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50’000 – und was soll man dafür kaufen?

Eine Diskussionsgrundlage

Es begann mit einer Diskussion über einen Porsche 924 GT, schwarz, derzeit noch in Teilen, aber dann voll restauriert für 65k angeboten. Klar, kaufen, sagte ich spontan, Preis scheint sehr ok, das Auto macht richtig Fahrspass, schwarz ist es eh selten (insgesamt gab es nur 406 Exemplare, die meisten rot), das kann man auch jederzeit wieder verkaufen. Da widersprach mir dann Fabian aber schon, auf mobile.de stehen ein paar dieser unserer Ansicht nach sehr coolen Transen wie Blei, gut, sie sind teurer, aber trotzdem – vielleicht ist die Nachfrage doch nicht so gross? (So ganz nebenbei: In der Schweiz werden diese Porsche 924 GT für deutlich mehr Geld angeboten, man beachte das mal auf Autoscout24.) Dann mussten wir noch eine Flasche Wein öffnen.

Also, man hat gut gearbeitet, vielleicht etwas geerbt, 50’000 Euro/Franken/Dolores sind frei für ein nettes Automobil. Nein, kein Neuwagen, mehr etwas fürs Gemüt; der oben genannte Porsche würde dieses Budget etwas sprengen, aber seien wir grosszügig, Sie wissen schon. Doch da kommen dann schon die ganz wichtigen Fragen: Nach welchen Kriterien sucht man denn aus?

  • Steht der Fahrspass im Vordergrund?
  • Oder sieht man es als mittelfristige Investition?
  • Was kann man sofort wieder für das gleiche Geld verkaufen?
  • Wie steht es mit den Kosten für den Unterhalt?
  • Darf man nur mit dem Herzen entscheiden? Oder braucht es auch den Kopf?
  • Fahrleistungen?

Wir gingen dann eine Reihe der allgemeinen Favoriten durch. Eine kleine Auswahl: 911er, nein, irgendwie nicht, erstens gibt es für dieses Geld noch nichts Anständiges, zumindest nichts Spezielles, zweitens stehen die an jeder Ecke rum. Und die Nachfrage hat schon auch nachgelassen, bei gewissen Modellen sind die Preise brutal eingebrochen (was dann aber auch wieder eine Chance sein könnte). Das Bertone-Coupé von Alfa? Ist halt verhältnismässig teuer – und ein gutes Exemplar zu einem g’scheiten Preis zu finden alles andere als einfach. Ein SL von Mercedes – ach, nein, das ist zwar nett, aber nach der zweiten Ausfahrt hat man das gesehen, das ist einfach zu langweilig. Käfer Cabrio? Um Himmels Willen. BMW Z1? Schon besser. Dann, es war schon später, kam ich mit einer kontroversen Intervention: Audi R8.

Und das ganze Spiel begann von vorne, denn man muss etwas klar sehen: So in Sachen Fahrspass sind solche moderneren Gerätschaften schon auf einem ganz anderen Niwo. Und im Unterhalt vielleicht nicht günstiger, aber einfacher. Die Aston Martin DB9 oder V8 Vantage sind fürs aktuell geforderte Geld grossartige Fahrzeuge, es gibt auch Rapide V12 für um diese Kohle. Auch verschiedene BMW M3/M5 erfüllen viele der oben genannten Vorgaben. Oder wie wäre es mit einer gebrauchten Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio? Diese Italienerin würde mein wichtigstes Kriterium erfüllen: Ich würde jedes Mal lächeln, wenn ich sie sehe.

Wenn Sie ein paar Minuten Zeit haben: Gehen Sie doch mal auf mobile.de (in Deutschland) oder Autoscout24 (in der Schweiz), geben Sie bei den erweiterten Filtern einfach nur die Preisspanne von 45 bis 55 k ein – und lassen Sie sich mal ein bisschen inspirieren. Und diskutieren Sie dann mit uns mit. Gern mit für und wider.

57 Kommentare

  1. yumiyoshi yumiyoshi

    Ich bin ja mehr so der Cruiser-Typ. Immer schon gewesen. Meine Schwester fuhr einen E28 520er, ich einen W123 230er. Nie hätte ich tauschen wollen. Daher kann ich die Aversion gegen einen alten SL nicht ganz nachvollziehen. Klar, damals das klassische Zahnarztgattinnenauto, aber vom Ruf abgesehen doch ein sehr schönes, solides und fein zu fahrendes Auto. Wenn man nicht über Alpenpässe heizen will.

    Ein 280er oder 300er SL wäre aus meiner Sicht die Sorglos-Variante. Solides Auto, hohe Qualität, aber nicht ganz billig im Unterhalt. Mercedes-Preise halt, wenn irgendwas getauscht werden will. Also eher nix für’s Herz.

    Was mich auf mobile.de viel mehr anlacht wäre ein Fullsize-US-Cabrio: Ein Buick Electra, zwei Cadillac Seville, ein Ford Galaxy 500 wären aktuell zu haben. Das wäre für mich was. Ich liebe US-Autos der 1960er und 70er Jahre, und ja, ich bin mir deren Schwächen bewusst. Die mich aber nicht stören. Die Amis sind großartig darin, wunderbare Cruiser zu bauen, die dich den Alltag rundum vergessen lassen.

    Ein echtes Traumauto von mir wäre aber ein anderes, nämlich ein Oldsmobile Toronado, und zwar in der Ur-Version. Bj 1967 hätte den Vorteil, dass da schon einige Verbesserungen eingeflossen sind (Scheibenbremsen vorne, u.a.). Da käme zum Beispiel dieser Wagen hier in Betracht, und das für überraschend wenig Geld:

    https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=391202507

    Großartiger US-Barock (ja, ich weiß, die Geschmäcker sind verschieden…), kostet nur die Hälfte des veranschlagten Budgets, was den großen Vorteil hat, dass man das gesparte Geld in eine sehr wahrscheinlich notwendige gründliche Überholung investieren kann, sodass der Wagen dann auch langfristig gut dasteht. Vorteil Amis: Ersatzteile sind relativ günstig zu bekommen, Nachteil dabei: Leider schwankt die Qualität der angebotenen Teile sehr.

    Ein Kandidat außer Konkurrenz wäre dieser hier, ein 1951er Opel Kapitän 2,5l als Cabrio:

    https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=374963143

    Nicht perfekt, solider Zustand 3, also ein Auto, mit dem man im Alltag sofort loslegen kann. Aufgrund des Alters schon deutlich anders zu fahren und mit viel mehr Wartungsaufwand verbunden. Nicht so schlimm wie ein Vorkriegs-Oldtimer (böse Zungen behaupten: Eine Stunde fahren, eine Stunde schrauben), aber schon in die Richtung. Aber auf der anderen Seite Entschleunigung pur (das brauche ich) und großartiges Kino, wenn man mit so einem Wagen vorfährt.

    Hach, immer diese Entscheidungen…

    Übrigens: Ich freue mich über Rückmeldungen zu meiner Auswahl 🙂

    • Peter Ruch Peter Ruch

      Aber selbstverständlich ist da ganz viel Verständnis für diese Auswahl, denn, ja, friedliches Cruisin‘ über schöne Landstrassen mit ausgedehnten kulinarischen Pausen gehören unbedingt zur Lebensqualität. Nun fahre ich persoenlich aber eh schon viel, stehe entsprechend lang in Staus, deshalb steht mir der Sinn mehr nach einem Gefährt, mit dem ich am frühen Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, mal zweidrei Alpenpässe verarbeiten kann, dreivier Stunden Fahrvergnügen. Und da soll es halt etwas flotter vorangehen. Andererseits: Einen grossen Amerikaner sollte man schon in der Garage haben, einfach so fürs Gemüt. Und: Ganz herzlichen Dank für die ausführlichen Betrachtungen!

      • yumiyoshi yumiyoshi

        Wobei ich einen 924er schon auch für eine sehr gute Wahl halte. Weil ich eine gewisse Vorliebe für „Underdogs“ habe. Wenn man es sportlich mag natürlich als GT. Und was den Sammlerwert betrifft: Es würde mich nicht überraschen, wenn der 924er seinen Ruf als meistunterschätzter Porsche aller Zeiten (weil er damals die Gusseisenfraktion dermaßen vor den Kopf stieß) in etlichen Jahren ablegen wird und die Preise dann dem entsprechend anziehen. Ein Freund von mir kaufte sich in den 1990ern um richtig wenig Geld (in heutigem Wert etwa € 5.000) einen ausgezeichnet erhaltenen Ur-924er und hatte große Freude damit.

  2. Geggi Geggi

    Opel Corsa A Joy 1,6i.
    Viel weniger als 50k, aber für mich emotional über jedem R8.
    Mein erstes Auto, heiß geliebt, viel damit erlebt.
    Leider in keiner Autobörse mehr auffindbar.

    • yumiyoshi yumiyoshi

      Das spannende bei so völlig biederen alten Kleinwagen ist ja: Die sind heute sowas von rar. Einen 1er-Golf L findet man vielleicht noch, weil er halt ein Golf ist. Aber einen alten Corsa? Puh. Ich hab in Auto Classic glaub ich einmal einen Bericht von der Restauration eines Ur-Polos in der Supersparversion (keine Beifahrer-Sonnenblende…) der allerersten Serie gelesen. Der ist heute sowas wie die blaue Mauritius, die keiner kennt. Weil erstens kaum jemand ein so nacktes Auto kaufte, und zweitens der Polo nach nicht allzulanger Zeit in zahlreichen Details abgeändert wurde. Hätte der Besitzer nicht in den 1980ern und 90ern jede Menge Teile (inkl. jede Menge Blechteile) gesammelt, die er damals nachgeschmissen bekam, wäre eine Restauration in einen dem Original entsprechenden Zustand kaum möglich gewesen.

    • Christian F. Christian F.

      Na toll. Genau so einen habe ich vor 4 Jahren für 750 EUR verkauft 🙁
      War das Erstauto meines Sohnes.

  3. Tobias R Tobias R

    Coole Kisten, am ehesten wäre wohl die Giulia was. Hier meine zusätzliche Auswahl:

    + Jaguar F-Type S / R (Coupé/Cabrio)
    + Audi R8 42
    + BMW Z4M(40i)
    + BMW M4 (Cabrio)
    + Alpine A110
    + Lotus Elise R
    + Lotus Evora (S)
    + Radical SR3 SL (1 gibt’s!)
    + Corvette C3
    + Cobra (z.B. FFR)
    + Bentley Continental GT (1. Gen.)
    + Mercedes AMG GT (S)

    • Tobias R Tobias R

      Kosten zum Teil bis 70’000

      • yumiyoshi yumiyoshi

        Ein FFR-Cobra-Kit (Mk4 Roadster) könnte sich inkl. Containerversand, Verzollung und den notwendigen Anpassungen für eine EU-Zulassung ausgehen. Ist dann halt ein Projekt für 1-2 Jahre, wenn man zum Aufbau des Wagens noch den ganzen Aufwand für die Einzelzulassung mit einrechnet.

        • Tobias R Tobias R

          Nunja, eine kleine Handvoll gibt es auf mobile.de schon, nur eben etwa ab 65′, nicht 55′

    • Tobias R Tobias R

      + Audi S8 Plus

  4. Christian Christian

    Also, abgesehen davon, dass ich ja schon fündig geworden bin, könnte ich mich diese Autos „erwärmen“:

    Der 924 weil er eben der Underporsche ist..
    Alfetta gtv aber mit Chromstoßstangen – Giugiaro pur – Transaxle – 4 Zylinder Alu doppelte Nockenwellen
    Citroen CX – immer wieder ein Schauspiel
    BMW 02 – die reinste Freude am Fahren, nie wieder erreicht
    Maserati 3200 – ja, mei wieder Giugiaro, aber die Rückleuchten….
    Maserati Ghibli II oder Quattroporte (BJ bis 2004), Gandini und die letzten Zuckungen des Biturbo-Konzept
    Fiat Coupe 20V Turbo – mag man oder nicht…
    Jaguar xj40 – Grace, pace an value fpr the money – mag auch nicht jeder…
    Bei die Amis, hm, schwer, das Blues Brothers Mobil, Dodge Monaco einfach weil cool.
    Rover P6, Reserverad am Kofferraum, vielleicht mit V8 very british
    Opel KAD, Baujahr ab 1969 – der Amischlitten für Europa

    und es gäbe wohl noch mehr.

    • Peter Ruch Peter Ruch

      sehr schön, danke. Da sind wir uns bei einigen Geräten sehr einig. Aber trotzdem die Frage: Was sind denn die Kriterien?

    • Max Max

      Der 02 in der tii Variante, der beste Turbo-Kick aller Zeiten – und wegen Endstation Graben auch sehr rar.

      • Peter Ruch Peter Ruch

        was jetzt? tii oder turbo? turbo ist sehr teuer geworden…

        • Max Max

          Mein Fehler, meinte den Turbo. Es wurden auch nur 1672 davon gebaut.

  5. Marc Grosjean Marc Grosjean

    Bei mir steht Fahrspass und etwas für das Herz an erster Stelle:
    _ Alfa GT 1600 Junior, GTV 1750, 2000 und 2.5 GTV
    _ eine Guilietta Sprint
    _ BMW 1er M Coupé
    _ Lotus Elan
    _ Renault Alpine
    _ Maseratis nur die 3200er, eher schwierig und teuer im Unterhalt
    _ Mein Favorit: Die Lancia Beta Rally Coupé, leider ohne Strassenzulassung

    • Max Max

      Der 3200 mit den Boomerang-Heckleuchten hat einen der schönsten Auto-Pos, vorn leider nicht ganz so gelungen.

      • Peter Ruch Peter Ruch

        und auch technisch eher anfällig…

  6. Jan Lehmä Jan Lehmä

    ja, dann machen wir doch das Spiel mal. Aber, ich habe noch ein bisschen mitgefiltert. Handschalter soll es schon sein, kein Cabrio. Ich will Kurven fahren, schalten, beschleunigen und abbremsen. Na dann los…
    Lancia Delta HF Integrale – dieser kleine Flügel, der Sound, Viertürer und dann auch etwas ein Biest, was gefahren werden will.
    BMW 635 CSI – Da gab es mal einen Schulkollegen der so einen als Erstwagen hatte.. und da gibt’s eben Erinnerungen
    Ferrari Mondial – da könnte ich mich sogar zu einem Cabrio hinreissen lassen
    Mitsubishi Lancer Evo – herrlich, Lieblingsjapaner
    Renault Clio V6 – ohja, Mittelmotor und unvernünftig
    Lancia Fulvia Sport 1600 HF – hat mich gerade angesprochen auf mobile.de
    Toyota Celica GT 4×4 – das war halt auch immer irgendwie geil und kam zu der Zeit als ich zwar einen Führerschein aber kein Geld hatte
    Renault R5 GT Turbo oder GTE – mein Gott, was wollten wir diese Karren als wir jung waren. Vorallem der Turbo mit Gotti-Felgen oder der GTE als Nightblue Special. Gereicht hats für einen GTX
    Opel Corsa A GSI – bitte mit einer Mattig Sportstahl Felge. So was fuhren wir als wir jung waren.
    Renault Clio Williams – alles in Original mit den goldenen Felgen

    • Peter Ruch Peter Ruch

      grossartig! danke!

    • Yumiyoshi Yumiyoshi

      Für Fast: Der Lancia Delta HF Integrale war damals ein Lieblng der österreichischen Autorevue. Wurde dort als das „perfekte Fluchtauto“ bezeichnet, weil er einerseits relativ unauffällig und andererseits dermaßen schnell war…

  7. eric eric

    50’000.-
    – maserati 3200 zum anschauen
    – alfa romeo GTV6 zum zuhören
    – porsche 928S auf der autobahn
    – dodge/chrysler viper auf dem highway 1
    – citroen SM zum gleiten
    – renault 5 turbo1 am berg
    – talbot matra rancho in der freizeit
    – volvo V70R zum transportieren

    • Peter Ruch Peter Ruch

      viper für einen fuffi? und Rancho müssen wir unbedingt mal eine Geschichte machen – cool, danke.

    • Geggi Geggi

      Der Rancho hat sich bei mir auch ins Hirn gebrannt. Bekam ihn als Bub (vor geschätzten 4x Jahren) in ferngesteuerter Variante zu Weihnachten geschenkt.
      Konnte mir damals nicht vorstellen, dass es sowas in echt gibt.

  8. Gerd Triverio Gerd Triverio

    Habe noch 5 Transaxle im Angebot???? Bin allerdings kein Händler.
    Meine Transaxle sind 928er. Davon sind 2 Rinspeed (1 davon für Rennen und Strasse zugelassen) der andere mit Veteran Eintrag. Dann noch einen S, einen S4 und ein Cabrio alle als Veteran zugelassen.
    Diese Porsche sind unkaputbar bei vernünftigem Umgang. Vernünftiger Umgang beinhaltet auch und vor allem, dass die Fahrmaschinen bewegt werden und auch und oft am Limit!

    Spassfaktor hoch.

    Schnelle Granturismo mit Platz für‘s Urlaubsgepäck. Trackday tauglich mit sattem V 8 Sound.
    Mehr Auto für weniger Geld gibt es schwerlich. Die Transaxle von Porsche sind allesamt unterbewertet vom Markt.

  9. Christian Christian

    Die Kriterien sind vielfältig, aber so etwas wie „Fahrspass“ kann man auf unseren Straßen in der oberbayerischen Metropol-Großkotzregion vergessen. Entweder LKW-Konvoi wie in Amiland oder Kolonnenverkehr. „Freies Fahren“ – Fehlanzeige. Von daher:
    1. Design – Mut zur Form, man muss auch mal nonkonform sein!
    2. Technik, die beim erscheinen des Fahrzeugs fortschrittlich war oder die es heute einfach nicht mehr gibt – Stichwort „Transaxle“.
    3. Austrahlung des Fahrzeugs oder Ablesbarkeit der Herkunft. Im heutigen „Einheitsbrei“, vorgegeben durch den Vertrieb und die Marktforschung, nicht mehr vorhanden!

    Wenn`s um die Vernunft geht: Volvo V70 Kombi Diesel mit Bauernhaken , groß, günstig, Dauerläufer, unkaputtbar, Wohnzimmer auf Rädern, zuverlässig.

    • Peter Ruch Peter Ruch

      sehr sauber, thx

  10. Patrick Patrick

    Meine (sehr unvollständige) Liste, ohne gross zu filtern, aber es sind alles Fahrzeuge, die ich sporadisch auf Autoscout etc. suche, und zwar, weil es entweder Kindheitserinnerungen sind oder Fahrzeuge, die ich selber mal gefahren bin.
    Einige Fahrzeuge wurden in früheren Kommentaren bereits erwähnt, aber ja, es sind ja auch tolle Modelle (wie bspw. der Talbot Matra Rancho).

    Peugeot 106 rallye 1.3 (spartanischer geht’s fast nicht mehr)
    Peugeot 205 gti 1.9 (ewige Diskussionen, ob Peugeot 205 gti oder Renault Clio 16V oder Fiat Uno Turbo i.e. besser/schneller/schöner etc. waren)
    Maserati 3200 GT (schon nur wegen den Rückleuchten!)
    Lancia Fulvia Coupé 1.3S
    Talbot Matra Rancho (war immer neidisch auf die Eltern eines Schulkollegen, die so einen hatten)
    Maserati Quattroporte IV Serie 3.2 – oder dann gleich Maserati Shamal (den gibt’s aber leider nicht für unter 50k)
    Range Rover V8 3.5 Classic 2 door
    Land Rover Defender 110 TD5
    VW Scirocco I als TS oder GLi
    Subaru Impreza GT Turbo 2.0 (Lufthutze + Heckflügel :-))

    • Peter Ruch Peter Ruch

      auch sehr schön, danke!

  11. Hans Hans

    Spannende Aufgabe, meine Anforderungen:
    Veteran
    3 Pedale
    schöner Ton
    gute Form
    Heckantrieb
    macht Spass beim fahren (mehr als beim schauen)
    Gurnigeltauglich
    Funktioniert auch für die Ferien in der Toscana
    “ich mag die Marke”

    Meine Auswahl gem Autoscout:
    Morgan +8
    Datsun 280 Z
    Triumph TR 5/6
    Jaguar Mk II
    Eine ganze Handvoll Alfas (Sprint 2.6, Giuliatta Sprint, GT, GTV, GTV 2.5, Giulia, Berlina 1750/2000, Alfetta, 75 Turbo oder V6, etc.)
    MGB GT V8
    Lotus Esprit, Europa
    BMW 6 Zyl, 2002 tii, 3er, 5er, 6er
    Alpine A310 V6, V6 Turbo
    Ford Capri 2.6 RS
    Ferrari Mondial Quattrovalvole (dochdoch im Autoscot für 44‘)
    MB 190 2.3 16, mag die Marke eigentlich nicht, aber das Teil macht richtig Spass beim fahren.
    Fiat Abarths, alle (leider sind die echten oft > 50‘????)
    Toyota Celica 2000 GT Liftback
    Porsche 944/928
    MB 280 SL, (dito 190er, hat trotzem was…)

    Gruss aus der Toscana mit Fiat Dino Coupé

    • Peter Ruch Peter Ruch

      gurnigeltauglich ist ein sehr schöner Ausdruck, dürfen wir den übernehmen? vielen Dank, gute Auswahl – ausser vielleicht Pagode/190 SL (die kosten auch viel mehr – und sind nur bergab gurnigeltauglich…)

  12. Hans Hans

    gurnigeltauglich ja gerne, Habe mich beim 280 SL falsch ausgedrückt:
    Meinte den Nachfolger der Pagode und die Bemerkung zum 190er bezieht sich auf den 2.3/16, weil ich eigentlich mit MB wirklich rein nichts anfangen kann, ausser den beiden.
    Schätze Ihre Texte SEHR, bitte weiter so.????????????

    • Peter Ruch Peter Ruch

      2.3/16 wird selbstverständlich akzeptiert )

  13. Alex A. Alex A.

    Mal 10 Jahre Lincoln Continental Town Car Bj. 98 gefahren. Charakterbildend. Auf Langstrecken nur mit mind. 2 KW sinus Mucke auszuhalten. Bei Bedarf: ausrangierte US-Behördenfahrzeuge. Gerne Ford Crown Vic.

    Parallel Alfa Spider V6 24V Bj. 01 (Erstbesitzer) Busso-Busso-Busso!!! Jan Fleischhauer sagt: Wer mehr als drei !!! verwendet, hat seine Gefühle nicht in der Kontrolle. Also: knapp. Spiderchen taugt auch für 3 – 5 Tage Touren, wenn man bedenkt, dass in den Verdeckskasten 4 – 5 Halbes-Dutzend-Flaschen-Weinkartons passen. Muss demnächst mal in die Elektrokur. Ansonsten: Mit guter Werkstatt als back-up sehr zu empfehlen.

    Magirus Merkur Bj. 64 (Ex-THW-WoMo-Umbau) und MAN 13.168 Bj. 76 (9 Liter Hubraum auf 5 Zylinder, auch WoMo) zählen nur, wenn der Weg das Ziiiieeeel sein darf. Weintransport-Kapazität unübertroffen. Aber im Senium wird der Konsum geringer. Nach dem Wegfall von Nord-Afrika und Innerasien als Ziel schwierig.

    But now, for your very own question. Was für 50 und warum?
    Touren für eine Woche sollten möglich sein. Mehr Transportkapazitäten als im Spider also.
    Muss keine Langstrecken gehen. Also: offen.
    Motor: soll schon was bieten. Saufe auch keine Tankschiff-Plörre. Mind. 6 Zyl.. Mögl. ohne Exoten-Risiko.
    Darf auch prägnant aussehen. Finde das GINA-Design ist gut gealtert. Könnte mich zu einem Bangle verleiten lassen (was wohl eher von van Hooydonk stammt). Also: gepflegter E 64 8-Ender.

  14. Richard Richard

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!
    Dieser trifft bei mir einen Nerv: Ich bin ebenso auf der Suche nach einem „Freizeitmobil“ und habe für mich die folgenden Kriterien gesetzt:
    – Cabrio;
    – kein reiner 2-Sitzer (zumindest 2+2) um im Bedarfsfall nicht nur 1 Person mitnehmen zu können;
    – Fahrzeug sollte klassikertauglich sein. Damit meine ich, dass das Auto auch in 10-15 Jahren noch „reparierbar“ sein soll. (Bei manchen Fahrzeugen habe ich im Hinblick auf die Elektronik/Steuerbauteile, etc. so meine Zweifel…)
    – tauglich als daily-driver für die Monate Juni-August;
    – Budget ist etwas geringer und liegt bei max EUR 35 bis 40T.

    Die folgenden Fahrzeuge ziehe ich in Betracht und würde mich über eure Meinung dazu freuen:
    – Mercedes SL (R129);
    – Mercedes SL (R230), wobei ich bei dem Fahrzeug Zweifel ob der Zukunftsfähigkeit habe (zu viele elektronische Bauteile bzw. Probleme?);
    – Jaguar XK8 (unzuverlässig?, störungsanfällig?)
    – Porsche 996 (ja, ist nur der „Spiegeleierporsche“ den niemand mag, aber dennoch…)
    – BMW 6er oder 3er (E46)

    Die Liste ist nicht sehr kreativ sondern umfasst die üblichen Verdächtigen. Umso mehr wäre ich für Input und Ergänzungen sehr dankbar und komme auf diese Art womöglich auf Neues!

    • Peter Ruch Peter Ruch

      schon mal herzlichen dank – wir kommen darauf zurück, versprochen. ansonsten: andere kommentare lesen, da hat es schon sehr guten Input!

    • Ok, meine Kommentare, bitte nicht eingeschnappt sein!

      R129:
      Sehr guter Wagen, sauberes Design, sehr gute Technik, aber mir zu wenig klassisch, ein H-Kennzeichen an diesem Auto ist schon etwas seltsam…

      R230:
      Ich habe ihn – notgedrungen – viel gefahren, ich mochte ihn nie, gegenüber dem R129 furchtbar verarbeitet, elektronische Macken ohne Ende, die Eignerin des Exemplars, was ich häufiger gefahren habe, hat ihn dann angemessen final zerstört, indem sie mit einer Straßenbahn kollidierte…

      XK8:
      Großartiger Wagen, hochelegant, fein und sehr angenehm zu fahren, allerdings kein Sportwagen, sondern ein entspannter Gleiter, vor allem als Cabriolet. Meine zweite Wahl in dieser Liste, unbedingt in Dunkelgrün!

      996:
      Meine erste Wahl, ein wirklicher Sportwagen, sehr gut verarbeitet, toller Motor, noch eine schmale Karosserie, relativ zierlich, vollgasfest und die „Spiegeleier“ haben mich nie gestört. Unbedingt als Coupé und möglichst in Tannengrün-Metallic. Absolut zeitlos.

      6er oder 3er:
      Bestimmt gute Autos, aber nach 635 csi und M5 aus den Achtzigern und frühen Neunzigern war BMW für mich nicht mehr reizvoll.

  15. Jens Jens

    Grandios! Ich mach es mir einfach und liste einfach die Autos auf, die sich zur Zeit auf meiner Merkliste eines gängigen digitalen Marktplatzes befinden – nicht nach Priorität aufgelistet:

    Corvette C6
    Mercedes Benz w124
    Fiat Ritmo Bertone
    Honda City Turbo2 (inkl. Motocompo Roller!)
    Alfa Romeo 90 / Alfa Romeo GTV6
    Aston Martin Vantage V8
    Range Rover 2 Door

    Die meisten Fahrzeuge sind unter 50k. Aber lieber noch ein paar Fränkli behalten für den Unterhalt…

  16. Martin Martin

    Vermutlich käme ich sogar mit weniger als 50.000 aus: SAAB 9-5 II mit der großen 6 Zylindermaschine, dazu Hirsch. Und natürlich den Turbinenfelgen. Der ist elegant, schnell, unauffällig aber speziell und insgesamt einfach ein guter daily.

  17. Michelangelo Michelangelo

    Spannende Aufgabe! Das Hirn rattert mit Vorfreude los. Na gut, was sind die Kriterien? Die 50‘000 sind unverhofft gekommen. Kein Griff in die Haushaltskasse, keine vernunftsbasierten Transport-, Verbrauchs- und Sozialangepasstheitsvorgaben.
    Also, das Auto auf seinen Ursprung zurückgeführt: Reisen, Emotionen wecken, gefallen – ein Granturismo muss es sein. Ausreichend motorisiert (im Minimum 6 Zylinder, 3‘000 ccm), Heckantrieb, elegant (ein Coupé), ausgewogen sportlich-komfortabel. Passstrasse und Autobahn müssen gehen, der Weg ist das Ziel.
    Bei aller Faszination für Oldtimer sollte das Auto nicht zu alt sein. Ich möchte es nach Lust und Laune fahren können. Ja auch jeden Tag, solange ich mich daran erfreue. Moderne(re) Technik verschmähe ich nicht, sie macht die Reise angenehm und sicherer. Das Auto sollte in der Hand des Lenkers verschiedene Charakter an den Tag legen können: mal zuvorkommend und unaufdringlich, mal bissig und anspruchsvoll, wenn von der Leine gelassen. Die Marke sollte eine Historie und Tradition haben. Und zum Schluss sollte man nicht ständig den ETI-Schutzbrief mitführen müssen. Meine Wahl? Ein Lotus Evora S.

    • Richard Richard

      Sehr schöne Beschreibung des Gedankengangs.
      Kann ich zu 100% unterschreiben – interessant nur das Resultat: auf einen Lotus Evora wäre ich nicht gekommen.
      Tolles Auto. Geht sich das mit den 50K aus?
      Danke für den Input!

  18. 50.000 € ist ja schon eine recht ordentliche Summe, für die es eine Reihe meiner Favoriten geben würde. Als Voraussetzung für der Auswahl nehme ich die Existenz eines vernünftigen Alltagsfahrzeugs an und ich gehe davon aus, daß die Summe auch in zwei oder mehrere Fahrzeuge gesplittet werden darf, einverstanden?

    Variante 1, Boxermotor hinten:
    A.
    911 Carrera 3,2 (G-Modell) – Der für mich purste Porsche, Budget dürfte knapp werden.
    B.
    911 Carrera (996 oder 997 Vorfacelift) – Neuzeit, durchaus alltagstauglich, noch recht schmale, kompakte Karosserie, nur bitte nicht als Cabrio, die sehen furchtbar aus…
    C.
    VW 1303 Cabriolet – Für mich DAS Cabrio, Traumwagen seit meiner Kindheit, Nobel ohne irgendwie protzig zu sein, familienfreundlich, einfach wunderbar!
    Dazu:
    VW 1200 L (México-Käfer) – Die Ikone mit der flachen Frontscheibe, DER Käfer schlechthin, alltagstauglich, liebenswert, problemlos. Unbedingt in Selvasgrün!

    Variante 2, Roule Britannia:
    A.
    MGB Roadster – Archetypischer Sportwagen, wunderschön, offen, klassisch, macht fahrerisch sehr viel Spaß, preislich unterbewertet im Vergleich zu Alfa, Porsche, Mercedes etc., technisch völlig unproblematisch.
    Dazu:
    Land Rover Defender – DER Geländewagen, ikonisches Design, familienfreundlich (als 110er), alltagstauglich, Kultfaktor.
    Oder:
    Range Rover L322 – Der Range Rover vor der Verwandlung des Archetyps RR in ein Blingbling-Protz-Nouveau-Riche-Auto, feine Zitate des ersten, klassischen RR.
    B.
    Jaguar XK 8 (1. Generation) – Symbol für die Blütezeit der Marke in den Neunzigern, sehr elegant und extrem gut zu fahren, prachtvolles Interieur, Heritage.
    Dazu:
    Jaguar XJ 6 oder 12 Serie III – Die schönste Limousine aller Zeiten, bis heute einfach traumhaft, Mehr Britishness geht kaum.
    Oder:
    Jaguar XJ 8 (X350) – Fast noch ein Neuwagen, extrem moderne Konstruktion im traditionellen Blechkleid, fährt sich aufgrund des geringen Gewichts wie eine Feder, unverschämt günstig.
    C.
    Bentley Turbo-R – Symbol für die Emanzipation der Marke Bentley, mit der Aura einer versunkenen Welt bevor Bentley zum Footballplayerswifescar wurde.
    Dazu:
    ShareNow-Account (lebenslang) – Für die unzähligen Anlässe, zu denen man nicht mit einem Bentley fahren sollte…

    Variante 3: Arne Jacobsen, Georg Jensen und das Licht des Nordens:
    A.
    Volvo P 1800 ES (Schneewittchensarg) – unfaßbar cool, Shooting Brake, schnellstes Schaufenster für edles Reisegepäck, unbedingt mit Metallic-Lackierung, am liebsten in Eisblau.
    Dazu:
    Saab 9.3 Cabrio (2. Serie, die letzte Modellreihe) – The Architectswifescar, feines Design, ausgereifte Technik, unfaßbar gute Lederpolsterung, absolut alltagstauglich, so viel interessanter als die Deutschen Mitbewerber je waren!
    B.
    Volvo 850/V70 Kombi – Natürlich am liebsten in der Power-Variante, ich glaube sie hieß T5-R, aber auch mit jedem anderen, einigermaßen kräftigen Motor, eigentlich ein viel schönerer Kombi als die Ikone 240/245, vollständig alltagstauglich.
    Dazu:
    Saab 900 Turbo Cabrio (1. Serie) – Born by Jets, schnell, besonders, saucool, unbedingt schwarz, grau oder silber-metallic und tatsächlich inzwischen mit H-Kennzeichen.

    Variante 4: Die Champs an einem hellen Frühlingsmorgen, la maladie d‘amour:
    A.
    Citroen SM – Grandios, verrückt, unerreicht, für die nächtliche Fahrt durch La Défense bei Nieselregen, Juliette Binoche im Nerzmantel auf dem Beifahrersitz, ein Auto wie die Concorde.
    Dazu:
    Peugeot Rennrad (70er Jahre, weiß) – wegen Anne Hidalgo und der Zuverlässigkeit des SM…
    B.
    Peugeot 504 Coupé – Der diskrete Charme der Bourgeoisie, extrem elegant, als V6 angemessen schnell, unaufgeregt, mehr Neuilly-sur-Seine als das Marais.
    Dazu:
    Peugeot 205 GTI – Der coolste Hot Hatch ever, unbedingt schwarz und mit Glasdach, geniales Fahrwerk, sauschnell und Symbol der wunderbaren achtziger Jahre als alles möglich war, sogar der Fall des eisernen Vorhangs.

    Jetzt bin ich doch glatt ins Plaudern geraten,..
    Auf Kommentare, Gegenrede, Zustimmung und Beschimpfungen gespannte Grüße!

    • 69biit 69biit

      Uh, das Kopfkino geht an. Bin absolut bei Ihnen, speziell bezgl. la grande nation und sverige. Danke für diesen anregenden Kommentar!

  19. Hans Hans

    Variante 2 und 4 teile ich gerne jedoch ohne das Rennrad dafür als gerne den da:
    Volare -> http://radical-mag.com/2022/10/08/erfahrung-maserati-quattroporte-v8-3-2-evo-1999/
    Weit weg von den 50k, so bleibt noch e chli Reserve für Service und die bestimmt nicht ganz günstige Instandhaltung.
    Stelle mir vor, dass das Teil für den Ausflug zum Sonntagzmorgengipfeli auf den Gurnigel genauso Spass macht wie auf dem jährlichen Ausflug in die Toscana.

    • Der OP IV ist definitiv ein Traumauto, allerdings mit albtraumhafter Zuverlässigkeit, gerade gestern sah ich wieder einen ADAC-Abschleppwagen mit einem schönen Exemplar drauf…
      Ich hatte einen QP V, auch sehr schön, aber nicht so besonders wie der Vierer, insofern gebe ich Ihnen vollumfänglich Recht!
      Aber: Meine Italienische Phase ist abgeschlossen, QP V, Alfa 156 Sportwagon und Alfa Romeo Giulia GT sind verkauft, so richtig paßten diese wunderbaren Fahrzeuge nicht zu einem knapp zwei Meter großen Norddeutschen. Im Gegensatz zu meinen Engländern und meinen Boxermotoren!

  20. maxi moll maxi moll

    Langsam wirkt es oder?

    1.) normale Straßen
    2.) kleiner Rundstrecke..?
    Bei 1 haben wir a.) vollgestopfte Straßen die b.) von irgend einem
    Influenzza noch vollgestopfter wurden weil c.) willst Du, wenn du
    wo lebst, 1000000000000000 Autos vor deiner Haustüre?
    Ergo. 2024 ist nicht mehr das “ freie “ 1987 ( sags des wegen weil da
    Alfa 164 V6 , Rom im Dezember.. amore…) Und in Europa ist 30 50 70 km/h
    die Realität. ( Und eine Autobahn ist so spannend wie Einkaufen beim Ikea =bitte
    bitte bitte Herr lass den Kelch an mir vorbei gehen. Also 2006 mit dem Ferrari Enzzo
    das letzte mal V12 porno geilo nach Brescia.. wenn du das heute machst legt dich die
    Carabinieri um)
    Und genau. 100 S U V..
    100 SUV das sind 100 mal “ Tonnen mal 100 halb bis Volltote eiern vor dir rum.
    Der Bringer.
    Und wenn, Vor 2 Tagen im 992 GT-3 — in 345 Meter steht ein LIDAR.
    ich weiß ich schaff auf 189 Meter 15 SVU leider hat mich der LIDAR.

    Maverik 🙂 sie wurden abgeschossen. Beileid.

    In echt. ein total renovierter Alfa 165 mit dem 2,5 V6 Busso. sauber 180 ps.
    Rot. etwas GTA-teile. Innen schwarz.

    Und ich genieße, die leeren Restnebenstrassen. 3 ter und 4ter Gang.
    Halbgas manchmal weniger.. Genau da wo der genial ist.
    Entspannt bist brav zischen 50-90 km/h..
    Und dann denk ich ans Jahr 1983. Meines Vaters GTV..
    die Sonne ist heiß. Adriano Celllentanoooo im Radio.
    Eisbunden. irgendwo nach Triest.

    hast mich Kollega? Bruder im Geist..
    Die Schnäppchen in der Garage ( ein zweite Ente ist nun dabei.. 17 ps 1962.. original
    dieses San Tropeeeeeeeeeee Patina.. ist das net schön.. daneben ein 2019er Ferrari.
    halbzerlegt…800ps. wenn fertig… neu Design.. An der Wohnzimmer-wand.)

    In Strom. Der R-5. das beste Teil das Renault seit dem Clio 1997 ( Hochzeiztsreise
    nach Schottland.. der blaue Williams….. wir sind immer noch ver hairatet!)

    demütig und bescheiden, alle Autos, alle weil alle toll waren. Der Käfer der MIni
    der 912er der 924 nur der Täsla net. der IST SCHEISSE.

    Oder ein Unimog. Der wär es für den Urlaub.. ( mit AMG V8)..lol.
    Frau : “ was machst Du?“
    Ich : “ da vorne, 5 SUV!“

  21. Nico Nico

    Wenn die Vernunft noch eine Rolle spielt, landet man schnell bei Boxster/Cayman oder BMW M2. Besonders einfallsreich ist das freilich nicht.
    Komplett unvernünftiger Vorschlag: Renault Sport Spider
    Da begegnet man so schnell keinem zweiten Exemplar und Fahrspaß ist absolut gegeben. Die Alltagstauglichkeit geht halt dem absoluten Nullpunkt entgegen, allenfalls die erstaunlichen Platzverhältnisse kann man auf der Habenseite verbuchen. Autos gibt es durchaus, die Ersatzteilversorgung ist bei spezifischen Teilen, die nicht aus anderen Renault stammen, schwierig.
    Eine andere Möglichkeit wäre noch ein vierzylindriger Morgan, auch neueren Baujahres. Das bringt natürlich auch wieder spezielle Probleme mit sich, zumindest mir bereitet so ein Ding aber jede Menge Spaß.

  22. Chris Chris

    Wie wärs mit einem Ford Sierra Cosworth, für 50k gibt es sogar den legendären MK1 mit Heckflügel. Für viel weniger gibt es die 4-türige Rallye Legende.

    Auch interessant wäre ein TVR. Eigentlich egal ob Chimaera, Griffith, Tuscan oder Cerbera – man muss nur einen guten finden.

    England hat tatsächlich noch mehr zu bieten in dieser Preisklasse: Aston Martin Vantage V8, DB9 und Jaguar XKR 5.0 (X150) für die moderneren unter uns. DB7 und XKR (X100) für die gemütlicheren unter uns.

    Transaxle Porsches wurden mehrfach genannt. Der 928er, als S4 oder GTS Schalter, ist eine Wucht.

    Für den Alltag (evtl. mit Familie) kann ich nur einen Alpina empfehlen. B3, B4 (f30-f32) gibt es als Limousine, Touring, Cabrio oder Coupe, mit oder ohne Allrad und immer ohne M3/M4 Krawallo-style. Preis/Leistung ist einmalig, Qualität und Service auch und der Unterhalt ist bezahlbar. Mit 400 bis 450 PS (600+ Nm) ist man immer ausreichend motorisiert. Bei Alpina immer inkl. und ohne Aufpreis, die Höchstgeschwindigkeit >300 km/h.

    Für die mutigen vielleicht einen Ferrari 456, der kratzt gerade so die 50k Marke. Da ist ein BMW 850er, auch 12 Zylinder, vielleicht die vernüftigere Wahl und günstiger. Aber vielleicht zu teutonisch profan im Vergleich zum 456er.

    Herr Ruch, Sie haben mit Ihrem Artikel ins Schwarze getroffen – wie man an den zahlreichen Kommentaren sieht. Sehr gut, das macht richtig Spass.

  23. Hauke Hauke

    Ein wesentliches Kriterium ist bei einem Automobil der Fahrspass, also die Summe der Emotionen, die das Fahren beim Fahrer auslöst. Natürlich kann auch Komfort ein Ziel sein, aber den gibt es eher im immobilen Bereich, ein Sofa ist beispielsweise komfortabler als ein Citroen DS. Wenn man das Geld also für ein Automobil für die Freizeit ausgeben will, dann steht eher die Dynamik, sprich die Längs- und Querbeschleunigung, auf der Liste der begehrenswerten Eigenschaften, als die Fähigkeit eines Fahrzeuges, diese vor den Insassen zu verstecken.
    Wenn es also um Fahrdynamik geht, geht es vor allem darum, diese auch erfahren zu können. Das geht heute eher mit leichten und kleinen Sportwagen, die keine übermässige Leistung bieten, als mit schweren Fahrzeugen, die sehr leistungsstarke Motoren haben, denn im öffentlichen Strassenverkehr gibt es für letztere nahezu keinen Raum zum Spielen.
    Kleine, leichte Fahrzeuge sind dem Untergang geweiht, denn mit einer batterieelektrischen Zukunft wird es sie in der herkömmlichen und bereits heute sehr seltenen Form nicht mehr geben. Man sollte sich den Fahrspass sichern, solange das noch zu erträglichen Preisen möglich ist, und das wird nicht mehr lange sein. Also hier meine Auswahl:
    – Lotus Elise S3, möglichst mit Kompressor, also 220 PS, S2 macht auch Spass, S1 sicherlich ebenfalls, benötigt aber mehr Zuwendung
    – Caterham 175 / CSR 200, gerne auch drüber (also 485), was aber im vorgegebenen Preisrahmen heute nicht mehr realistisch ist
    Das wäre der reine Fahrspass, wobei der Caterham wesentlich mehr Leidensfähigkeit bei längeren Touren erfordert.
    Noch weniger Kompromisse für längere Strecken bei immer noch phänomenalem Fahrspass bietet tatsächlich ein Lotus Evora, der sich trotz seines für Lotus-Verhältnisse hohen Gewichts sehr agil bewegen lässt, die begehrenswerteren Modelle ab dem Evora 400 liegen leider ausserhalb des Preisrahmens. Es sollte aber möglich sein, innerhalb dessen einen Evora S zu erwerben, der die selbe DNA teilt.
    Vielleicht gibt es noch weitere Fahrzeuge, die meine Kriterien zur Überwindung der Midlife-Crisis erfüllen, mir fallen die heute leider nicht mehr ein. Aber ich würde mich freuen, wenn die Liste ergänzt würde.

    • Peter Ruch Peter Ruch

      sher schön auf den Punkt gebracht, danke!

  24. Renato Renato

    Vielen Dank für das wunderbare Kopfkino, das Ihr mir mit diesem Artikel beschert habt. Ich habe leider keine 50’000 in der Sackgeldkasse. Spare aber mit mit tieferem Sparziel auf folgendes Setup: Geleastes günstiges Elektrofahrzeug zum Pendeln. In der Garage etwas fürs Herz im Sommer.
    Die für’s Herz wären folgende Kandidaten:

    BMW E30 325 Cabrio:
    Handgeschaltet, dunkelblau metallic. Fahrdynamsich vielleicht nicht mehr so speziell. Aber das ist meiner Meinung nach das schönste BMW Modell ever. Punkt.

    BMW E88 125i oder 135i Cabrio mit dem M Sportpaket:
    Blau metallic oder weiss. Unbedingt handgeschaltet. Habe immer noch ein E82 125i Coupe und immer noch jeden Tag Freude daran. Rost ist aber langsam ein Thema, Ölwanne sifft etc. 310’000km. Hat meiner Meinung nach das Potential zum Klassiker.

    Caterham Super 7:
    Am liebsten ein R450 oder CSR. Noch viel lieber als Kit Car (gibts aber nicht mehr). Wollte immer einen haben bevor ich in Pension gehe. Bis dann 2013 ein Fussgängerschutzgesetz meinen Traum zerstört hat und ich diesen begraben habe. Zu meiner vollsten Entzückung hat ein letzthin geführtes Pausengespräch dazu geführt, dass ich wieder mal nach Super 7s geschaut habe, was mich feststellen liess, dass diese wieder zulassungsfähig sind in der Schweiz. Das wäre doch auch mal eine Recherche/Geschichte wert im Radical-mag.

    S2000: Find ich super schön und zeitlos.

    Nissan Sunny GTi-R (N14 glaub ich):
    War mein Traumauto in der Jugend. Gereicht hats aber nur für einen normalen GTI (N15). Das Ding war einfach super. Sehr gut ausbalanciert mit wunderbar kontrollierbarem Lift-off Oversteer. Ich hatte im Winter meine Hellste Freude daran. Und der Motor hatte mit seinem breit nutzbaren Drehzahlband und den knapp über 1er Tonne gewicht leichtes Spiel. Den SR20DE konnte man bis 7000 jubeln. Es war die reinste Freude. Vielleicht gibts ja mal eine Geschichte zum GTI-R bei Radical-mag. Würd mich freuen.

  25. Wie wäre es mit einer Alfetta (Limousine) als «daily driver» – und einer Elise für die Hatz auf den Berg? Oder, die Alfetta bleibt, anstatt der Elise ein MX-5 für den Berg/Sommer und einem WRX für den Winter?

  26. Nico Nico

    Kreatives Fahrspaßsplitting geht natürlich auch. Für die Hälfte vom Budget einen Nissan Patrol Y60 und einen Anhänger. Auf letzterem darf sich dann ein leergeräumter BMW E36/E46/E90 breitmachen, gerne als Limo, sechszylindrig und handgerissen. Alternativ geht das ganze natürlich auch mit diversen Hot Hatches und/oder anderen kernigen Zugfahrzeugen, die solo auch Spaß machen. Landcruiser oder Defender fressen halt schon zu viel Budget, Pajero ginge noch, Mercedes Geländewagen war mir immer zu sehr streberhafte Spaßbremse mit seiner ausufernden Antriebstechnik.

  27. Rolf Rolf

    Sie hätten mal in den 1970er Jahren mit meinem Onkel im 350 SL Schalter (R107) mitfahren müssen, dann würden Sie nicht mehr von einem langweiligen Auto sprechen.
    Interessanterweise ohne rabiates Geruckel, einfach fließend schnell, richtig schnell.

    Klar, man muss sich auf jedes Auto einstellen. In meinen BMW Jahren fand ich einen Mercedes schwammig und indirekt, hat man sich aber darauf eingestellt, dann kann man ihn genießen.

    Zudem war der SL fast vierzig Jahre lang DAS Statement. Wer den fuhr, der hatte es „geschafft“.
    Exklusiv, aber nicht protzig oder ausgeflippt (wie ein Jaguar oder Maserati) und dem Fahrer hat man jederzeit zugetraut, sich auch in die noch höhere Klasse hätte einkaufen können.

    Werfen Sie mal die Tür bei einer beliebigen teuren Limousine zu und wiederholen Sie dies bei heruntergelassenem Seitenfenster. Dann klappert es.
    Bei einem R107 klatscht die Tür immer so satt zu, wie man es von einem (alten) Mercedes erwartet.

    Kurzum, das wäre meine Wahl. Offen zu fahren, geschlossen zu fahren und mit einem halbwegs vernünftigen Kofferraum. Langweilig? Och, perfekt muss nicht langweilig sein …..

  28. Rolf Rolf

    Da fallen mir doch noch zwei (drei) Autos ein, die gar nicht mal exotisch sind und gerade deshalb problemlos im Alltag sind.

    Nummer eins (und zwei) ist ein BMW Z3 2.8 oder 3.0 oder gar als M.
    Entweder als Cabrio oder als Coupé (der Clownschuh).
    Herrliche Reihensechser-Säuglinge, Schön kompakt, aber nicht zu klein, straff, aber nicht unkomfortabel, tolle Lenkung, absolut erstwagentauglich.

    Nummer drei ist ein Mercedes S 600 L der Baureihe W222.
    Für mich die bis dato schönste und repräsentativste S-Klasse.
    Schöner noch als der aktuelle Nachfolger, den es zudem nicht mehr mit dem 6 Liter V12 gibt (außer man heisst Olaf Scholz; aber dafür wiegt er dann 3 Tonnen, also der Wagen), jedenfalls nicht diesseits eines so genannten Maybach.

    So ein Motor bietet die absolute Souveränität.
    Tatsächlich wirkt ein 4 Liter V8, egal mit wie vielen Pferden, ausgedreht ein wenig gequält in einem großen Wagen.
    Ein 6 Liter ist sogar als Sauger erhaben, geschweige denn als Biturbo.

  29. Alex A. Alex A.

    Ich hab mich hier ja schon mal zum Fahrzeug geäussert. Aber eigentlich würde ich mit den 50′ etwas ganz anderes machen.
    8′ – 10′ für einen Austauschmotor für den 550i (F 10)
    3′ – 5′ zurücklegen, falls der Spider (916) mal was braucht.
    20′ für ein Quad mit Raupen, um im Winter besser auf die Alm zu kommen
    5′ – 8′ um noch mal ein paar Wochen durch Japan zu reisen,
    und den Rest versaufen, verfressen und für kurze Reisen zu Konzerten und Kunst (unbedingt mal zu burning man)

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