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Lamborghini 350/400 GT

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Der Tipo 103, besser bekannt als Lamborghini 350 GTV, der auf der Turiner Motor Show im Herbst 1963 seine Weltpremiere erlebt hatte, war nicht zu gebrauchen. Das von Franco Scaglione geschaffene Design gefiel Ferruccio Lamborghini gar nicht, und der von Giotto Bizzarini konstruierte Motor war zwar ein Meisterwerk, doch er passte nicht ins Auto und war vor allem viel zu sehr auf Höchstleistung ausgelegt. Und überhaupt: In der Traktorenfabrik in Cento liessen sich keine Autos bauen. Ferruccio Lamborghini hatte sich gründlich verkalkuliert – es lief gar nichts, wie er es sich vorgestellt hatte, und er konnte eigentlich noch einmal von vorne beginnen. Scaglione wurde entlassen, Bizzarrini ging im Streit, einzig der erst 27-jährige Gian Paolo Dallara durfte bleiben.

Doch was Ferruccio Lamborghini dem jungen Ingenieur – er hatte in Mailand Luftfahrttechnik studiert – alles aufbürdete, war schon fast unmenschlich. Er musste nicht nur dem Bizzarrini-Motor Manieren beibringen, sondern auch den GTV zu einem anständigen Auto entwickeln. Und so ganz nebenbei noch eine neue Fabrik in Sant’Agata Bolognese aufbauen. Und das in kürzester Zeit, denn Ferruccio Lamborghini war ein ungeduldiger Mann, und nach der Schmach mit dem GTV konnte er sich keine weitere Blösse leisten.

Obwohl der Flugzeugingenieur Dallara kaum Erfahrungen mit Motoren hatte, löste er das Problem des 3,5-Liter-V12 kurz, schmerzlos und mit Bravour. Die sechs 36-Millimeter-Fallstrom-Weber-Doppelvergaser des 350 GTV wurden durch deutliche zivilere Varianten (40 DCOE von Weber) ersetzt; die Höchstdrehzahl fiel von 8000 auf 6500/min, die Leistung von 347 auf 270 PS (maximales Drehmoment 325 Nm bei 4500/min). Auch wurde die Verdichtung von 11,0:1 auf 9,4:1 gesenkt sowie rennsporttaugliche Trockensumpf-Schmierung in einen konventionellen Nass-Sumpf mutiert – was der Standfestigkeit sicher nicht abträglich war. Interessant übrigens: Die «abgeschwächte» Dallara-Version lief erstmals am 3. Oktober 1963 auf dem Prüfstand – aber sie wurde trotzdem nicht in den 350 GTV eingebaut, der erst am 26. Oktober der Presse sowie am 30. Oktober der Öffentlichkeit in Turin vorgestellt wurde.

(Wir haben nach einem up-date etwas Probleme mit der Darstellung unserer Bilder, vor allem bei den Galerien. Die funktionieren zwar, auch wenn man das «fehlende» Bild anklickt. Aber das sieht irgendwie nicht so schön aus. Deshalb verwenden wir fürderhin auch wieder die Dia-Shows. Aber es wird eine neue Lösung kommen.)

Doch Dallara tat noch weit mehr. Er konnte ZF in Friedrichshafen überzeugen, eine mechanische Kugelumlauf-Lenkung und vor allem ein Fünfgang-Getriebe zu liefern. Girling steuerte die Scheibenbremsen bei, und von Salisbury kam das Sperrdifferential. Allerdings nicht lange. Das Teil neigte zum «Singen», eine Eigenschaft, die Lamborghini gar nicht gefiel, und so musste sich Dallara dann auch noch um eine Eigenkonstruktion kümmern. Die Fabrik sowie die Fabrikation bekam er aber erstaunlich locker in den Griff, doch sein Chef stellte ihm auch ein grosszügiges Areal zur Verfügung.

Chefsache war auch das Design. Und nachdem der Versuch mit Scaglione ein Schuss in den Ofen gewesen war (wobei, wir müssen zugeben, uns gefällt der 350 GTV ausgesprochen gut), musste jetzt einer der grossen Namen her. Ferruccio entschied sich für die Carrozzeria Touring – und befahl den Mailändern Künstlern gleich mal, die Front ganz neu zu zeichnen, und bitte ohne Klappscheinwerfer. Ob die feststehenden elliptischen Leuchten dann aber wirklich das Gelbe vom Ei wurden, das wagen wir hier einmal zu bezweifeln. Als Chassis diente zwar immer noch ein Rahmen aus massiven Rohren, die zuerst Neri & Bonacini aus Mailand lieferten, doch bald von Marchesi aus Modena kamen. Touring baute einen weiteren, sehr leichten Rahmen aus Stahlrohren unter die Karosse, «Superleggera», eine Technik, welche die Mailänder schon 1937 entwickelt hatten. Zwar hatte Lamborghini mit Touring einen sehr kompetenten Design-Partner gefunden, doch der Traktoren-Hersteller hatte vergessen, sich nach der Befindlichkeit der Mailänder zu erkundigen; Carrozzeria Touring musste 1966 Konkurs anmelden, und Carrozzeria Marazzi, von ehemaligen Touring-Mitarbeitern gegründet, führte dann das Lamborghini-Projekt weiter.

Das erste Chassis (Nummer 101) mit der von Touring aufgebauten Karosserie – an der auch schon die Stossstangen angebracht waren – wurde am 9. März 1964 nach Sant’Agata geliefert – und genau dieses Fahrzeug, diesmal mit Motor, erlebt dann seine Weltpremiere auf dem Salon von Genf. Mit 4,64 Metern Länge war der Wagen erstaunlich gross für die damalige Zeit, angenehm schmal (1,73 Meter) und sportlich flach (1,22 Meter). Er bot für 2+1 Personen Platz; der Sessel in der zweiten Reihe war sehr reduziert, mehr ein Scherz. Das Gewicht von 1450 Kilo war damals an der oberen Grenze für einen Sportwagen. Die Fahrleistungen – den Sprint von 0 auf 100 km/h schaffte der 350 GT in 6,8 Sekunden, als Höchstgeschwindigkeit wurden 254 km/h gemessen – hingegen waren ausgezeichnet. Und obwohl Ferruccio Lamborghini für sein Spielzeug einen exorbitanten Preis verlangte, 15’600 Dollar in den USA, 53’850 Mark in Deutschland (das entsprach einem Dutzend VW Käfer), bezahlte er bei jedem gebauten Exemplar ein hübsches Sümmchen drauf. Aber das konnte er sich (damals) noch leisten.

Der erste Lamborghini 350 GT wurde am 31. Juli 1964 ausgeliefert, Chassisnummer 104. Nur gerade 13 Stück verliessen 1964 noch die neue Fabrik, 135 Stück wurden bis 1967 gebaut; ab 1967 gab es dann, gleichzeitig, noch den 400 GT. Wobei, da müssen wir jetzt auch genau sein: Es gibt den 400 GT, der ein 350 GT ist mit einem grösseren Motor, und dann gibt es auch noch den 400 GT 2+2, der dann eigentlich ein neues Automobil ist. Der 400 GT besass einen auf 3929 ccm vergrösserten Zwölfzylinder, der 320 PS leistete, ansonsten war alles gleich wie beim 350 GT. Der 400 GT 2+2 besitzt den Motor aus dem 400 GT, doch er wurde innen geräumiger (dank einer um fünf Zentimeter angehobenen Dachlinie und einer Art Rücksitzbank) und das riesige Heckfenster wurde durch eine profane Variante sowie einen Kofferraumdeckel ersetzt.

Die 400 GT 2+2 sind im Gegensatz zu den Alu-350ern vor allem aus Stahl gebaut. Vorne leuchteten nun Doppelscheinwerfer von Hella, das ZF-Getriebe wurde durch eine Eigenkonstruktion ersetzt. Vom 400 GT enstanden nur gerade 23 Stück, vom 400 GT 2+2 waren es dann doch 247 Exemplare (bis 1968, dann kam der Islero). Ein spezieller 400 GT mit dem Namen Monza entstand bei Neri & Bonacini.

Vom 350 GT gab 1965 noch den 350 GTZ von Zagato, der jedoch das einzige Zagato-Produkt auf Lamborghini-Basis bleiben sollte. Touring baute 1965 ein einziges Cabrio (350 GTS).

Und dann war da noch der wohl berühmteste Lamborghini jener Serie, der legendäre Flying Star, ein zweitüriger Sportkombi, ein wunderbares Teil. Es dürfte eines der letzten Fahrzeuge gewesen sein, vielleicht sogar das allerletzte, das die Mailänder Hallen von Touring 1966 verliess. Aufgebaut auf einem verkürzten und verstärkten Chassis eines Lamborghini 350 GT, wurde dieses Fahrzeug 1966 in Turin auf dem Salon ausgestellt – und gleich vom Stand weg verkauft an den Franzosen Jacques Quoirez, den Bruder der Schriftstellerin Françoise Sagan. In den vergangenen 20 Jahren war dieser Flying Star  – hey, 1080 Kilo schwer! – im Besitz eines Franzosen, der den Wagen anscheinend auch fleissig bewegt hat, denn bei der Restauration – übrigens durch die 2008 wiedergeborene Carrozzeria Touring – hatte der Lamborghini über 100’000 Kilometer auf der Uhr. Der Flying Star II war das Ende einer ganz, ganz grossen Epoche – und deshalb ein wichtiges, sehr wichtiges Automobil. Dass er jetzt in der wiedergeborenen Carrozzeria Touring wieder aufbereitet werden durfte, das ist ein schönes Zeichen. (Er stand 2019 in Paris auf der Retromobile.)

Sowohl die 350 GT wie auch die 400 GT 2+2 sind massiv am Steigen, sie werden wohl bald die Grenze von einer Million Dollar übersteigen; bis vor drei Jahren dümpelten sie so bei 250’000… . Die seltenen 400 GT ohne 2+2 kamen schon lange nicht mehr auf den Markt.

Es entsteht hier: eine Sammlung.

Lamborghini 350 GT:

Chassis-Nummer: 0102

Besonderes: erster Serien-Lamborghini überhaupt. «Best of Show» beim 2. Concours d’Elégance «Lamborghini & Design».

Chassis-Nummer: 0111

Motoren-Nummer: 0128

Auktionen: Gooding & Co., Scottsdale 2008, Schätzpreis 290’000 bis 340’000 Dollar, verkauft für 308’000 Dollar; Gooding & Co., Pebble Beach 2018, Schätzpreis 600’000 bis 700’000 Dollar.

Chassis-Nummer: 0114

Motoren-Nummer: 0116

Auktion: RM Sotheby’s, The Guikas Collection 2021, verkauft für 477’500 Euro. In Paris, im Februar 2023, kommt das Fahrzeug bei RM Sotheby’s schon wieder unter den Hammer – in einer neuen Farbe:

Chassis-Nummer: 0205

Motoren-Nummer: 0151

Auktion: Bonhams, Quail 2022, noch kein Schätzpreis

Chassis-Nummer: 0226

Motoren-Nummer: 0181

Auktionen: Gooding & Co., London 2020, Schätzpreis 400’000 bis 550’000 Pfund, verkauft für 379’500 Pfund. Gooding & Co., Pebble Beach 2022, Schätzpreis 600’000 bis 700’000 Dollar, angeboten mit folgendem Text: «According to Lamborghini factory records, chassis 0226 was completed in July 1965, fitted with engine no. 0181 and finished in Azzurro Fiat (Fiat Blue) with Senape (Mustard) upholstery. Delivered new in Italy, this 350 GT eventually made its way to the US as a second-hand car. In the 1990s, well-known Ferrari collector Philippe Lancksweert purchased the Lamborghini in California and brought it back home to Belgium. In fall 1999, when he sold the 350 GT to fellow collector Hubert Fabri, 0226 reportedly remained in largely original condition, finished in Azzurro Fiat with its original upholstery intact. Early in Mr. Fabri’s ownership, the Lamborghini crisscrossed Europe between race meetings and on numerous tours. Between 2013 and 2016, the 350 GT underwent an extensive restoration overseen by well-known European specialists: Top Motors of Modena; Pichler GFG AG of Gstaad, Switzerland; and Markus Scharnhorst of Toffen, Switzerland. Cosmetic elements were entrusted to Bacchelli & Villa’s renowned Carrozzeria Autosport in Bastiglia, Italy. During this process, the Touring coachwork was refinished in a striking dark metallic blue, while the interior was trimmed in bright red leather hides and fitted with a single, centrally mounted rear seat, as found on the very earliest 350 GTs. Mr. Fabri enjoyed nearly two decades with the 350 GT before selling it to the current American owner.»

Chassis-Nummer: 0232

Motoren-Nummer: 0229

Auslieferungsdatum: ?

Besitzer: stand in der Sammlung von Adam Carolla.

Auktion: RM Sotheby’s, Amelia Island 2017, geschätzt auf 600’000 bis 750’000 Euro, nicht verkauft; RM Sotheby’s, Petersen 2018, verkauft für 555’000 Dollar*.

Chassis-Nummer: 0253

Motoren-Nummer: 0220

Auslieferungsdatum: August 1965 (Jake Kaplan, Lamborghini East, Providence, Rhode Island)

Besitzer: Jack Kellam (Dallas, USA, ab 1987); Andy Chan (Hong Kong, ab 1989)

Auktion: Gooding & Company, Scottsdale 2018, geschätzt auf 750’000 bis 825’000 Dollar.

Chassis-Nummer: 0316

Motoren-Nummer: 0265

Auktionen: Gooding & Co., Pebble Beach 2016, Schätzpreis 750’000 bis 950’000 Dollar, verkauft für 726’000 Dollar.

Chassis-Nummer: 0343

Motoren-Nummer: 0274

Auktionen: Gooding & Co., Amelia Island 2016, Schätzpreis 675’000 bis 775’000 Euro, nicht verkauft; Gooding & Co., Amelia Island 2018, Schätzpreis 600’000 bis 700’000 Dollar, verkauft für 627’000 Dollar.

Chassis-Nummer: 0355

Dieses Fahrzeug mit der Motoren-Nummer 0337 wurde am 5. März 1966 in Italien ausgeliefert, an einen Ghignone Moresi Pechers, in silber-grauer Lackierung und mit schwarzem Interieur. 1971 kam der Wagen zuerst nach Frankreich, später dann in die Niederlande. Zwar wurde das Interieur in Navy-Blau restauriert, doch 0355 verfügt noch über den originalen Motor – und wird am 7. Juni 2018 von Artcurial in Le Mans versteigert. Schätzpreis: 450’000 bis 550’000 Euro. (Wir können auf Wunsch weitere Bilder zur Verfügung stellen.)

Chassis-Nummer: 0391

Motoren-Nummer: 0364

Auslieferungsdatum: 13.05.1966 (an Lambrocar, Mailand)

Erster Besitzer: Luigi Piotti, Mailand

Auktion: RM Sotheby’s, Monaco 2016, geschätzt auf 700’000 bis 850’000 Euro, nicht verkauft. (Photos: ©Dirk de Jager)

Chassis-Nummer: 0409

Motoren-Nummer: 0409

Auktionen: Artcurial, Paris 2016, Schätzpreis 680’000 bis 780’000 Euro, nicht verkauft.

400 GT (auch als «Interim» bezeichnet):

Chassis-Nummer: 0415

Motoren-Nummer: 0418

Auktionen: Gooding & Co., Pebble Beach 2008, Schätzpreis 250’000 bis 350’000 Dollar, verkauft für 231’000 Dollar – siehe auch weiter unten…

Chassis-Nummer: 0427

Motoren-Nummer: 0421

Auslieferungsdatum: ?

Besitzer: ?

Auktion: RM Sotheby’s, Villa Erba 2017, Schätzpreis 650’000 bis 750’000 Euro, nicht verkauft*.

Chassis-Nummer: 0463

Motoren-Nummer: 0439

Originalfarbe: Rosso Alfa

Auktion: RM Sotheby’s, Arizona 2020, Schätzpreis 575’000 bis 650’000 Dollar*.

Chassis-Nummer: 0481

Motorennummer: 0511

Auktion: Broad Arrow, Monterey 2022, Schätzpreis 400’000 bis 500’000 Dollar, angeboten mit folgendem Text: «This car, referred to as an “Interim”, is one of just 23 first series 400 GTs marrying the early two-seater bodywork of the 350 GT with the more powerful 4.0-liter V12. Chassis 0481 is a US-delivery example originally delivered to New York in the colors of Azzurro Fiat over Black upholstery. According to the International Lamborghini Register it appears to have been dispatched to California right away. By the late 1990s, the Interim resided with Craig Davis of Pebble Beach, California, a noted collector of postwar European sports cars. The Lamborghini would pass through a handful of subsequent owners prior to joining the Fleischman Collection in June 2010. Upon acquisition, preeminent Lamborghini specialists Bobileff Motorcar Company of San Diego, California were commissioned to conduct a thorough inspection. It was determined that a prior restoration could be improved upon, and the decision was made to commit to a bare-metal respray and mechanical freshening. As part of this work, the interior was reupholstered in proper and sumptuous cognac leather, while the exterior was refinished in the gorgeous, understated factory color of Grigio Saint Vincent. Inside the cabin, its Jaeger gauges are clear and crisp while a beautiful wood rimmed Nardi steering wheel greets the driver. Borrani wire wheels complement the Touring body style that is so uniquely early Lamborghini. Documentation on file between 1997 and 2019 includes photos of the body refresh along with maintenance and repair records. Most recently the file shows a 2019 invoice from Foreign Sport Technician of Santa Monica, California, who were entrusted to renew all fluids, with leak repairs made to transmission and the coolant tank. This expertly restored V12 thoroughbred from the Fleischman Collection offers its driver exclusivity in Lamborghini enthusiast circles as one of only 23 Interim 400 GT examples, and represents the pinnacle of 1960s Italian style. Please note that according to information provided by the International Lamborghini Registry, this car is understood to have been first owned by the Hollywood actor David Janssen, who is perhaps best known for his starring role as Dr. Richard Kimble in the television series The Fugitive.»

Chassis-Nummer: 0568

Motoren-Nummer: 0618

Auktionen: Artcurial, Monaco 2017, verkauft für 480’000 Euro

Chassis-Nummer: 0574

Motoren-Nummer: 0527

Auktionen: Artcurial, Le Mans 2014, verkauft für 607’920 Euro.

Chassis-Nummer: 7240403995 (?)

Motoren-Nummer: 0638

Auktionen: Gooding & Co., Pebble Beach 2015, Schätzpreis 550’000 bis 650’000 Dollar, verkauft für 522’500 Dollar.

400 GT 2+2:

Chassis-Nummer: 0403

Motoren-Nummer: 0331

Auktionen: Gooding & Co., Pebble Beach 2009, verkauft für 319’000 Dollar.

Chassis-Nummer: 0415/0634

Dieser 400 GT 2+2 hat eine interessante und farbenfrohe Geschichte, welche vom Markenhistoriker Marcel Wallenburg aus Holland entwirrt wurde. Es wurde lange vermutet, dass dieser Wagen neu an einen Käufer aus dem Mittleren Osten verkauft worden war – ungewöhnlich genug, zu einer Zeit, in der Lamborghini ausserhalb Europas und der USA praktisch unbekannt war. Als das Fahrzeug durch einen Oldtimer-Spezialisten angeboten wurde, bemerkten Markenliebhaber die Existenz eines zweiten 400 GT mit der Nummer ‚0415‘, einer früheren zweisitzigen Version, welche in einer US-Sammlung stand. Herr Wallenburg spekulierte, dass ein Besitzer irgendwann einmal die Papiere des anderen Autos benutzt haben könnte, um dieses steuerfrei in sein Heimatland zu importieren. Aufgrund der Akten von Herrn Wallenburg wurde festgestellt, dass die Touring-Karosserienummer des angebotenen Wagens – ‚18998‘ – dem 1966 neu gekauften Chassis ‚0634‘ des selben irakischen Herrn entsprach, welcher bereits ‚0415‘ besessen hatte. Bei Lamborghini (und anderen Herstellern) war es damals üblich, Käufern, die in Hochsteuerländern Einfuhrgebühren vermeiden wollten, behilflich zu sein; mehrere neue Miura wurden beispielsweise unter Verwendung der Chassisnummern von Fahrzeugen ausgeliefert, die sich bereits im Besitz des Käufers befanden und auch schon in dessen Heimatland importiert worden waren. Es ist nicht bekannt, ob ‚0634‘ vor der Lieferung bereits von der Fabrik oder erst später vom ersten Besitzer umnummeriert wurde; sicher ist aber, dass der Wagen bereits 1969 mit ‚0415‘ gekennzeichnet war, als er von Herrn Perez Sotto, einem in Paris lebenden argentinischen Gentleman, nach Frankreich importiert wurde. Zu der Zeit war das Auto hellblau metallic mit senffarbener Lederausstattung.  Der nächste Besitzer war ein Herr Bothorel, gefolgt von einem Hernn Dumas, welcher den Lamborghini im August 1981 in dunkelgrau metallic lackieren liess. Die mechanischen Arbeiten wurden dem erfahrenen französischen Lamborghini-Guru (und ehemaligen Importeur) Edmond Ciclet anvertraut. Im Juli 1985 wurde das Auto von Dr. Philippe Poitout erworben, welcher Herrn Ciclet zwischen 1985 und 1988 weitere Arbeiten ausführen liess. Dr. Poitout fuhr den Wagen bis 1997. Im Jahr 2000, nach Dr. Poitout`s Tod, montierte sein Sohn eine Edelstahl-Auspuffanlage und führte weitere Arbeiten aus. Im August 2000 erwarb Herr Raynal das Auto, um es im Juli 2007 bei 87’300 km an den Händler Autodrome in Cannes zu verkaufen. Im November 2007 wurde das Fahrzeug von einem Schweizer Sammler gekauft und Edmond Ciclet wurde mit einer umfangreichen Kontrolle beauftragt: Motor und Getriebe wurden demontiert, Kupplung und Zylinderkopfdichtungen wurden ersetzt, verschiedene andere Arbeiten erledigt. Nach dem Import in die Schweiz wurde der Wagen der Carrosserie Binggeli in Nyon für eine komplette Neulackierung im klassischen Farbton Amaranto metallic, der perfekt mit der vorhandenen Lederausstattung harmoniert, anvertraut. Der Wagen wurde 2016 vom Einlieferer erworben und verfügt über eine brandneue Polsterung, bei der die vorhandenen Naturlederbezüge erhalten blieben. Die Innenausstattung wurde zudem unter Verwendung stilvoller Louis Vuitton Elemente aufgewertet. Letzte MFK als Veteranenfahrzeug im September 2017. Dieses Fahrzeug wurde am 16. Juni 2018 von der Oldtimergalerie Toffen in Zürich versteigert.

Chassis-Nummer: 0547

Motoren-Nummer: 0633

Produktionsdatum: 19.09.1967

Auktion: RM Sotheby’s, Monterey 2011, versteigert für 434’500 Dollar. (Photos: ©Harvey Smith)

Chassis-Nummer: 0565

Motoren-Nummer: 0749

Auktionen: Gooding & Co., Pebble Beach 2013, Schätzpreis 350’000 bis 425’000 Dollar, verkauft für 451’000 Dollar.

Chassis-Nummer: 0571

Motoren-Nummer: 0518

Auktion: Gooding & Co., Pebble Beach 2022, Schätzpreis 300’000 bis 400’000 Dollar, angeboten mit folgendem Text: «The final evolution of the Lamborghini grand touring models, the 400 GT 2+2 has grown to be recognized for its deft pairing of performance and elegance, as this very original example – chassis 0571, finished in Rosso Alfa (Alfa Red) over black interior – demonstrates wonderfully. One of only 247 examples believed built, this rare US-delivery model was imported new to Lamborghini dealer Bob Estes of Inglewood, California, on July 25, 1966, according to factory records reported in correspondence with Lamborghini ambassador and illustrious former chief test-driver Valentino Balboni. Estes himself was a well-known racer, constructor, and founding father of the USAC racing series, who had acquired the western US-distribution rights for Lamborghini before co-founding Beverly Hills Porsche-Audi in 1969. By 1968, 0571 was offered for sale by another famous California racer and sports car dealer, Vasek Polak. Records indicate Polak sold the car to Dr. Samuel Baskerville of Bakersfield, California, on January 18, 1968. Dr. Baskerville would keep the car for the next 53 years before it was discovered by the current owner in 2021 following decades in storage. Still in the state it was found, 0571 offers a time capsule view into the Southern California sports car scene in the late 1960s. Polak’s dealership license frames still hold the original California black plates issued to the car. Service receipts from the legendary Modena Sports Cars in Hollywood, California, spanning two decades, were found in the glove compartment. Windshield decals from the Automobile Club of Southern California and the Kern County Racing Association paint a picture in time of a So-Cal culture steeped in high-performance automobiles. Stampings and data plates appear to confirm that this example retains its matching-numbers engine per accompanying factory records. Included with the car is a scissors jack, California registration receipts from 1968, 1977, and 1979, service records, and a period aftermarket radio. Refreshingly untouched and complete, it is extraordinary to find such a rare and exotic thoroughbred hidden from view for as long as 0571 has slumbered. Last registered through May 1987 and showing 51,593 miles at the time of cataloguing, this is an iconic Italian gran turismo frozen in time. A straightforward recommissioning which retains its wonderful patina of decades of stewardship, or a concours restoration which invites entry into the world’s premier motoring events – both are exciting opportunities for this astonishing, time-warp Lamborghini 400 GT 2+2.»

Chassisnummer: 0583

Motorennummer: 0521

Auktion: Stand bei Aguttes im Dezember 2021 zum Verkauf, Schätzpreis 160’000 bis 220’000 Euro, nicht verkauft. Angeboten mit folgendem Text: «Sold new in Italy where it stayed for many years, it was then exported to the United States where it successively moved from the East Coast (Oklahoma and Virginia) to the West Coast (California). The car returned to Europe in the early 1990s in Aachen. It was then acquired at auction at the end of 1990, before joining the Anna-Lisa Collection. Its engine, which is in very good condition, was dismantled for a restoration that never took place. It is up to the future owner to reassemble it and drive it in a car with a very nice original condition, or to start a complete restoration.»

Chassis-Nummer: 0595

Dieses Fahrzeug mit der Motoren-Nummer 0546 wurde am 21. Juli 1966 in die Schweiz ausgeliefert, an die Garage Foitek in Zürich, in silber-grauer Lackierung und mit schwarzem Interieur. 1988 kam der Wagen dann nach Deutschland. 0595 verfügt noch über den originalen Motor sowie wahrscheinlich das originale Interieur – und wird am 7. Juni 2018 von Artcurial in Le Mans versteigert. Schätzpreis: 350’000 bis 450’000 Euro. (Wir können auf Wunsch weitere Bilder zur Verfügung stellen.) Unten: RM Sotheby’s, London 2017, Schätzpreis 375’000 bis 415’000 Pfund, nicht verkauft.

Chassisnummer: 0616

Motorennummer: 0567

Karosserie: 19001

Auktion: RM Sotheby’s, Arizona 2022, angeboten mit folgendem Text: «This car, chassis number 0616, is one of 247 produced in total. Per copies of factory build records contained in the accompanying Lamborghini Polo Storico documents, it was delivered on 30 July 1966 to Jake Kaplan’s Lamborghini East, a dealership in New York. Then as now, it was painted Bleu Notte; the interior was trimmed in Tabacco leather, and the cabin was finished with Jaeger instrumentation and a wood-rimmed steering wheel, emblematic of a true Italian grand tourer. Knock-off Borrani wire wheels emphasized its high-performance spirit. Although this 400 GT 2+2’s subsequent history is at the present unknown, it was fortunate enough to have survived in patinated-but-complete condition—albeit wearing a coat of red exterior paint—when it was acquired by the consignor in 2016. This made it an excellent candidate for total mechanical and cosmetic restoration by award-winning marque specialist Gary Bobileff of San Diego, California. During this comprehensive job, which spanned 2016-2020, the car was stripped; bodywork was repaired as necessary before being refinished in its factory-correct Bleu Notte, and its Tabacco upholstery was likewise refreshed to an as-new appearance. The car’s matching-numbers engine, as well as its transmission, were overhauled, and ancillary mechanical systems refurbished, with careful attention paid to appropriate finishes and details throughout. The breathtaking results of this restoration were affirmed when the 400 GT 2+2 was certified by Lamborghini Polo Storico in 2021, confirming the presence of its numbers-matching engine as well as its very high degree of cosmetic and mechanical correctness; a Polo Storico certification book, as well as an outline of the considerable restoration work performed by Bobileff, accompany the car. Since completion, this 400 GT 2+2 has seen negligible use, and it has not yet been exhibited publicly; its next caretaker will have the exciting opportunity to debut this Lamborghini once again to the car community, just as it appeared back in 1967.» Noch kein Schätzpreis.

Chassis-Nummer: 0622

Motoren-Nummer: 0570

Auktionen: Gooding & Co., Amelia Island 2017, Schätzpreis 700’000 bis 825’000 Dollar, nicht verkauft.

Chassisnummer: 0643

Auktion: RM Sotheby’s, Paris 2022, Schätzpreis 250’000 bis 300’000 Euro, angeboten mit folgendem Text: «This 400 GT 2+2 was delivered to its first owner, Mr. Bob Estes of the Estes-Zipper Motor Company, located in Beverley Hills, California, on 12 September 1966, finished in Grigio Saint-Vincent over a Black leather interior. It changed hands in 1969 and was sold to Dr. R. Marshall Jelderks of San Luis Obispo, California. This 400 GT 2+2 reappeared at in Germany in 1992 when it was sold at auction to its current owner and consignor. Presented in its correct colour scheme, this Lamborghini would be an attractive proposition for any enthusiast of 1960s Italian cars».

Chassisnummer: 0728

Steht (Dezember 2021) bei Fantasy Junction zum Verkauf, angeboten mit folgendem Text: «This particular 400 GT is a mid-production 1967 model that was formerly owned by an enthusiast in the Netherlands. A well-known collector acquired the car via RM Auctions in 2017 adding it to a collection boasting some of the finest GT motorcars of the period. The current owner purchased the car through RM Auctions and has since thoughtfully serviced and updated it, installing coil over suspension, contemporary electronic ignition, and very discretely configured air conditioning, all of which greatly improve the driving experience of this nicely presented 400 GT. The handsome color combination of silver grey over tan leather presents nicely overall, enhancing the beautifully formed glass, exquisite Touring body lines, and nicely detailed Borrani wire wheels. The attractive paint is smooth and glossy showing minor imperfections and some small flaws but overall delivering a very pleasing visual impression. The bumpers appear to be original showing light hazing in the surfaces. There are some minor flaws on the chrome window trim, and minor pitting on the door handles and hood vents. The glass, lenses, and various trim all appear very nice and in keeping with the overall presentation of the car. The Borrani wire wheels are in very nice condition, with excellent finish and nicely detailed triple eared knock offs. The interior is in very nicely presented overall. When offered for sale by RM Auctions, the interior was reported to be original to the car. This is certainly possible as it retains a very nice patina and has the look and feel of a properly maintained interior with all the signs of a factory installation. The leather seats display a lovely patina while the doors and other soft surfaces reflect a nice sheen and are comfortable to the touch. The console and dashboard upholstery are nicely preserved with minor evidence age, and the newer black carpeting is fit and stitched with care. The steering wheel has the correct appearance with properly polished aluminum spokes, a handsome center emblem, and finely finished wood lacquered rim. The air conditioning vents are thoughtfully installed under the far lower corners of the dashboard, using delicate round vent ports that echo the style of the period. The instruments, switches, and controls are in very nice shape as well, once again contributing to the look and feel of this nicely presented 400 GT. The engine compartment is clean and nicely detailed using generally correct components, fasteners, and proper finishes. The early series period correct 400 engine currently installed in the car is stamped with number 0728. The engine has been properly prepared featuring nicely detailed correct Weber carburetors, correct air cleaners, and updated MSD ignition. Overall the engine and engine compartment are tidy in presentation boasting a few improvements and upgrades reflecting the owner’s intentions to drive his cars. The trunk has been properly finished with black carpet, housing a full sized wire wheel. The undercarriage reveals a clean and tidy car with good structural integrity that has seen road use but still maintains a very presentable level of detail on suspension components and the exhaust system. One of the added benefits of the later Series 400 GT is the improved driver ergonomics accommodating larger drivers. The additional roof height in the 400 GT also gives more comfort to driver and passenger. One of the most agile and exciting cars to drive, the 400 GT is both quick and responsive in a light and cohesive way, beguiling the V12 engine. The surprising delight in driving is the responsive nature and willingness these cars so easily deliver. It is clear that Lamborghini set out to build not only a fine performance car, but one that would set a high standard for all competitors. This particular example starts easily, runs smoothly on idle and makes excellent power on demand, thanks in large part to the updated ignition. The transmission shifts well through all gears, with the gear selector positioned perfectly in the car. The improved coil over suspension is a very nice enhancement during spirited cornering and at highway speeds. The steering, brakes, and suspension all have a very good, harmonious feel, offering nice feedback and capable responses, enhanced by the carefully selected mechanical improvements.This is an excellent opportunity to acquire a great driving Lamborghini 400 GT with lovely presentation, thoughtful upgrades, and handsome interior patina. For anyone seeking a fine driving car for road rally events or open highways, this Lamborghini 400 is a wonderful driver’s car exemplifying Lamborghini’s genesis into more than half a century of sports and GT car excellence.»

Chassisnummer: 0745

Motorennummer: (neuer Motor, originaler Block anscheinend noch vorhanden)

Originalfarbe: Azzurro

erster Besitzer: (England)

Auktion: RM Sotheby’s, Amelia Island 2021, Schätzpreis 475’000 bis 550’000 Dollar

Chassis-Nummer: 0817

Motoren-Nummer: 0791

Auktion: RM Sotheby’s, Paris 2021, noch kein Schätzpreis

Chassinummer: 0838

Steht (Dezember 2021) bei The Cultivated Collector zum Verkauf, angeboten mit folgendem Text: «The Cultivated Collector’s 1967 Lamborghini 400GT 2+2, chassis 0838, was delivered new to Italy and is a numbers matching, highly original example with only 12,815 km from new. 0838 spent a significant portion of its life as part of the esteemed Nebraska’s Merrick Auto Museum’s collection, which accounts for the car’s spare use. The fetching rosso paint presents impeccably today, with little wear, and no indication of any prior accident repairs. Shortly after leaving the museum in 2018, 0838 was subject to an extensive mechanical reconditioning, ensuring the car would perform flawlessly in the grand touring capacity for which it was built. 0838 is a stunning, no-excuses journey into the fascinating world of early Lamborghinis; highly original, low kilometers, and with a recent and extensive mechanical recommissioning, 0838 is ready to join any discerning collector’s garage.»

Chassisnummer: 0874

Steht (Dezember 2021) bei Auxietre & Schmidt zum Verkauf, angeboten mit folgendem Text: «The Lamborghini 400 GT 2+2 we are offering here is chassis 0874. The car was supplied new in Rome via concessionario Carpanelli to Mr. Giovanni Albarelli on 4th April 1967. A copy of the first Targa document is included in the dossier. The original livery was Grigio Argento with Tobacco leather interior, a colour combination which it still retains to this day. Mr. Albarelli kept 0874 for 6 years before the car passed on to another resident of Rome, Mrs Valeria Alberti. In 1978, Mrs Alberti sold the car to well-known Belgian collector Baudouin Dejaiffe. 0874 will stay in his hands for the next 12 years. Dejaiffe then sold 0874 to a Lamborghini specialists from France who will keep the car for just two years before selling to another French enthusiast, Mr Christian Bouveron. Under his ownership the car was showing 52,000 km and received a thorough mechanical maintenance by Lamborghini specialist Ciclet Automobiles, as evidenced by period service records. Mr Bouveron subsequently sold 0874 to M. Blesin who will keep the car for 20 years, after which the current owner made its acquisition. More recently 0874 received a full carburettor refurbishment by AB Racing, as well as new sealing and an overall mechanical check-up. This 400 GT 2+2, in addition to being the most distinguished sports car of its era, is a very authentic example coming with a clear history and finished in its original, yet desirable colour combination. Finely tuned and highly pleasant to handle, it would enhance any Lamborghini collection.»

Chassis-Nummer: 0877

Motoren-Nummer: 0851

Karosserie-Nummer: 23931

Auktion: RM Sotheby’s, Driving into Summer 2020, Schätzpreis 400’000 bis 470’000 Dollar*.

Chassis-Nummer: 1036

Motoren-Nummer: 1010

Auktionen: Artcurial, Paris 2017, Schätzpreis 475’000 bis 550’000 Euro, nicht verkauft.

Chassis-Nummer: 1012

Steht zum Verkauf bei Driver Source (Juni 2021).

Chassis-Nummer: 1096

Auktionen: Artcurial, Le Mans 2010, verkauft für 166’750 Euro.

Chassis-Nummer: 1141

Motoren-Nummer: 1139

Auslieferungsdatum: Februar 1968

Besitzer: Erstbesitzer soll Paul McCartney gewesen sein (SLF 406F, bis 1979)

Auktion: RM Sotheby’s, London 2018, Schätzpreis 250’000 bis 300’000 Pfund, nicht verkauft*.

Chassisnummer: 01168

Motorennummer: 1238

Steht (Dezmeber 2021) bei British & Sportscars zum Verkauf, angeboten mit folgendem Text: «Grigio Argento with nero leather interior .  Matching colors (ILR – International Lamborghini Registry confirms this). Delivered new to Carpanelli in Rome, Italy on 26 July 1967. Mid 1970s car was sold to the US (see period photos), and it was later reimported in 1984 via Netherlands (number plate NE 04774).  Then bought by famous Belgian collector, Philippe Blesin who sold it in 1995 to a Swiss doctor, Alain Guern.  The current owner bought it in 2015 and decided to do a complete ground-up restoration that took 3 years, carried out by the best workshops in Switzerland.»

Chassis-Nummer: 1174

Motoren-Nummer: 1232

Auslieferungsdatum: ?

Besitzer: ?

Auktion: RM Sotheby’s, Amelia Island 2017, verkauft für 451’000 Dollar*.

Chassis-Nummer: 1207.

Motoren-Nummer: 1304

Original-Farbe: Azzuro Fiat

ausgeliefert an: Garage Foiteck (Zürich, bezahlte 5 Millionen Lire – cash, Rechnung ausgestellt am 20.9.1967)

erster Besitzer: Oscar Meier (Zürich, bezahlte 53’000 Franken, 22.9.1967)

weiterer Besitzer: (blieb für über 50 Jahre beim gleichen Schweizer Besitzer)

Auktion: Bonhams, Gstaad 2022, Schätzpreis 400’000 bis 500’000 Franken

Chassis-Nummer: 1213

Motoren-Nummer: 1313

Auktionen: Gooding & Co., Scottsdale 2015, Schätzpreis 700’000 bis 825’000 Dollar, nicht verkauft.

Chassis-Nummer: 1231