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Newsletter 04/2024

Rückblick

Ach, wir lieben dieses Kontrast-Programm, all die wunderbaren Facetten, welche die Automobil-Geschichte sowie der aktuelle Stand der Technik zu bieten haben. In den vergangenen zwei Wochen haben wir diesen Spagat immer wieder praktiziert, es ging um zukünftige Entwicklungen mit künstlicher Intelligenz bis hin zu Automarken, die schon 1880 gegründet worden waren, wir beschrieben Gebrauchtwagen, die 20’000 Franken kosten, aber auch solche für 10 Millionen, wir reisen von Deutschland über Italien nach Amerikeit. Ein grösseres Projekt für die nächsten Monate betrifft aber Frankreich: Endlich einmal nähren wir uns der DS von Citroën an, das haben wir uns aus Respekt vor der Göttin nie so recht getraut. Wie üblich bei «radical» machen wir aber den komplizierten Umweg, wir behandeln zuerst einmal die teilweise skurrile DS-Modelle, die in den Ateliers Henri Chapron entstanden. Oh ja, eine sehr schöne Facette der Automobil-Geschichte:

Die Citroën DS von Chapron

Nicht weniger schräg ist der Biscuter, ein spanischer Microcar aus den 50er Jahren. Er war eine Erfindung von Gabriel Voisin, den wir hier auf «radical» ja sehr gerne als eine der grossen Persönlichkeiten der Automobil-Geschichte huldigen, der sich mit dem Verkauf der Lizenz ein schönes Leben machte. Und ja, wir werden uns mehr um diese Microcars kümmern, auch als Kontrast-Programm:

Voisin und der Biscuter

Was könnte der grösste Kontrast zum Biscuter sein? Klar, der Bugatti Chiron. Da läuft gerade die Produktion der letzten Fahrzeuge, deshalb haben wir eine Sammlung eröffnet. Das erscheint vielleicht jetzt noch nicht als wirklich wichtig, doch in ein paar Jahren dann werden Sie uns dankbar sein. Vielleicht. Oder auch nicht. Manchmal geht es ja auch um gutes Bildmaterial.

Bugatti Chiron – die Sammlung

Noch eine weitere Sammlung entsteht so langsam: Spyker. Seit die Niederländer 1999 den Neuanfang wagten, haben wir ihre Produkte immer bewundert. Gut, jetzt nicht so sehr für die verbauten Audi-Motoren, aber noch so gerne für das Design – und vor allem für die Liebe zum Detail. Jeder Spyker ist ein Kunstwerk, ein wunderbares Handwerk-Produkt, und deshalb wollen wir ihnen hier ein schönes Daheim bieten.

Spyker – eine Sammlung

Ob es anderswo eine grössere Sammlung der Porsche 911 Carrera RS 2.7 gibt, das wagen wir zu bezweifeln. Und selbstverständlich greifen wir immer zu, wenn wir eine Chassis-Nummer finden, die wir noch nicht verarbeitet haben. Diesmal ist ein ganz besonderes Exemplar, einer der ganz wenigen RSH: Ja, solche Sachen machen uns ein klein wenig glücklich.

Porsche 911 Carrera RS 2.7 – #9113600508

Auch schon sehr, sehr ausführlich ist unsere Story zu den Alfa Romeo 1900. Da fehlt uns auch nicht mehr viel, bis wir die einzelnen Varianten alle zusammen haben – und deshalb freuen wir uns, dass wir endlich noch eines der offiziell vom Werk abgesegneten Pininfarina-Cabriolets zeigen können. Kleinigkeiten, könnte man meinen, aber nein: Wir wollen ja auch unseren eigenen Ansprüchen genügen.

Alfa Romeo 1900

Das gilt selbstverständlich auch für Abarth. 75 Jahre ist es her, dass Karl Abarth seine eigene Marke gründete – und «radical» ist sicher die Website mit den schönsten Bildern und den feinsten Geschichten. Der Fiat Ritmo Abarth 130 TC gehört zwar nicht mehr in die Zeit von Carlo, aber er ist halt sehr, sehr cool, wir hätten gerne einen.

Fiat Ritmo Abarth 130 TC

Und dann ist da noch der Buick Grand National GNX. Keine Ahnung, wie wir den nun in einem schönen Fluss, in einem Zusammenhang mit den anderen Stories erklären wollen. Aber man soll den Horizont doch offen halten, man kann doch alleweil etwas dazulernen – und Toleranz gehört doch immer auch dazu.

Buick Grand National GNX

Wobei: Es gibt Grenzen. Jetzt ruft noch so mancher Hersteller, dass künstliche Intelligenz unbedingt in jedes Automobil gehört. Hmm, einmal abgesehen davon, dass wir froh wären, wenn all diese Hersteller zuerst einmal echte Intelligenz beweisen könnten, wissen wir jetzt halt auch nicht so recht, was KI bringen soll. Wenn uns jemand, bitt’schön, ein gutes, sinnvolles Beispiel nennen könnte (nein, Daten-Sammlung für die Hersteller erachten wir nicht als sinnvoll), dann möge sie/er uns dies doch beschreiben. «radical» macht sich Sorgen, dass sich die Auto-Industrie da in eine digitale Sackgasse begibt, die viel Geld kostet, der Kundschaft aber keinerlei Nutzen bietet.

Die digitale Sackgasse

Social Media ist auch für uns schon immer ein interessantes Spielfeld gewesen. Von der selbstverliebten Eigendarstellung über plumpe Schleichwerbung bis hin zur sehenswerten Content-Kreationen ist alles dabei. Das alles fusst aber eben auf dem Spielfeld. Und dort ist der Platzwart ein anderer. Ob Zuckerberg oder Musk: Social Media ist vor allem Money Media. Ohne Geld geht nix. Organisch passiert genau gar nichts. Auch deshalb ist in unserer Zeit jeder Klick, jeder Like, jeder Interaktion im doppelten Sinn Gold wert. Schauen wir uns deshalb einmal die drei grossen Schweizer Auto-Importeure an. Auf Facebook arbeiten sie alle mit fantastischen Agenturen und investieren wohl den einen oder oder anderen Franken in ihre Kampagnen. Manche Einzelposts werden mit einem Budget beworben, das unser Jahreseinkommen übersteigt. Doch nun kommt es: Jene grosse, grösste Firma mit Milliardenumsatz, die «radical» sogar öffentlich vorwirft, komplett irrelevant zu sein und eh keine Leserschaft zu haben, bringt es seit Jahresbeginn nicht auf die Hälfte der Interaktionen, bei den besten Posts nicht auf einen Drittel der Views – es ist dann eine Genugtuung, wenn allein unser Bashing des «Kübelwagens» VW T-Roc Cabriolet deutlich mehr reisst als der beste Eintrag des entsprechenden Importeurs. Hier greift die wesentliche Ausnahme von «Money Media» Was gut ist, wird auch ausgespielt. Denn nur mit Werbeinhalten hält man das Publikum nicht bei der Stange. Man muss dem Affen Zucker geben – das weiss vor allem der Mann, der davon einen ganzen Berg im Namen trägt. Interessantes, Spannendes, Witziges, also einst der Kern von «Social Media», hält die Leute ebendort. Wer demnach sichtbar sein will, der liefert eben das – oder pumpt die Werbe-Dollar rein. Wenn es dennoch so gar nicht mit den Zahlen klappen will, dann ist es halt doppelt blöd, weil: Ein schlechtes Produkt UND zu wenig Kohle geht in keiner Branche wirklich lange gut. Egal, wir sind glücklich, wie es gerade läuft, es zeigt klar auf, dass es nur um Content, Content, Content geht – und den haben wir, schauen Sie sich das doch an: Bugatti Veyron, BMW M3, Koenigsegg, Abarth 2200 Allemano, Iso Grifo, Lamborghini 350 GT, Lamborghini Jalpa (geht grossartig), Ferrari 250 GT Cabriolet Series 2, Ferrari 250 GT/Lusso, Ferrari 250 GT LWB California Spider, Avions Voisin, Alfa Romeo 6C 2500, Pagani, BMW M1 (crazy!), Ferrari F40 (Dauerbrenner), deTomaso Mangusta, Talbot-Lago T26 GSL, Lamborghini Islero, Cadillac V16, Ford GT40, AC Cobra Mk II, Alfa Romeo Giulietta SZ, Lancia Flaminia Zagato, Porsche 718 RSK, Pegaso, Peugeot 205 Turbo 16. Das Titelbild oben widmen wir dem überraschenden Gewinner.

Bleiben Sie uns gewogen – empfehlen Sie uns weiter.

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