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weekly Motorsports 4

that’s racing

Die Monte also mal wieder. Seit 1911 die wohl legendärste Rallye überhaupt, Nacht der langen Messer, Col de Turini, Skandal um den Mini, Munari im Stratos und Röhrl im Opel und der Wahnsinn der Gruppe B, schliesslich in der Neuzeit Loeb auf Citroën als Rekordsieger – halt alles, was den Rallye-Sport so grossartig macht. Die Faszination mag nicht mehr ganz so grossartig sein wie auch schon, aber die Rallye Monte Carlo gehört trotzdem zu den wichtigsten Rennsport-Terminen des Jahres.

Die Frage war in diesem Jahr nicht so sehr, wer denn gewinnen wird, das ist eh ziemlich klar schon vorab, und es war dann auch genau so wie erwartet (also Ogier im VW Polo), sondern: kommt Hyundai so ein bisschen näher an Volkswagen ran? Und: Kann Citroën einigermassen mithalten? Die Antwort fällt kurz und knapp aus: no way. Ogier gewann zum dritten Mal in Folge (und darf sich nun zu den ganz Grossen zählen, das haben vor ihm nur Munari, Röhrl, Mäkinen und Loeb geschafft), Hyundai mit Neuville schaffte mit viel Müh’ den dritten Platz hinter dem zweiten VW von Mikkelsen (Latvala auf dem dritten Polo schaffte es einmal mehr nicht bis ins Ziel). Erstaunlich: härtester Gegner von VW war eigentlich Citroën, doch Kris Meeke, der zwischenzeitlich sogar geführt hatte, hatte kein Rennglück. Die Monte war in diesem Jahr mehr eine Asphalt- als eine Schnee-Rallye, was Ogier sicher nicht zum Nachteil gereichte.

Wir würden ja gern auch Bilder von Hyundai und Citroën zeigen, aber, pff, diesen Herstellern scheint das nicht so wichtig – und deshalb: VW. Dort kommen wir dafür nicht an das Video ran, tja. Mehr WRC (und Schnee) gibt es dann im Februar bei der Rallye Schweden, dann hoffentlich auch mit den anderen Teilnehmern. Und bis dahin sollte wir unsere Bilder-Quellen auch besser im Griff haben.

Mehr gute Rennsport-Bilder gibt es in unserem Archiv.

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