Zurück zum Content

Fiat Abarth 850 TC Corsa

Unschlagbar

Bei der Präsentation des Fiat Abarth 850 TC Corsa im Oktober 1968 hätte man bei Abarth selbst in den kühnsten Träumen nicht erwartet, dass man mit den 850 und 1000 TC, Corsa und TCR weit über das kommende Jahrzehnt hinaus die Tourenwagen-Klasse in der Kategorie I nach Belieben dominieren würde.

Trotz eines Radstandes von nur gerade 2,00 Metern blieben die kleinen Renner auch auf den Geraden erstaunlich und erfreulich stabil; Grund dafür war ein intensiv überarbeitete Aufhängung der vorderen Räder. Das galt besonders dann, wenn man sich für den grössten Tank mit stolzen 70 Litern Inhalt entschied. Trotzdem, mit 3,53 Metern Länge, einer Breite von nur 1,39 Metern und einer Höhe von 1,40 Metern blieben diese Fiat-Abarth die kleinsten Konkurrenten – und rannten mit entsprechender Untersetzung auch 180 km/h schnell. Die Leistung für den 850er wurde mit 76 PS angegeben, das Gewicht mit 585 Kilo. Es gab diese 850er auch als Strassen-Version, sie sollen allerdings sehr selten geblieben sein.

Bilder: ©Stefan Bogner. Ausserdem: 70 Jahre Abarth – die Übersicht. Und: das Buch.

2 Kommentare

  1. Klaus Kleber Klaus Kleber

    Optisch gesehen stimmt hier bei dem sonst so perfekten Renner leider etwas nicht. Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied, der heute oftmals übersehen wird. Der Fiat Abarth 850 TC Corsa hatte auf dem Dach immer gelbe Quadrate gehabt, zur leichten Unterscheidung vom hubraumgrößeren 1000 TC Corsa, der die roten Quadrate gehabt hat. Carlo Abarth, der Perfektionist, hat solch kleinen Sachen stets große Aufmerksamkeit gewidmet. Bei Betrachtung von historischen Farbfotos ist das gut zu erkennen, im Gegensatz zu Schwarz-Weiss Fotos, wo der gelbe Farbton der Quadrate fast unsichtbar ist. Die seitlich angebrachten Farbstreifen sind bei beiden Hubraum-Versionen immer rot lackiert gewesen. Durch diese geschickte Wahl der unterschiedlichen Farbtöne für die Quadrate auf dem Dach, war es den Zuschauern an der Rennstrecke somit leicht möglich gewesen, die ABARTH Corsa-Rennfahrzeuge in den damals großen Starterfeldern zu den jeweiligen Hubraumklassen bis 850 ccm und 1000 ccm unterscheiden zu können. Denn von außen war es für den Betrachter nicht zu erkennen gewesen, ob ein 214D/F mit 847 ccm und 76 PS – oder ein 210A mit 982 ccm und 85 PS Motor hier für den rasanten, aber unterschiedlichen Vortrieb gesorgt hat. .

    • Peter Ruch Peter Ruch

      Grossartig, danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.