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Mercedes-Benz Concept IAA

Trombosenetzstrümpf

Man darf sich von der Bezeichnung des Concept IAA nicht täuschen lassen.

Denn «IAA» hat nichts mit der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt zu tun, sondern bedeutet «Intelligent Aerodynamic Automobile». Mit dieser Studie schlägt der Stern mindestens zwei Fliegen mit keiner Klappe. Einerseits ist sie also intelligent aerodynamisch, das bedeutet: ab Geschwindigkeiten von 80 km/h verändert sich der Wagen vom so genannten Design-Modus in den Aerodynamik-Modus, das Heck fährt aus, die Felge (und wohl auch gleich die ganze Welt) wird zur Scheibe, der cW-Wert fällt auf 0,19. Die Sternenstaub-Leuchten des Concept IAA werden in ähnlicher Form schon im nächsten Jahr bei einem Benz in Serie gehen, heisst es.

Innen gibt es S-Klasse plus «neue touch-basierte Funktionalitäten und ein hochemotionales, digitales Bedienerlebnis», was immer das sein mag. Aber Mercedes, so wurde in Frankfurt verkündet, will ja in Zukunft sowieso kein Automobil-Hersteller mehr sein, sondern ein vernetzter Mobilitätsdienstleister (Zitat Presse-Mitteillung). «Das Stichwort heisst Big Data, die Auswertung von Massendaten aus unterschiedlichsten Quellen», verkündet Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Brave new world, da freuen wir uns doch – der S-Klasse-Kunde wäre aber im nächsten Winter, der sicher kommen wird, schon ganz zufrieden, wenn der Tempomat auch bei leichtem Schneefall noch funktionieren würde…

Text: cha/Bilder: Werk

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