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Lamborghini Miura P400S – #4127

Einer von drei

389) Chassis-Nummer: 4127

Motoren-Nummer: 30392

Auslieferungsdatum: 08.07.1969

Auslieferung an: Voitures Paris Monceau

Original-Farbe: Verde Scuro (einer von drei, alle für den gleichen Kunden)

Interieur: beige

erster Besitzer: Lebreton (Kennzeichen 103YV75)?

weitere Besitzer: Marc Caveng (2016, Schweiz, Restauration); über ChromeCars an einen deutschen Sammler verkauft (2017)

Steht bei Eberhard Thiesen zum Verkauf (November 2025), keine Preisangabe. Jetzt mit diesen Angaben: «Dieser Lamborghini Miura P400 S wurde am 8. Juli 1969 im Werk ausgeliefert und zwar an den Händler „Voitures Paris Monceau“ in Frankreich. Das originale Farbschema war Verde Scuro (dunkelgrün) mit einem Leder-Interieur in beige. Es handelt sich dabei um eines von nur drei Exemplaren in dieser Lackierung, die alle für den gleichen Besteller gefertigt wurden. Am 19. Dezember 1972 wurde der Lamborghini in Paris auf Michel Lebreton zugelassen. Das damalige Kennzeichen 103 YV 75 verblieb sodann viele Jahre bei dem Fahrzeug, und zwar bis Februar 2017 und ist auch heute noch vorhanden. Das originale Zulassungsdokument aus dieser langen Zeit liegt ebenfalls vor. Im Zeitraum 2016 bis 2017 wurde eine umfangreiche Restaurierung durchgeführt und quasi in neuwertigem Zustand vollendet, nachdem ein neuer Eigentümer (Marc Caveng) aus Genf den Supersportwagen erworben hatte. Dabei wurde auch die originale Lackierung in Verde Scuro erneuert und das Interieur in dunkelgrünem Leder ausgekleidet, was dem Wagen ausgezeichnet steht und ihn so noch exklusiver macht. Im Anschluss (2017) gelangte der Miura an den bekannten deutschen Automobilsammler Dirk Rosenberg, der ihn in neuem „Concours-Zustand“ auf zahlreichen renommierten Veranstaltungen präsentierte.»

Alle, wirklich alle Miura: hier.

9 Kommentare

  1. Christian Christian

    Ja, sieht gut aus – vor allem wenn man das Foto ansieht, wo er auf dem Anhänger scheinbar angeliefert wird.
    Aber im Ernst, welche Farbe steht diesem Auto nicht? Rosa vielleicht?

  2. Rolf Rolf

    Ja, der sieht phantastisch aus in dieser Farbe.
    Und dazu noch ein Indy als daily driver.
    Neid…..

    • Christian Christian

      Rolf, nicht Neid, ich freue mich, dass es Leute mit Geschmack gibt.
      Mir „hängt der Arsch finanziell zu weit unten“ für solch ein Fahrzeug aber ich hege keinen Neid. Eher Anerkennung und ein bisschen träumen…

      • Rolf Rolf

        Christian , genau so. Vom schlechten Gedanken des Neids bin ich so weit entfernt , dass ich das Wort benutzen darf . 🙂

        • Rolf Rolf

          Etwas ausführlicher. Mir geht es furchtbar auf den Sowieso, wenn Leute nur sehen „was der andere hat“. Ich frage immer „weißt du, was er dafür getan hat?“

          Zwei meiner Onkels haben es weit gebracht, wie schon hier berichtet, was mir das Kennenlernen toller Autos ermöglichte. Dafür sind sie aus dem Nichts hohe Risiken eingegangen, des öfteren stand der „Kuckuck“ vor der Tür, einschliesslich der schlaflosen Nächte dazu.

          Ein Jungendfreund von mir erbte. Nach der Ausbildung in der Maschinenbau-Firma seines Vaters, musste er erst dessen überzogenen Anforderungen gerecht werden. Der Vater verstarb unerwartet früh und er musste mit Mitte Zwanzig die Firma übernehmen, hatte die Verantwortung für fast ein ganzes Dorf, das dort arbeitete plus eigener Familie mit drei Kindern. Zwei Geschwister mussten ausbezahlt werden.
          Er hat die Firma erhalten, größer, erfolgreicher, internationaler gemacht.
          Mit um die Vierzig saß er dann völlig ausgebrannt ein Jahr in einem Kloster.
          Schöne Autos hatte er auch.

          Ich hätte mit keinem tauschen wollen, hatte zwar auch keinen nine-to-five Job, aber diese Belastungen sind mir erspart geblieben. Aber halt auch das größere Geld.

          • Christian Christian

            Lieber Rolf, da bin ich vollkommen Deiner Meinung aber leider ist das Wort „Neid“ in unseren Breitgraden gerade etwas sehr negativ „aufgeladen“.
            In vielen Fällen geht mit dem Geld/Besitzstand auch Verntwortung einher und das kann auch belastend sein.

          • Ich habe mit lauter Leuten zu tun, die weitaus wohlhabender sind als ich.
            Einige von ihnen beneide ich. Um ihre Segelyacht, ihre qualitätvolle Kunstsammlung, ihre klassischen Sportwagen, ihre (teilweise von mir entworfenen) Häuser.
            Aber das ist positiver Neid, frei von Mißgunst oder Boshaftigkeit.

            Und dann habe ich mit lauter Leuten zu tun, die mich um meinen bescheidenen Wohlstand beneiden. Darunter sind leider wenige, die nicht mißgünstig sind.
            Aber es gibt Ausnahmen, meine Nachbarn sind solche Leute – sie und er freuen sich jedes Mal, wenn eines meiner Autos vor der Garage steht, „es ist jedes Mal ein Vergnügen, eins Ihrer Autos zu sehen, am meisten freue ich mich immer an Ihrem Mini Cooper!“, sagte die Dame unlängst zu mir.
            Seit ein paar Tagen hat die Familie einen nagelneuen BMW X1.
            Ich habe herzlich gratuliert und suche morgen den Alpina-Schlüsselanhänger von meinem Vater, ich denke, daß sie sich darüber freuen werden.
            Und ich beneide die Leute um ihr ganz offensichtlich glückliches Familienleben mit drei wunderbaren Kindern.
            Und das im positiven Sinne.

            Ach ja, den Besitzer des Miura beneide ich auch sehr.
            Es ist für mich der schönste Miura, den ich kenne!

          • Peter Ruch Peter Ruch

            hmm, ich weiss nicht. das grüne Interieur, das gab es so wohl nie, auch in keinem anderen Miura – und das originale Beige wäre wunderschön. und auch die fetten SV-Felgen, muss nicht sein.

  3. Rolf Rolf

    Ah ok, das grüne Leder und vor allem der Teppich haben mich irritiert.

    Nun bin ich ja, bei Fahrzeugen bis zu einer gewissen Preisklasse und in höherer Stückzahl produziert (z.B. Pagode oder E-Type) einem quasi-Neuaufbau und individueller Anpassung, gar Verbesserung (Restomod), nicht abgeneigt, aber ein Miura sollte schon so original wie möglich wieder aufgebaut werden.

    Auch beim Ghibli sieht man häufig Lederausstattungen, die in dieser Qualität, das Originalleder war eher narbig und nicht ganz so fein, nie hergestellt wurden.
    Wobei der noch in einer Preisklasse ist, dass er als individueller daily driver aufgebaut werden kann.

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