Kultobjekt
Der Nissan NISMO 400R ist unter den JDM-Freaks geradezu heilig. Nissan Motorsports International (NISMO) stellte 1995, man hatte gerade Le-Mans-Erfahrungen gesammelt mit dem GT-R LM, den limitierten 400R vor – eine strassenzugelassene Ableitung dessen, was man gerade beim Langstreckenrennen gelernt hatte. Der GT-R V-Spec der R33-Generation, auf dem der 400R basierte, war bereits ein heftiges Gerät mit besseren Bremsen, einer sehr sportlichen Fahrwerksauslegung, auch noch schön tiefergelegt als der Standard-GT-R. Der NISMO 400R ging da aber noch ein paar Stufen weiter. Das «R» stand selbstverständlich für «Racing» und die «400» bezeichnete die offizielle Leistung des legendären RB26DETT-Twin-Turbo-Reihen-Sechszylinder-Motors mit 2,6 Litern Hubraum, der nun auf 2,8 Liter vergrössert, mit grösseren N1-Turboladern ausgestattet und als RBX-GT2 bezeichnet wurde. Das Motorentuning wurden von REINIK durchgeführt, die auch die Motoren für Nissans legendäre R32 GT-R in Calsonic-Lackierung entwickelt hatten, welche die Gruppe-A-Rennen dominiert hatten. Der 400R war eines der wenigen Performance-Autos, die offiziell zugelassen waren, das die Grenzen des berüchtigten japanischen Gentleman’s Agreement der 1990er Jahre zwischen den Herstellern überschritt, das die Leistung auf dem Papier auf 276 PS begrenzte und einen PS-Krieg verhinderte.



Der 400R wurde in Nissans Werk in Omori von Hand gebaut, und NISMO stattete die Fahrzeuge mit den begehrten dreiteiligen Rays NISMO LM-GT1-Rädern, einer neuen Auspuffanlage, einem neuen Ladeluftkühler und einer Zweischeibenkupplung aus. Darüber hinaus wurde die Fahrhöhe des Fahrzeugs um fast fünf Zentimeter abgesenkt und die Federung mit NISMO-Federn und Bilstein-Stossdämpfern aufgewertet. Der 400R verfügte über viele einzigartige aerodynamische Elemente, darunter eine neue Motorhaube und ein neuer Heckspoiler aus Kohlefaser, breitere Kotflügel, neu gestaltete Stossfänger mit besserem Luftstrom und Seitenschweller. Diese Vielzahl an Verbesserungen beschleunigte den 400R in vier Sekunden von null auf 60 mph und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h – ein strassenzugelassenes Monster mit der Leistung eines Supersportwagens.












NISMO plante die Produktion von 100 400R, gibt jedoch an, bis zum Ende der R33-Produktion nur 44 Exemplare fertiggestellt zu haben, von denen nur 40 jemals verifiziert wurden. Viele 400R verschwanden sofort in den Beständen exklusiver Händler und privaten Sammlungen und tauchten erst wieder auf, als der Import des R33 in die Vereinigten Staaten legal wurde. Während er für nordamerikanische Käufer 25 lange Jahre lang eine verbotene Frucht blieb (und nur wenige Exemplare nach England gelangten), gewann der NISMO 400R durch die Videospiel-Rennserie Gran Turismo dafür eine Underground-Anhängerschaft. Der 400R, der 1998 erstmals in der ersten Ausgabe der Serie auf Sonys PlayStation erschien, war eines der am schwersten freischaltbaren Autos im Spiel und gleichzeitig eines der schnellsten. Dies verschaffte dem 400R, von dem die meisten Amerikaner zuvor noch nie gehört hatten, schnell einen Kultstatus. Das ursprüngliche Gran Turismo wurde weltweit fast 11 Millionen Mal verkauft, und der 400R spielte auch in den Fortsetzungen eine wichtige Rolle, wodurch Millionen von Autoenthusiasten aus mehreren Generationen diesen in Nordamerika und Europa nicht erhältlichen, extrem seltenen Nissan kennenlernten. (Das weisse Fahrzeug oben/unten trägt die Chassis-Nummer BCNR33021424 und wird von Broad Arrow auf Amelia Island 2026 versteigert, Schätzpreis 900’000 bis 1’100’000 Dollar.)

















Beim Fahrzeug unten handelt es sich um Chassis-Nummer BCNR33006208, dem vielleicht berühmtesten NISMO 400R, mit dem Akira Kameyama 1996 und 1998 die «Open Class» bei Pikes Peak gewann, 1998 mit einem neuen Streckenrekord. Man darf davon ausgehen, dass damals etwa 800 PS wirken durften. Wird demnächst auf collectingcars.com versteigert, stand zuletzt in der Sangfroid-Sammlung.
















Mehr seltene Japaner finden sich unter Sayonara. Alles andere im Archiv.


Wie schon vorher beim Mitsubishi geschrieben, die Japaner haben mich nie abgeholt, wahrscheinlich tue ich ihnen unrecht, aber von der Optik, der ganzen Erscheinung hat mich keiner angesprochen.
Ich steh auf japanisches Manga Design – siehe Honda Civic (Sport); das Konzept, die ganze Spoilerei und am Ende 3 Auspuffendungen i n d e r M i t t e !
Die Sayonara Reihe ist gelungen.
Außerdem ist das alles Top Engineering.
Potthässlicher 90ziger japanproll..
Gut. wers mag.
Technisch ist der Wagen toll.
Es gibt keinen 2026er null 6 fümfzehn pipifax.
( keine Sorge, das wird noch schllimmer noch dystopischer– wenn man schaut
wie hirnamputiert User sind (( smartphone– manche können nicht mehr sprechen
oder im Context wie 2 zeller = scheint das Zeil der Tec-it-silli-Kon-vally-tec-mafia zu sein)) dann war das mal)
Wenn, es gibt schon damals coolere japanische Designer oder ma hätte sich einen BERTONE geholt.. eine Linie, ein Strich und das Ding steht optisch die nächsten 70 Jahrer..
Mitsubischi is halt gute Waschmaschinen, Baumaschinen etz..
Das nicht. optisch.
Wenn Du nur an den ersten geilen Honda ( Bondfilm..) denkst.
Bisserl wie ein deutscher Aktenordner erschlägt den braven Deutschen.
( Volchswoogen- das sit kein design, kein Gefühl und kein Geschmack.
Des si so, wie wenn ich als Östereicher in deutschland essen einkaufe.
100% Fastenzeit.. net zum fressen- aber jünsdich und Lidl.. und der Volchs-
woogen Bomber, Suv, diese hässliche Kröte, kostet mindesten 60.000, dann
vorm Lidl– weil jünsdich– find diesen Lebensfehler..)
Und genau so sind 2026 99% aller Autos.
Na danke.
Herbi
Der wahre Genießer sieht über das Design hinweg und erfreut sich an der großartigen Technik. Ganz ohne dystopischen Kulturpessimismus,
@ Heribert: wenns dir nicht gefällt, deine Sache. Kein Ding.
Aber kümmere dich bitte um saubere Orthographie und Grammatik und bitte eine etwas weniger unflätige Ausdrucksweise in diesem gepflegten Forum.
Danke!
@DaDone503
herzlichen Dank für die Anmerkung…unterstreiche ich zu 100%
H. Ruch „auch ich lese ihr Magazin aufgrund der Schreibkultur und Beiträge sehr gerne…“
geben Sie hier bitte solch’ wiederholt unsinnigen
, verärgernde Beiträge wie von @Heribert keine Bühne
treulesende Sonntagsgrüsse
@DaDone503
Mir geht es mit dem Kommentar von Heribert auch so. Und ich unterschreibe Ihre Anmerkung ebenfalls zu 100%.
Ist in Form und Ausdrucksweise gruselig, was Heribert so von sich gibt.