewöhnlich erfolgreich, übrigens auch in den Händen von privaten Piloten (1979 gewannen Darniche/Mahé nochmals die Monte), er war zudem wohl das schönste Rallye-Auto aller Zeiten. Und ohne den Stratos wäre die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft wohl ganz anders verlaufen; es hätte nie eine Gruppe B gegeben. Dass seine Renn-Karriere trotzdem verhältnismässig kurz war, das lag einzig an internen Rangeleien: Lancia-Mutter Fiat wollte auch ein bisschen an den Rallye-Lorbeeren naschen, und deshalb wurde ab 1978 der Fiat 131 als Aushängeschild eingesetzt.

Wie viele Stratos als «Stradale», Strassenversionen verkauft wurden, das lässt sich nicht mehr eruieren. Viele waren es nicht, und es heisst, dass die letzten Exemplare in Deutschland für nur gerade 15’000 DM verschachert wurden. Dabei war der Lancia ein sehr heisses Teil, marschierte in weniger als 7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und rannte fast 250 km/h schnell. Und im Gegensatz zur Volksmeinung waren die Lancia sogar erstaunlich zuverlässig, der Motor war ausgereift, einzig die Verarbeitung der Karosserie machte etwas Sorgen. Und die ausgesprochen beschränkten Platzverhältnisse. Wobei, für die Ellenbogen hat es viel Platz, weil Lancia in den Türen ein Fach einbaute, in dem sich die Helme verstauen liessen. Und einen netten Kofferraum hat es auch. Bloss für die Füss‘, da ist nix. Aber, ich kann es aus eigener Erfahrung erzählen: ist man erst einmal drin, dann will man gar nicht mehr raus.

Der teuerste Stratos bisher erzielte auf einer Auktion in den USA sagenhafte 660’000 Dollar. Doch das ist ein eher absurder Preis, in Europa gehen sie immer noch um die 300’000 Euro. Und sind damit eigentlich: Schnäppchen. Denn viel extremer geht es eigentlich nicht.

Wollen wir auch eine kleine Sammlung der Stratos eröffnen? Ganz viele gab es auf der Retromobile 2019 zu sehen. Aber ja, selbstverständlich machen wir da was Hübsches:

Chassis-Nummer: 829AR0 000003

Motoren-Nummer: ?
Auktionen: RM Sotheby’s, London 2012, zugeschlagen für 249’200 Pfund.

Chassis-Nummer: 829AR0 001527

Motoren-Nummer: 829AR000 001064
Auktionen: RM Sotheby’s, Monterey 2014, zugeschlagen für 660’000 Dollar. Steht wieder zum Verkauf in Monterey 2018.

Chassis-Nummer: 829AR0 001544

Motoren-Nummer: ?
Auktionen: RM Sotheby’s, London 2016, zugeschlagen für 308’000 Pfund.

Chassis-Nummer: 829AR0 001545

wurde verkauft über Girardo & Co., angeboten mit folgendem Text: «Manufacture of this Lancia Stratos HF Stradale started in August 1974 at the Bertone workshops, with the body (Scocca in Italian) assigned number 244. The car then had the mechanicals fitted at the Lancia factory in Chivasso, and production was completed in January 1975. The car was originally finished in Rosso (red), with Nero con Alcantara avana (black leatherette seat backs and Havana Alcantara) seats, a specification which it retains today. Between 1993 and 1997, this Stratos HF Stradale was owned by renowned French collector, Monsieur Jacques Capoulade in Lot, France. During his ownership, Capoulade commissioned a sympathetic restoration, respecting the originality. In 1999, the car passed to another family, who chose to enter the car in the 1999 Coupe des Alpes, and Rallye du Forez. After a passing in the family, the car passed to the owners’ children, who continued to use this Stratos very little. The current French owner purchased the car in the summer of 2014. As an enthusiast of driving his classic cars, this Parisian collector has undertaken a cosmetic restoration, including a repaint in the cars original colour. Mechanically, the gearbox was also rebuilt, with new flexible brake lines, exhaust system and new tyres were also fitted.»

Chassis-Nummer: 829AR0 001551

Motoren-Nummer: 829A 000001187

wurde verkauft über Girardo & Co., angeboten mit folgendem Text: «The Lancia Stratos offered here, Chassis 001551, was delivered new via an Italian dealer for the German market on the 10 March 1976, as documented on the Lancia Certificato Di Origine. The car was finished in Verde Stratos with a black Alcantara interior and Saval Kenia carpets. This car was delivered new through Alvaro Bondi in Padova to Hubert Selles in Munich on 2nd May 1978. Seven days later, Selles registered the car in Germany with license ‘M -WA3161’. After 30 years of ownership, Selles sold this car to the current owner through Springbok Sportwagen Gmbh in Isernhagen, Germany. At the time of sale to the current owner, Selles expressed how much the car meant to him, explaining it was a “30-year lovers vehicle”. The current owner has a strong passion for rally cars, with his collection also housing an ex-works Lancia 037. With this in mind, he chose to upgrade the car to competition specification and in May 2009, this car received its Historic Technical Passport. The car was also registered on German license ‘R LH67H’ at this time. Entrusted to complete the transition to Gr. IV specification was Lancia Stratos and rallying specialists, Autohaus Sparwald in Ensdorf. Udo Sparwald and his family has been involved in rallying for over 40 years, and in July 2009, the engine of this Stratos was tested on the dyno at Victor Günther Gmbh (VGS Motorsport) with power noted as more than 260 PS. In March 2010, the current owner took this Stratos to the VI Rally Clasico Isla de Mallorca with co-driver Michael Kaiser, finishing second in class. Chassis 001551 is also accompanied by a large number of the original components, which were removed for competition specification, including the original dashboard and instruments, still displaying less than 21,000 kms. There is also the original exhaust system, intake air box, suspension dampers and springs, gearbox internals, camshafts, seats and seat runners, roof lining, interior carpeting, headlights, wiring harness, electronic control unit and Campagnolo wheels. If you would rather return 001551 to Stradale specification, all of these original components allow the original DNA to return to this very special car.»

Chassis-Nummer: 829ARO*001556

Motoren-Nummer: 829A.000*001263

Auktion: Gooding & Co., Pebble Beach 2013, verkauft für 429’000 Dollar.

Chassisnummer: 829AR0-001559

Dazu haben wir auch noch eine schöne Geschichte, hier.

Chassis-Nummer: 829AR0 001571

Motoren-Nummer: 829A000 001231
Auktionen: RM Sotheby’s, Villa Erba 2015, zugeschlagen für 431’200 Euro.

Chassis-Nummer: 829AR0*001599

Motoren-Nummer: 829A.000*001089

Auktion: Gooding & Co., Geared Online 2020, Schätzpreis 350’000 bis 450’000 Dollar

Chassis-Nummer: 829AR0 001611

Motoren-Nummer: 829A000 001142
Auktionen: RM Sotheby’s, Monaco 2012, zugeschlagen für 299’600 Euro. Bonham’s, Paris 2020, Schätzpreis 400’000 bis 500’000 Euro.

Chassis-Nummer: angegeben als: 1615, wahrscheinlich: 829ARO*001615

Motoren-Nummer: angegeben als 425-36
Auktion: Bonham’s, Monte Carlo 2006, Schätzpreis 120’000 bis 140’000 Euro, nicht verkauft

Chassis-Nummer: 829AR0 001619

Motoren-Nummer: 829A 000001081

wurde verkauft über Girardo & Co., angeboten mit folgendem Text: «As with all non-factory Lancia Stratos HF Group IV competition cars, this Stratos started its life as a Stradale, completing production at Bertone on 23rd July 1974, before returning to Lancia where it competed assembly in September 1976. Chassis 829AR0 001619 was originally finished in the same Bleu 2312 Stratos we see today, with Lancia Classiche confirming the engine to be the original. This Stratos was first registered in Gorizia, Italy, in September 1976 and assigned the registration ‘GO 105327’, before being sold to its first owner, Roberto Mervic. The total cost was 6,000,000 Italian Lire, with payment consisting of 5,000,000 cash and one Fiat. Copies of the original ‘Carta Di Circulazione per Autovettura’ confirming Mervic’s ownership are contained within the impressive history file accompanying this car. Mervic was a rallying enthusiast, and quickly sent his new Lancia to renowned Stratos specialist, Claudio Maglioli. Having successfully raced a Lancia Fulvia for the HF Squarda Corsa team at events around the world, including the Targa Florio, Daytona 24 Hours, Sebring 12 Hours and the Nurburgring 1000 km it was a natural progression for Maglioli to work on the technical development of all cars for the Lancia Racing Department in 1971. Cars developed by Maglioli as Official Test Driver at the works Lancia Racing Department included the Beta Motecarlo Turbo Group 5, LC1 and LC2 Group C sports prototypes, 037 Rally Group B and ofcourse the Stratos HF Group IV. Maglioli was an important component to the development and success of the Stratos, which claimed three consecutive World Rally Championships, and no fewer than 18 World Rally Victories! Knowing it was important to have the best preparation possible, Mervic took his Stratos to Maglioli to convert it to Group IV specification, with the upgraded engine, suspension, brakes, larger rear arches, wider wheels and tyres and competition dashboard and interior. Still finished in its original Bleu, Mervic and 1619 made their competition debut at the 1980 Rally del Carso e dei Colli Orientali, being supported by Scuderia Gradisca. Sitting alongside Mervic was Igno Cargnel, with the pair being assigned race number 5. Roberto Mervic had previously competed in rally events with a Fiat Ritmo Abarth 130 TC and Ford Sierra RS Cosworth, but clearly enjoyed the performance his new Lancia Stratos HF Group IV offered, finishing 2nd in class and 4th overall in his debut event with the car. For the 1982 Rally del Carso e dei Colli Orientali, Mervic and Cargnel returned, this time wearing race number 16 and being supported by Scuderia Go Corse. Period images from the event confirm the car to be wearing its competition specification lamp pod, white and blue ‘coffin-spoke’ Group IV wheels and flat-top Group IV dashboard. The car was also wearing large sponsorship from S.V.A.G., an Italian home furnishings and DIY store. For the 1981 event, Mervic and Cargnel finished 7th overall. Maintaining ownership through to 1982, Roberto Mervic sold the car to German, Konrad Schmidt, owner of SMS Motorsport. Konrad Schmidt’s team, SMS Motorsport, worked closely with the works Audi rally team in the late 1970’s during Audi’s foray into the world of rallying. SMS was tasked with maintaining and rallying works-supported cars in the German championship, and thanks to its wealth of experience in rallying, the Audi works team listened and gained experience far faster, often borrowing some of the SMS mechanics for World Rally events. Working with drivers Harald Demuth and Armin Schwarz, SMS Motorsport claimed four German Rally Championship! Clearly, this Stratos HF Group IV passed from one rallying enthusiast to another! During his ownership, and having registered the car in Germany, Schmidt used the Stratos for a commercial promotional video, whilst also attending the 1993 and 1994 Austrian Alpine Nostalgic Meeting in Lunz-am-see. 1999 saw the Stratos receive both its FIVA Identity Card and Deuvet Vehicle Passport before Schmidt sold the car to Peter Georg Guttenberger of Zirndorf, Germany. Having lived in a garage with Guttenberger and not being driven despite being issued German registration ‘FU-VC41’, this Stratos was then bought by another rallying enthusiast, race and rally film producer, Helmut Deimel in Austria. Diemel had been aware of this Lancia for many years during its time with Schmidt, and soon engaged German Lancia Stratos specialist, Udo Sparwald to carry out a restoration. As a result of his enthusiasm and connections in the print and film world, Deimel arranged for this Stratos to be photographed and featured in several magazines and websites. In 2016, this Stratos was bought by its most recent owner, an American collector who returned the car once again to Udo Sparwald, this time for an engine rebuild. High compression pistons and conrods, higher lift camshafts, larger inlet and exhaust valves were fitted with the engine and crankshaft also being balanced. Power is estimated at 270 bhp! Later the same year, the car entered the Lancia Stratos World Meeting in Biella, Italy, before travelling across the Atlantic for the first time and displayed at The Quail, A Motorsports Gathering in August. For the 2019 Monterey Classic Car week, this Stratos Group IV was used and demonstrated by our team, with both Max and Daniele enjoying the driving experience and found the response of the car to be impressive. All Lancia Stratos HF Group IV cars are special, but to own a car converted by the mastermind Claudio Maglioli, with period competition history, low and fully documented ownership history and being presented in a condition such as this car is extremely rare.»

Chassis-Nummer: 829AR0 001639

Dazu haben wir eine Geschichte: hier.

Chassis-Nummer: angegeben als: 229 ARO 01646, wahrscheinlich: 829ARO*001646

Motoren-Nummer: angegeben als 829 ARO 3103, wahrscheinlich 829A.000*003103
Auktion: Bonham’s, Genf 2007, verkauft für 277’016 Franken. Oktober 2019, The Zoute Sale, wieder mit diesen komischen Angaben (229…), zugeschlagen für 402’500 Euro.

Chassis-Nummer: 829AR0 001666

Dazu haben wir eine Geschichte: hier.

Chassis-Nummer: 829ARO*001744

Motoren-Nummer: 829A.000*001097
Karosserie-Nummer: 1240 252
Auktion: Bonham’s, Paris 2017, verkauft für 373’750 Euro. Wurde später verkauft über Girardo & Co., angeboten mit folgendem Text: «Presented here is chassis 829ARO 001744, built in March 1977 by Lancia in Turin, Italy. This car, Scocca No. 252 (body or shell in English) was originally finished in Rosso Stratos with Havana seats, the same combination in which the car is presented today. We have also confirmed with Lancia Classiche that the engine currently fitted to the car, number 829A 000 001097 is the original. Thanks to a copy of the original Austrian logbook, which even contains a picture of the car when it was brand new, we can see that this Stratos was first registered in Austria, to Zeman & Co. GMBH and assigned the license ‘W653873’ in April 1977. Ownership, totalling four further individuals, in Austria is documented up to 2001, at which time the car was sold to Anthony Graham in the UK, where the car was imported and assigned the registration ‘WFE 56R’. In 2014 the car was bought to Mr David Cooper in London, UK. During his ownership, Mr Cooper arranged for Lancia specialists, Walkers Garage Ltd, to carry out a thorough inspection and maintenance works, with a copy of the invoice confirming the works to total over £14,000. At the same time, Mr Cooper arranged for The Classic Car Workshop to repaint this Stratos in its original Rosso Stratos finish. In 2017, this car was purchased by its most recent owner and in August the same year received further mechanical works at University Motors, famed for their knowledge and preparation of Group IV Stratos, both in the 1970’s, and today. In December 2017, this Stratos was awarded its FIVA Identity Card, number ‘067858’. Today, this car is UK-registered with a current V5.»

Chassis-Nummer: 829ARO*001815

Motoren-Nummer: angegeben als 829 A 018
Karosserie-Nummer: 337
Besonderes: ist ein «Stradale», wurde erst 1977 auf Gruppe-4-Spezifikationen umgebaut
Auktion: Bonham’s, Paris 2015, Schätzpreis 420’000 bis 500’000 Euro, nicht verkauft

Chassis-Nummer: 829AR0 001819

Motoren-Nummer: ?
Auktionen: RM Sotheby’s, Paris 2015, zugeschlagen für 386’400 Euro.

Chassis-Nummer: 829ARO*001827

Besonderes: ist ein «Stradale», wurde erst später auf Gruppe-4-Spezifikationen umgebaut
Auktion: Bonham’s, Paris 2017, verkauft für 312’500 Euro

Chassis-Nummer: 829AR0*001832

Auktion: RM Sotheby’s, Essen 2019, Schätzpreis 480’000 bis 520’000 Euro.

Chassis-Nummer: 829ARO*001834

Karosserie-Nummer: 408
Auktion: Bonham’s, Paris 2016, Schätzpreis 350’000 bis 450’000 Euro, nicht verkauft

Chassis-Nummer: 829AR0 001844

Motoren-Nummer: 829A000001038

Karosserie-Nummer: 1240.398

Auktionen: steht bei Artcurial am 17.6.2019 in Pariszur Versteigerung, Schätzpreis 450’000 bis 500’000 Euro. War einmal gelb. Und auch einmal hellblau*.

Chassis-Nummer: 829AR0 001873

wurde verkauft über Girardo & Co., angeboten mit folgendem Text: «As was common with all non-factory Group IV Stratos’, this car left the Lancia factory as a HF Stradale, finished in Acrylic Blue with Avana Alcantara seats and Sereno carpets. From Bertone records we can see that the Scocca, or bodyshell, of this car was completed in January 1975, before completing production at the Lancia factory in Turin, in January 1976. A copy of the Estratto Chronologico, which documents the Italian ownership history, accompanies this Stratos, confirming the car as having been issued its Certificate of Origin on the 19th January 1977. This car was first registered on 22nd March 1977 to Jose Orlandis Ramon, care of the local Automobile Club, and assigned the license ‘TV 360186’. Mr Ramon had instructed University Motors to source a Stratos to upgrade to Group IV specification and compete with. University Motors was a renowned and successful race and rally preparation team, having previously prepared Stratos Group IV cars, with drivers including Fabrizio Tabaton, Antonio Carello, Attilio Bettega, Franco Cunico and the female team Isabella Bignardi and Luisa Zumelli. When Mr Ramon purchased the car, it was still brand new with University Motors quickly upgrading it to Group IV competition specification. Upon completion of the works, Mr Ramon no longer had the funds to pay for the works, and in early 1979 the car was sold by University Motors to Francesco Ferretti and Roberto Curatolo in Reggio Emilia, Italy. Francesco Ferretti was already competing in rally events, but in order to avoid his parents learning of his activities, he used the nickname ‘Ragastas’, which means ‘naughty boy’ in Italian! For the 1979 season, Ragastas and Curatolo initially shared driving duties at several rallies, before it became clear that only one good driver was required, along with one good co-driver, not two good drivers! Thanks to a huge and impressive collection of period images accompanying this car, we can see that for the first season in 1979, this Stratos was finished in white with the Italian flag running over the car from the front left corner, to the rear right. The left side of the car also featured a large red stripe, with the right side a green stripe, clearly a patriotic appearance. The highlight event for the 1979 season was the Giro d’Italia Automobilistico held from the 20th – 25th October. Ragastas competed with Vittorio Cigarini as co-driver, with the event covering a large part of Northern Italy, including races at Imola, Misano, Vallelunga, Magione, Mugello, Varano and Monza. Ragastas was enjoying the new challenge offered by this Stratos, and towards the end of the event was placed fourth overall, being led only by World Rally Champions Markku Alen and Walter Rohrl in their Lancia Beta Montecarlo’s and Facetti in a Porsche 935 Turbo. Sadly, Ragastas and CIgarini dropped to finish seventh overall, still a hugely impressive result. Prior to the 1980 season, this Stratos was re-registered in Italy and assigned a new registration ‘RE 353450’, with Ragastas continuing to regularly compete. Entering another six events, with the first podium coming at the Rallye Dei Vini – Trofeo Scaini in May, followed by a second-place finish at the inaugural Rallye della Lanterna in June, this Stratos’s first outright victory came at the Rallye dell’Appennino Reggiano in July. The 1981 season saw continued success, with another eight fruitful outings, still wearing its white, red and green paint scheme. The final year of competition for this Group IV Lancia Stratos came in 1982, still with Ragastas driving, with Antonio Sighicelli as co-driver for seven of the eight events. The biggest change for the 1982 season was the livery of the car, now heavily sponsored by textile company ‘Blue Mirror’, creating one of the most famed privateer Stratos liveries. Once its competition duties were complete at the end of 1982, this Stratos was purchased by Jobst Heemeyern in Germany in early 1983, before it passed to French collector and classic car dealer Jean-Jacques Bailly. As one of the leading classic car dealers, Bailly was constantly requested to sell this Stratos, eventually caving in after 17 years of ownership in 2000, selling the car to a friend, Mr Gilles, in France. The car remained in this collection for a further 10 years, being presented in the famous Alitalia works livery, before being bought back by Jean-Jacques in 2010. After a further 5 years in the ownership of Jean-Jacques, this Stratos was sold to Englishman, John Reaks, who immediately sent the car to Ferrari and Dino restoration specialists, Barkaways in Kent. This Stratos was the recipient of a full engine and gearbox rebuild, including new pistons, crankshaft, valves etc. These works are photo-documented in a booklet accompanying this Stratos, along with detailed invoices. Further works at Barkaways included new dashboard wiring along with removing the Alitalia livery, and recreating the 1982 Blue Mirror livery, which presents fabulously today. Since arriving in England, this Stratos has been UK registered, and assigned license ‘TJA 572R’, and upon completion of the works by Barkaways, was featured in Auto Italia Magazine in November 2016. Later, in 2018 the car was awarded its FIA historic Technical Passport. Also during his ownership, Mr Reaks arranged to travel to Italy and meet with Ragastas to discuss the car in more detail, even returning to the UK with two trophies won by this car in the hands of Ragastas! Ofcourse, these trophies still accompany 1873. Since arriving at Girardo & Co, we have had the pleasure of using this Stratos on the open road, finding it to be impressively compliant and powerful.»

Chassis-Nummer: 829AR0 001880

Motoren-Nummer: ?
Auktionen: RM Sotheby’s, Monterey 2013, zugeschlagen für 376’750 Dollar.

Chassis-Nummer: 829ARO*001941

Besonderes: soll zwischen 1988 und 2012 in einer Scheune gestanden haben, also: barn find
Auktion: Bonham’s, Quail Lodge 2013, verkauft für 264’000 Dollar

Chassis-Nummer: 829AR0*001948

Auktion: Gooding & Co., Scottsdale 2017, verkauft für 451’000 Dollar. Dieses Fahrzeug hatte anscheinend schon eine gewisse «Karriere», wurde zuletzt 2007 von Bonham’s noch in «Kriegsbemalung» verkauft, damals für 131’300 Dollar.

Chassis-Nummer: 829ARO*001960

Besonderes: ist ein «Stradale», wurde erst später auf Gruppe-4-Spezifikationen umgebaut
Auktion: Bonham’s, Goodwood 2003, verkauft für 71’900 Pfund

Chassis-Nummer: 829AR0 001965

wurde verkauft über Girardo & Co., angeboten mit folgendem Text: «The Stratos HF Stradale you’re ogling no doubt slack-jawed is chassis 001965. Finished in Rosso Stratos and an Alcantara Havanna velour interior, its certificate of origin was issued on 29 October 1975, when it was bought by its first Italian owner, one Giampaolo Pescaroli. The car was registered just two days later and assigned with the registration ‘PR 257352’. On 14 November 1977, chassis 001965 was bought by its second owner, Hildegard Krebber, who re-registered the car in her hometown of Verona – ‘VR 461707’ read the black license plates. Four years later, this Stratos transferred into the hands of its third and final owner, Antonio de Berardinis from Teramo, Italy. As the car’s previous owners had done, De Berardinis re-registered the car once again with the number ‘TE 162000’. This Stratos clearly tugged on De Berardini’s heartstrings, as he kept it almost four decades. That is until we sold the car in October of this year, along with its Lancia Classiche Certificato Di Origine, confirming that it retains its original engine. As Pietro Bianchi’s wonderful photos testify, chassis 001965 looks every bit as good as the day it left the Turin. Fortunately for its new owner, this Lancia drives even better than it looks.»

Chassis-Nummer: 829AR0 001976

Motoren-Nummer: 829A000 001248
Auktionen: RM Sotheby’s, London 2015, zugeschlagen für 308’000 Pfund.

Chassis-Nummer: 829ARO*0000008

Motoren-Nummer: angegeben als AR0829000 0000008
Karosserie-Nummer: 1240 487
Besonderes: ist eine sogenannte «Jolly Club Continuation».
Auktion: Bonham’s, Quail Lodge 2017, verkauft für 363’000 Dollar

(Wir können auf Wunsch von (fast) allen Fahrzeugen mehr Bilder zur Verfügung stellen.)

Andere schöne Italiener haben wir in unserem Archiv.

1 kommentar

  1. Raffaele Raffaele

    Nicht vergessen die vielen Erfolge auch in der Langstrecke Weltmeisterschaft als Gr. 5 mit renommierten F1 Fahrer

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