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Erfahrungen im Nissan Leaf (1)

Der Alltag

Drei Monate lief der Nissan Leaf durch unseren Testbetrieb. «radical» nutzte die Zeit dazu, das Fahrzeug auch auszuleihen. Denn es geht ja gerade bei den E-Autos sehr heftig darum, die Bedürfnisse abzuklären, herauszufinden, ob sie auch für den Alltag taugen. Es sei deshalb hier von den einzelnen Erfahrungen im Nissan Leaf berichtet, wir beginnen mit Probandin 1:

«Jeweils morgens fuhr ich mit dem Nissan Leaf aus dem Emmental nach Olten, etwa 60 Kilometer vor allem auf der Autobahn, wenn möglich: 120 km/h. Dann abends wieder zurück, also kamen pro Tag mindestens 120 Kilometer zusammen. Manchmal etwas mehr, noch einkaufen, die Kids chauffieren. Nachts wurde der Leaf immer am Haushaltsstrom angehängt, meist etwa 12 Stunden. Da war er dann am Morgen wieder fit, quasi voll geladen, und konnte sein Programm wieder locker abspulen. Es gab keine Probleme mit der Reichweite, nie. Sehr geschätzt habe ich den grossen Kofferraum, allgemein das grosszügige Platzangebot. Nicht zurecht kam ich mit dem ProPilot, dem Tempomaten, der so halb-autonomes Fahren ermöglichen soll – ich hatte einfach kein Vertrauen, der Leaf zog mir zu sehr nach rechts. Aber es geht ja bestens auch ohne.»

Da kommt dann noch: mehr. Mehr Nissan haben wir in unserem Archiv.

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