Wann wird: Sommer?
Chevrolet Corvette ZR1
Nein, wir werden die C8-Corvette nie in unserer Herz schliessen. Sie ist die Verräterin, weil: Mittelmotor. Anscheinend, hört man, fährt das ganz gut, aber das tut ein Audi R8 auch – und in jenem möchte man ja nicht gesehen werden. Jetzt, to be honest, kommen wir aber schon ins Grübeln, denn die Corvette ZR1 haut aus ihren 5,5-Liter-V8-Doppelturbo doch ganz anständige 1079 PS sowie 1123 Nm maximales Drehmoment raus. Dies bei einem Trockengewicht von 1705 Kilo. Und dies mit bloody Heckantrieb; geschaltet wird über ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Das rennt dann die Viertelmeile unter 10 Sekunden und über 340 km/h schnell. Jetzt müssen Sie sich aber festhalten: Amerikanische Medien gehen davon aus, dass die ZR1 etwa 150’000 Dollar kosten wird. Nein, da wurde keine Null vergessen. Auch nett: Split Window, wie damals.








–
Cadillac Sollei
Ach, Cadillac. Einst «Standard of the World», mit Abstand erfolgreichster Luxus-Hersteller der Welt, ist die Marke heute nur noch ein Schatten einstiger Glorie, die Kartoffel unter den Premium-Herstellern. Klar, es läuft gerade der 112. Versuch in den vergangenen zwei Jahrzehnten, endlich aus dem Nachtschattengewächsdasein zu entrinnen, es gibt auch reichlich Modelle, erst gerade wurde der Escalade aufgefrischt, mit dem Celestiq will man auch elektrisch ganz nach oben, was man optisch und preislich auch schafft, technisch eher nicht so. Der Sollei nun, ein gewaltiges, rein elektrisches Cabrio-Concept-Car, soll zum 113. Mal alles verändern. Und dies mit Hilfe von Pilzen. Nein, nicht «magic mushrooms», wie man vermuten möchte, sondern ein neues Material, das im Innenraum verwendet wird, das tatsächlich die Struktur von nachwachsenden «Mycelium» aufweist. Doch wir kennen das Spiel bei Cadillac: Da haut man mal wieder ein richtiges scharfes Concept-Car raus, alle schreien: bittebittebauen – und dann geschieht wieder gar nichts mehr. Bis zum 114. Versuch. Ach, Cadillac.






Mehr Neuheiten haben wir in unserem Archiv.


Ach Herr Ruch, in der jüngeren Vergangenheit schreiben sie mir oft zu extrem, obwohl die Richtung schon stimmt. Aber dieser Artikel trifft nun exakt den Nagel auf den Kopf. Schon 2013 am Grand European Meeting in Holland habe ich das Problem mit Exponenten von Cadillac Europe besprochen. Heute fahre auch ich keinen Cadillac mehr im Alltag. Nur die alten Schätze habe ich noch……
Den Vorwurf mit den Mundwasser auslösenden Konzepten können sie aber an viele andere Hersteller weiterreichen. Was wir dann letztendlich auf der Straße sehen, wenn die gängigen Marken-übergreifenden obligatorischen Gestaltungsmerkmale ergänzt sind ist dann häufig deprimierend.
2024 kann man die Anzahl der Autos die man haben möchte, und dafür
Geld aus gibt, mit 3 Finger abzählen.
Es ist nicht mal mehr eine Hand.
Da und dort pralle Marketing -gesimse, irgend welche nicht gefragten Benefits,
passend in das Zeitalter der halb und Vollverblödeten, die dem neu oligarchischen
Scheisshausprediger, der unter ihrem Niveau eitert, ihnen vordenkt. Dazu eine
verwirrte Industrie, die zum Sparren von 20 Cent ( damit die Boni in den prallen Taschen der Manager, dem das Produkt egal ist, voll sind) nach China gehen, eine Diktatur. Aber egal, täglich der nächste Fettwürfel oder ein Augenkrebs ( BMW ist
derzeit der optische Magengeschwürführer) dazwischen die Lastenradfahrenden die alles verbieten ( man möge Lebensmittel, Wasser und Strom 10 km vor der Hipster Stadt hin leeren, dann hamse Zeit täglich 20 Fahren zu tun) und eine Hirntoter Musk, und Konsorten die uns 2 nein 3 Tonnen verkaufen, die soooooo gut für die ( gekillte) Umwelt sind.
Mitten drin, der noch scheußlich teurere Vau Weee Polo, der nun 78.000 Euro kostet
und mit der 1000 und 2 ten Iteration eines next Start up um den Kunden buhlt.
GEHT´S NOCH?
Mein Vorschlag: CADDLILACK baut Grabsteine. Für Trümp und co.. ha?
LG 🙂
Leider hast du recht Peter mit dem was du über Cadillac und seinen Versuchen schreibst.
Mit Wehmut denke ich an die Zeit zurück wo Cadillac noch ein wahres Luxus Produkt war ohne dass es gleich extrem viel kostete. Da waren noch die guten V8 Motoren im Programm.
Ich fahre jetzt seit mehr als 40 Jahren Cadillac, auch im Alltag, und habe dies nie bereut.
Aber eins ist sicher ein elektrischer Cadillac ist für mich kein Cadillac mehr.
Möge er noch so gut aussehen. die Gimmicks die heute wichtiger sind als das Herz (Motor) des Autos sind aus meiner Sicht nicht so relevant da diese ja mehr oder weniger alle Autos haben.