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(Fahrbericht) BMW M1

Das wahre Kunstwerk

46 Jahre ist es her, seit die BMW Motorsport GmbH gegründet wurde. Sie machte sich schnell einen guten Namen mit scharfen 2002 sowie mit dem wunderbaren 3.0 CSL. Doch man wollte mehr in München, Rennerfolge in den Gruppen 4 und 5 mussten auch noch her. Doch dafür musste ein eigenständig aufgebautes Renn-Fahrzeug hergestellt werden; für die Gruppe 4 musste es ein Gerät sein, von dem mindestens 400 Exemplare in 24 aufeinanderfolgenden Monaten gebaut wurden, das zwei Sitze hatte und äusserlich dem Serienauto noch einigermassen ähneln sollte. Der E26, wie das Projekt getauft wurde, durfte also nicht nur ein reinrassiger Rennwagen sein, sondern auch noch ein Sportwagen für die Strasse. Ein optisches Vorbild war schnell gefunden: 1972 hatte Paul Bracq die Studie eines turbo-Flügeltürer gezeichnet. Doch die M GmbH hatte nicht genug personelle Ressourcen, also sicherte man sich für den E26 die Dienste von Giorgio Giugiaro (der zusammen mit Bracq gerade für das Design des neuen 6er-Coupé verantwortlich gewesen war). Im Gegensatz zur Studie von Bracq fiel der Entwurf von Giugiaro aber viel kantiger aus – die Zeiten hatten sich geändert, die rundlichen Formen waren nicht mehr gefragt.

Schon ab 1975 machten Gerüchte die Runde, dass BMW an einem Supersportwagen bastle (naja, es gab schon früher Gerüchte, etwa, dass Giotto Bizzarrini einen Sportwagen konstruiere für BMW; es wurde auch Prototypen in der Umgebung von Sant’Agata gesichtet – wie genau Lamborghini in die Frühentwicklung eingebunden war und weshalb das Projekt dann scheiterte, das wäre einmal ein interessantes Thema…). Es dauerte aber bis im Frühling 1977, bis die Bayern die Katze aus dem Sack liessen, das Gerede bestätigte; im Herbst waren dann erste Bilder zu sehen. Im Frühling 1978 präsentierte Motorsport-Chef Jochen Neerpasch das Fahrzeug in der Gruppe-4-Ausführung im «Sportstudio» des ZDF – eine volle Viertelstunde lang. Das war natürlich beste Werbung, und das erst noch in einem aussergewöhnlichen Format – die Erwartungen an den E26 wurden weiter gesteigert. Im April gingen dann die ersten Fahrzeuge auf Probefahrt, und im Herbst 1978 wurde das Fahrzeug auf dem Pariser Auto-Salon der Öffentlichkeit vorgestellt. Schneeweiss, nur 1,14 Meter hoch, 4,36 Meter lang, 1,82 Meter breit – und genau 100’000 Mark teuer. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen: «Vor dem neuen BMW Mittelmotor-Sportwagen ballte sich das Publikum in dichten Haufen», schrieb ein deutsches Magazin, «die Liste der Vorbestellungen übertrifft alle Erwartungen – ein amerikanischer Bayern-Fan beispielsweise will sich gleich drei M1 über den grossen Teich schippern lassen.»

Der Wagen wurde M1 getauft – das erste Fahrzeug der BMW Motorsport GmbH. Und er hatte es wahrlich in sich: Die Mittelmotor-Flunder wurde von einem 3,5-Liter-Reihensechszylinder angetrieben, der längs vor der Hinterachse montiert war und maximal 277 PS leistete. Dieser als M88 bezeichnete Motor basierte auf dem Sechszylinder-Grossserientriebwerk und verfügte über den Vierventil-Zylinderkopf der CSL-Rennmotoren. Dieser Zylinderkopf war zweiteilig: Der untere Teil bildete den Brennraum und den Wasserraum, der obere enthielt die Lagerungen der Nockenwellen und die Tassenstössel. Das Gemisch wurde durch drei Doppel-Drosselklappenstutzen mit sechs, 46 Millimeter grossen Einzeldrosselklappen zu je zwei Einlasskanälen pro Zylinder mit 26 Millimeter Durchmesser geführt. Auf dem damals modernstem Stand der Technik war auch das vollelektronische digitale Zündsystem. Ein deutlicher Hinweis auf die sportlichen Gene des M1 war die Trockensumpfschmierung, schliesslich liessen sich mit dem Sportwagen hohe Querbeschleunigungen erzielen. Die Maschine versorgte sich aus zwei Kraftstofftanks mit je 58 Liter Fassungsvermögen rechts und links vor der Hinterachse. Die Kraftübertragung übernahm ein ZF-Fünfganggetriebe, das über eine Zweischeiben-Trockenkupplung mit dem Motor verbunden war. Das Hinterachsdifferential war serienmässig mit einer 40prozentigen Sperre versehen.

Auch das Fahrwerk war sehr aufwendig: Doppelquerlenkern an jedem Rad, Gasdruckstossdämpfern und zwei Stabilisatoren. In der Strassenversion war das Fahrwerk bis auf eine komfortablere Anlenkung der beweglichen Teile und einer entsprechenden Feder-/Dämpfer-Abstimmung identisch mit dem der Rennvariante. Vier innenbelüftete Scheibenbremsen sorgten aus jedem Tempo für gute Verzögerung. Um auch bei Vollbremsungen minimales Aufbaunicken zu gewährleisten, wurde die Vorderachse mit einem 30-prozentigen Nickausgleich (Anti Dive) versehen. Für damalige Verhältnisse geradezu üppig war die Bereifung mit 205/50 VR 16 vorne und 225/50 VR 16 hinten. Der niedrige Schwerpunkt von 460 Millimetern über der Fahrbahn sowie das Mittelmotorkonzept mit einer Gewichtsverteilung von 44,1:55,9 machten den M1 zu einem Kurvenräuber ersten Grades. Allerdings verlangte er im Grenzbereich eine kundige Hand. Wie für Mittelmotorautos mit ihrem geringen Trägheitsmoment um die Hochachse charakteristisch, konnte das ausbrechende Heck des M1 bei zuviel Querbeschleunigung nur durch schnelles und kräftiges Gegenlenken wieder eingefangen werden. Die direkt ausgelegte Zahnstangenlenkung – ohne Servounterstützung – half da aber mit. Obwohl er ein Sportwagen par excellence war, durften sich Fahrer und Beifahrer durchaus eines gewissen Komforts erfreuen. Dabei sassen sie in dem Gitterrohrrahmen aus Stahl-Rechteckprofilen mit der verklebten und vernieteten Kunststoff-Aussenhaut wie in einer Trutzburg, von Verwindung keine Spur. Der Kofferraum unter der Fronthaube reichte für das Wochenendgepäck von zwei Personen aus und selbst auf eine Klimaanlage musste man nicht verzichten.

Die Montage des Wagens konnte nicht wie geplant bei Lamborghini durchgeführt werden; der Auftrag ging stattdessen zum Karosseriespezialisten Baur nach Stuttgart. Damit wurde der M1 zum Puzzle: Der Gitterrohrrahmen entstand bei Marchesi, die glasfaserverstärkte Kunststoffkarosserie bei T.I.R., beide in Modena. Giorgio Giugiaros Firma ItalDesign baute beides zusammen und sorgte für die Innenausstattung. Das Auto kam daraufhin nach Stuttgart, wo Baur die gesamte Mechanik einbaute. BMW lief aufgrund dieser Verzögerungen und Umplanungen die Zeit davon: Für die Homologation als Gruppe 4-Wettbewerbsauto mussten ja die 400 Exemplare innerhalb der 24-Monats-Frist gebaut werden. Um die M1 überhaupt auf die Piste zu bekommen, hob der Chef der Motorsport GmbH Jochen Neerpasch gemeinsam mit Bernie Ecclestone und Max Mosley die Procar-Serie aus der Taufe. Der wesentlichste Unterschied zur Strassenversion war die Motorisierung: Für den Sporteinsatz wurde der M88-Sechszylinder zunächst klassisch getunt. Neue Nockenwellen, grössere Ventile, geschmiedete Kolben, optimierte Kanäle, Schieber statt Drosselklappen und eine veränderte Abgasanlage liessen die Leistung auf 470 bis 490 PS wachsen. So motorisiert liefen die auf 1020 Kilogramm abgemagerten Procar-Renner mit der längsten Übersetzung rund 310 km/h. Der nach dem Gruppe 4-Reglement aufgebaute M1 wurde aber nicht nur je fünf Formel 1-Piloten pro Rennen für den Procar-Markenpokal zur Verfügung gestellt, er konnte als erstes einsatzfertiges Rennauto auch direkt ab Werk gekauft werden. Preis: 150’000 Mark. Die Procar-Serie war eine fantastische Zuschauer-Attraktion, vor allem die Formel-1-Haudegen – darunter auch der Schweizer Clay Regazzoni –  schenkten sich gar nichts, fuhren einander fröhlich an den Karren – und das Publikum freute sich an bestem Motorsport. Hier trafen die Weltbesten auf alte Hasen und Newcomer und mussten sich in weitgehend gleichen Autos mit ihnen messen. Ausschlaggebend war also das Fahrkönnen, was beim Publikum überwältigenden Anklang fand: Die Procar-Rennen waren ebenso gut besucht wie die eigentlichen Läufe zur Formel 1-Weltmeisterschaft.

Das erste Rennen fand vor dem Grossen Preis von Belgien statt, am 12. Mai 1979, von den F1-Fahrern kletterten Jacques Laffite, Clay Regazzoni, der amtierende Weltmeister Mario Andretti, Niki Lauda und Nelson Piquet in den M1. Gewonnen wurde das Rennen aber von Elio de Angelis, der vom 15. Startplatz aus gestartet war. Am Ende der ersten Saison hatte aber Niki Lauda, damals schon zweimaliger Formel 1-Weltmeister, die meisten Zähler: In acht Rennen der M1 Procar-Serie errang er drei Siege und einen zweiten Platz. 1980 reichten Nelson Piquet Siege in den letzten drei Rennen zum Gesamtsieg in der Procar-Serie, gefolgt von Alan Jones und Hans-Joachim Stuck. Der spätere Formel 1-Weltmeister Alan Jones war ohnehin ein erklärter M1-Fan: Als einer der ersten hatte er sich den Sportwagen privat gekauft.

Doch ansonsten waren die Renn-Erfolge des M1 in den Gruppen 4 und 5 so gut wie nicht vorhanden, obwohl die Gruppe 5-M1 mit Hilfe von zwei Turboladern bis auf 1000 PS aufgeblasen wurden. Um möglichst viel dieser gewaltigen Kraft auf den Boden zu bekommen, wurden die M1 Karosserien so verspoilert, dass sie zu den sogenannten «Flügelmonstern» gezählt wurden. Doch der M1 war nicht nur ein besonderer Renn- und Sportwagen, er wurde auch zu einem einzigartigen Kunstwerk. 1979 widmete sich der weltberühmte Pop Art Künstler Andy Warhol mit Lack und Pinsel einem rennfertigen Coupé und schuf daraus den M1 als eines der schnellsten Kunstwerke der Welt. Es war das vierte sogenannte Art Car, einer Serie von Kunstwerken an und mit BMW-Fahrzeugen. Als erster Künstler malte Warhol mit schwungvollen Pinselstrichen direkt auf die Karosserie. «Das Auto ist besser gelungen als das Kunstwerk», kommentierte er anschliessend trocken das Ergebnis. Mit der Startnummer 76 rannte das Art Car schliesslich 24 Stunden lang in Le Mans und erreichte den 6. Platz.

1981 endete die Produktion des M1 nach 445 Exemplaren, 399 waren Strassensportwagen und 46 Procar-Rennwagen (oder waren es doch 453?). Und trotzdem waren die M1 lange Jahre kaum begehrt, es gab sie auch für fünfstellige Beträge. Unterdessen haben die Preise aber angezogen – und wir wagen die Behauptung, dass damit noch lange nicht Schluss ist. Auch deshalb beginnen wir hier eine kleine Sammlung; wir haben von praktisch allen Fahrzeugen auch noch mehr Bilder und Infos, die wir auf Wunsch gerne preisgeben.

Serien-Nr: 4301006

Motoren-Nummer: M88-102

Farbe aussen: Orange

Farbe innen: Schwarz:

Fertigung ItalDesign: 14.09.1978

Endfertigung: 28.11.1978 (bei BMW)

Erstauslieferung: BMW Kunden-Service

Auktionen: Gooding & Co., Scottsdale 2016, Schätzpreis 575’000 bis 650’000 Dollar, nicht verkauft.

Serien-Nr.: 4301011

Motoren-Nummer: M88-22 (unterdessen M88-214)

Farbe aussen: blau

Farbe innen: schwarz

Fertigung ItalDesign: 30.10.1978

Endfertigung: 21.12.1978 (Baur)

Erstauslieferung: Presse-Fahrzeug

Auktionen: RM Sotheby’s, Arizona 2016, Schätzpreis 400’000 bis 500’000 Dollar, nicht verkauft

Serien-Nr.: 4301017 – erster Serien-M1-Procar.

Serien-Nr.: 4301027 –  fünfter M1-Procar.

Serien-Nr.: 4301028 – sechster M1-Procar.

 

Serien-Nr.: 4301030 – achter gebaute M1-Procar.

 

Serien-Nr.: 4301033 – 14. M1 Procar.

 

Serien-Nr.: 4301042 – 13. M1-Procar.

 

Serien-Nr.: 4301053

Die ganze tragische Geschichte um dieses Fahrzeug lesen Sie: hier.

Serien-Nr: 4301059

Motoren-Nummer: ?

Farbe aussen: Weiss

Farbe innen: –

Fertigung ItalDesign: 18.06.1979

Endfertigung: 09.05.1979 (bei BMW – Procar 35)

Erstauslieferung: BMW

Besonderes: Fuhr 1981 bei den 24 Stunden von Le Mans, Darniche/Cecotto/Alliot, 16. Gesamtrang/5. Rang in der Gruppe 5.

Auktionen: Artcurial, Paris 2015, Schätzpreis 700’000 bis 900’000 Euro, nicht verkauft.

Serien-Nr.: 4301062 – M1-Procar.

Serien-Nr.: 4301072 – M1 Procar

 

Serien-Nr: 4301080

Motoren-Nummer: M88-199

Farbe aussen: Orange

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 14.06.1979

Endfertigung: 26.07.1979 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW AH Schmoldt & Axmann, Kiel (Deutschland)

Auktionen: Bonham’s, Monaco 2018, Schätzpreis 540’000 bis 580’000 Euro.

Serien-Nr: 4301090

Motoren-Nummer: M88-183

Farbe aussen: Weiss

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 05.07.1979

Endfertigung: 02.08.1979

Erstauslieferung: Wilfried Finger

Auktionen: RM Sotheby’s, Monterey 2014, Schätzpreis 600’000 bis 800’000 Dollar, nicht verkauft. Doch dazu gehört halt unbedingt die Geschichte der BMW M1 von AHG, nachzulesen: hier.

Serien-Nr: 4301096

Motoren-Nummer: M88-212

Farbe aussen: Orange

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 14.06.1979

Endfertigung: 01.08.1979 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW AH Feyock, Pirmasens (Deutschland)

Auktionen: Bonham’s, Scottsdale 2016, Schätzpreis 525’000 bis 625’000 Dollar, nicht verkauft.

Serien-Nr: 4301146

Motoren-Nummer: M88-171

Farbe aussen: Blau

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 10.09.1979

Endfertigung: 06.12.1979 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW AH Ernst, Witten (Deutschland)

Auktionen: Artcurial, Paris 2007, verkauft für 92’438 Euro; Artcurial, Paris 2011, Schätzpreis 110’000 bis 140’000 Euro, verkauft für 129’734 Euro.

Serien-Nr: 4301154

Motoren-Nummer: M88-198

Farbe aussen: Weiss

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 09.11.1979

Endfertigung: 10.01.1980 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW Nederland

Auktionen: Gooding & Co., Pebble Beach 2012, Schätzpreis 175’000 bis 225’000 Dollar, verkauft für 242’000 Dollar.

Serien-Nr: 4301194

 

Motoren-Nummer: M88-230

Farbe aussen: Orange

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 20.12.1979

Endfertigung: 20.02.1980 (bei Baur)

Erstauslieferung: Ernst Friedlin jun., Lörrach (Deutschland)

Auktionen: Gooding & Co., Scottsdale 2014, Schätzpreis 400’000 bis 500’000 Dollar, verkauft für 440’000 Dollar.

Serien-Nr: 4301195

Motoren-Nummer: keine

Farbe aussen: Weiss

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 24.01.1980

Endfertigung: –

Erstauslieferung: BMW

Auktionen: RM Sotheby’s, Monterey 2020 (online only), offered without reserve

Wurde später von Girardo & Co. verkauft, angeboten mit folgendem Text: «The fabulous BMW M1 being offered here, chassis no 1195, is the thirty-sixth Procar built and was sold new to American race driver, Joe Crevier. Having started racing competitively in 1979 at the Riverside 6 Hours with a Daytona 365 GTB/4 ‘Daytona’, Crevier was looking for something faster and more competitive for the 1982 IMSA GTO Championship, and this M1 Procar was the perfect tool for the job. The first race he entered with this BMW was the Riverside Six Hours in April 1981, sharing driving responsibilities with Al Unser Jnr. Born in April 1962, Unser Jr was an up and coming talented racing driver, and would go on to win the Indianapolis 500 twice, in 1992 and 1994. In 1984, Unser Jr was crowned Can-Am champion and in 1990 and 1994 also claimed the CART Indy Car World Series title. In its debut event, and finished in the same maroon colour with blue and white stripes as it is presented today, this BMW M1 finished third in class in the IMSA GTO Championship and over the remainder of the 1981 championship, would claim a further four podium results with second place finishes at the Monterey Triple Crown at Laguna Seca, and the Red Roof Inns GT 200-Mile Mid-Ohio race in May. Throughout the 1981 season, this M1 Procar entered, eleven rounds of the fiercely competitive IMSA GTO Championship. After such strong and consistent results throughout the 1981 season, Crevier chose to enter the 1982 IMSA GTO Championship with this M1 Procar. The first round of the Championship was the gruelling 24 Hours of Daytona International Speedway where this M1 Procar was assigned its 1982 season race number, 21. After being classified 19th, the next race for Crevier with this M1 Procar was the 12 Hours of Sebring, where he shared driving duties with Fassler and Zeigler. After an intense 12 hours of battling, this BMW M1 Procar crossed the line a respectable eight in class. In April 1982, another endurance race beckoned, the 6 Hour Toyota Grand Prix of Endurance at the Riverside International Raceway in California, before this M1 Procar returned to the podium in May at the Charlotte Motor Speedway 500 with a second place finish, and a third place finish at the Red Roof Inns Camel GT Sprint at Mid-Ohio. The final race for this BMW M1 Procar was the 1982 Coca-Cola 400 at Lime Rock where Joe Crevier finished fourth in class, again wearing race number 21. The following year, Crevier sold this M1 Procar to Don Walker of Dallas Motorsport who also competed in several rounds of the IMSA GTO Championship before the car returned to Europe with a Swiss collector in 1987. In 2000 this M1 Procar was sold to a Norwegian Ferrari and Alfa Romeo specialist, before being bought by the renowned competition car specialist, Graber Sportgarage in Switzerland in 2006. Under the ownership of competition car restorers and race car specialists Graber Sportgarage, this BMW M1 Procar was full restored from the ground up. This restoration is documented with many images showing the painstaking lengths Graber Sportgarage went to, ensuring that this BMW was the very best once complete. The works are documented over eleven pages, outlining every task undertaken, with the invoice totalling CHF 171,603. The result was, and still is, exceptional. Having changed hands to anther Swiss collector, this M1 Procar returned to competition in the Peter Auto organised CER 2 (Classic Endurance Racing) Championship between 2009 and 2011, including racing at the 2010 Le Mans Classic, wearing race no. 70, always being maintained and serviced by Graber Sportgarage. In 2012, this M1 Procar was purchased by its current owner, a connoisseur of competition cars, sharing a garage with a Sauber C9 Group C, Ferrari 365 GTB/4 ‘Daytona’ Comeptizione and Ferrari 512 BB LM, to name a few. During this ownership, Graber Sportgarage have remained responsible for the maintenance and track preparation of this BMW, competing regularly in the CER 2 series across Europe with FIA papers renewed in January 2017. Invoices for works carried out by Graber Sportgarage are on file and show considerable and unquestioned investment in the maintenance and preparation of this M1 Procar. Today, this BMW M1 Procar is offered with valid FIA papers, and in race-ready condition. With only fifty-four M1 Procars produced, this example with period IMSA competition history represents a rare opportunity to obtain one of the most eligible and iconic competition cars.»

Serien-Nr.: 4301233

Motoren-Nummer: M88-298

Farbe aussen: rot

Farbe innen: schwarz

Fertigung ItalDesign: 18.04.1980

Endfertigung: 20.06.1980 (Baur)

Erstauslieferung: Presse-Fahrzeug

Auktionen: RM Sotheby’s, Monaco 2010, Schätzpreis 90’000 bis 120’000 Euro, nicht verkauft

Serien-Nr.: 4301261

Motoren-Nummer: M88-317

Farbe aussen: weiss

Farbe innen: schwarz

Fertigung ItalDesign: 31.03.1980

Endfertigung: 30.06.1980 (Baur)

Erstauslieferung: BMW Frankfurt

Auktionen: RM Sotheby’s, Amelia Island 2021, Schätzpreis 350’000 bis 425’000 Dollar

Chassis-Nummer: WBS59910004301265

Motoren-Nummer: M88-300

Original-Farbe: weiss

Innenausstattung: schwarz

Fertigung ItalDesign: 18.04.1980

Endfertigung Baur: 10.06.1980

Auslieferung: BMW AH Kohl, 52078 Aachen

Wurde von Girardo & Co. verkauft, angeboten mit folgendem Text: «Manufacture of the M1 started in 1978, running though to 1981, with a total production of 453, comprising of 54 competition specification machines and 399 road cars. The car offered here, chassis 265 was assembled at ItalDesign in April 1980 and finished in white with a black leather and cloth interior. It was then moved to Germany for completion at Bauer in early June, with final tuning at BMW Motorsport completed on 25th June 1980. This car was sold new through BMW dealer Kohl, in Aachen, Germany to Helmut Burzlaff in Bunde, on 8th May 1981. The car was assigned registration ‘HF M1’, before changing to ‘KIB-CV 2’ with its second owner, Helmut Schmitt in 1982. It is understood that Schmitt kept the car until 1999 when it moved across Europe to a sizeable collection in Spain where it remained for a further 16 years, at which point the current German owner bought the car in 2015. Since entering its current ownership, this M1 has been rewarded with a complete engine rebuild by sports and competition car specialist, Formula GT in Munich, Germany. Alongside this work, Formula GT also completed a thorough inspection and cosmetic restoration including a repaint in the original colours. Invoices for these works are contained within the cars history file, and total €90,000.»

Serien-Nr: 4301292

Motoren-Nummer: M88-326

Farbe aussen: Schwarz

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 30.05.1980

Endfertigung: 15.07.1980 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW (GB) Ltd, Braknell

Auktionen: Gooding & Co., Pebble Beach 2015, Schätzpreis 500’000 bis 600’000 Dollar, verkauft für 462’000 Dollar.

Serien-Nr.: WBS59910004301326

Motoren-Nummer: M88-354

Farbe aussen: Schwarz

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 09.09.1980

Endfertigung: 10.09.1980 (bei Baur)

Erstauslieferung: Österreich

Auktionen: Broad Arrow, Pebble Beach 2022, Schätzpreis 400’000 bis 475’000 Dollar, angeboten mit folgendem Text: «According to the BMW M Registry, this particular BMW M1 was built in September 1980, originally specified for Austrian delivery. Quite remarkably it is one of only two or perhaps three such M1s originally finished in black, here complemented by black leather seats with checked black cloth inserts. The rarity of this livery is simply extraordinary, as it accounts for less than one percent of total M1 street car production! Ultimately exported to the United States, documentation on file indicates acquisition in 1998 by Cambridge, Massachusetts-based enthusiast Langdon Wheeler, with slightly less than 10,000 miles indicated on the odometer at the time. It should be noted that the speedometer/odometer currently in place is in mph, and was likely installed upon the car’s importation to the United States, therefore the exact total mileage is unknowable. Wheeler is believed to have been the M1’s third owner, and while the car was already in the US by the time of his 1998 purchase, it is not known precisely when it was imported. The M1 passed through the hands of two subsequent US-based owners, with one keeping the car for nearly a decade, before it was acquired by Bill Fleischman in 2011 as a counterpoint to the Fleischman Collection’s Z8. A digital file of service records dating back to 1998 accompanies the M1; they document a variety of general maintenance and repair items, notably including the installation of a new, lowered driver’s seat while in Mr. Wheeler’s ownership. Most recently, in 2018 the M1 received a comprehensive service at DIRO of Harbor City, California, during which oil & filter were changed, rebuilt brake calipers were installed, cooling and fuel systems were flushed, while the throttle linkage was adjusted. Today, the M1 presents extremely well in its original, extremely rare factory colors of black over black. Visual clues give off the impression of a car that has accumulated limited mileage and been kept substantially original during the course of its life. As evidence of this, the M1 retains its original, matching numbers engine and Karl Baur body tag. It is accompanied today with copies of the aforementioned service documentation, copies of an owner’s manual, as well as a tool roll, jack, and spare.»

Serien-Nr.: 4301348

Motoren-Nummer: M88-389

Farbe aussen: orange

Farbe innen: schwarz

Fertigung ItalDesign: 09.10.1980

Endfertigung: 13.10.1980 (Baur)

Erstauslieferung: BMW Italia

Auktionen: RM Sotheby’s, Monterey 2016, verkauft für 577’500 Dollar

Serien-Nr: 4301360

Motoren-Nummer: M88-387

Farbe aussen: Rot

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 10.09.1980

Endfertigung: 21.10.1980 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW Frankfurt

Auktionen: RM Sotheby’s, Don Davis Collection 2013, verkauft für 242’000 Dollar.

Serien-Nr: 4301380

Motoren-Nummer: M88-421

Farbe aussen: Weiss

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 14.11.1980

Endfertigung: 17.11.1980 (bei Baur)

Erstauslieferung: AH Bepp Mayer, Kleinostheim

Steht bei Dylan Miles zum Verkauf (Februar 2020), dort allerdings als #4301368 bezeichnet. Erhielt im Werk einen originalen Procar-Umbau, ist aber strassenzugelassen*.

Serien-Nr: 4301385

Motoren-Nummer: M88-434

Farbe aussen: Weiss

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: 25.09.1980

Endfertigung: 14.11.1980 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW Nederland, Rijswijk

Auktionen: Gooding & Co., Amelia Island 2014, Schätzpreis 325’000 bis 375’000 Dollar, verkauft für 379’500 Dollar.

Serien-Nr.: 4301393

Motoren-Nummer: M88-432

Farbe aussen: orange

Farbe innen: schwarz

Fertigung ItalDesign: 04.12.1980

Endfertigung: 06.12.1980 (Baur)

Erstauslieferung: BMW Südafrika

Auktionen: RM Sotheby’s, Fort Lauderdale 2016, Schätzpreis 500’000 bis 600’000 Dollar, nicht verkauft

Serien-Nr: 4301426

Motoren-Nummer: M88-503 (gemäss Register: none)

Farbe aussen: Weiss

Farbe innen: Schwarz

Fertigung ItalDesign: –

Endfertigung: 06.03.1981 (bei Baur)

Erstauslieferung: BMW Italia

Auktionen: RM Sotheby’s, New York 2015, Schätzpreis 800’000 bis 1’000’000 Dollar, nicht verkauft.

Ja, wir hatten selbstverständlich schon das Vergnügen, den Fahrbericht lesen Sie: hier. Und unten hat es noch ein paar zusätzliche Bilder (©Vesa Eskola).

 

Mehr schöne Klassiker gibt es immer in unserem Archiv.

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