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Aston Martin DB11

finally…

Es war ja zwar schon länger klar, dass der DB11 von Aston Martin kommen wird. Und eigentlich wusste man seit dem neuen James Bond, «Spectre», auch schon ziemlich genau, wie er aussehen würde. Doch man ihn dann vor sich sieht, dann ist das schon noch einmal etwas anderes. Und ist es ja auch eine Freude, dass bei Aston endlich wieder einmal etwas stattfindet was mehr ist als nur eine Neubenennung der immer gleichen Produkte plus 7 PS.

Optisch bleibt der DB11 der bekannten Form natürlich treu – und wirkt trotzdem wie ein anderes Automobil, moderner, mächtiger auch, böser irgendwie, aber ohne die typische Eleganz zu verlieren, die unbedingt zu einem Aston Martin gehört. Auch innen ist alles anderes, eher futuristisch (zumindest für einen Engländer), aber: gut so. Dass ein Teil der Teile von Mercedes stammt, ist sicher kein Fehler. Eine Zusammenarbeit mit AMG gibt es ja auch beim Fahrwerk, aber das liess sich auf der Messe nicht feststellen.

Neu auch: der 5,2-Liter-V12. Mit zwei Turbos. Damit kommt der DB11 auf 607 PS und ein maximales Drehmoment von 700 Nm – was ihn zum stärksten Serien-Aston aller Zeiten macht. 3,9 Sekunden für den Sprint auf 100 sind kein überragender Wert, auch die 322 km/h Spitze nicht. Wobei, das schreiben wir nur deshalb, weil es in Genf halt viele neue Bestleistungen in diesem Bereich zu sehen gibt, die 2,5 Sekunden des Bugatti Chiron etwa. Andererseits: man kann sich gleich ein Dutzend DB11 kaufen anstatt eines Chiron, somit bleibt auch das sehr relativ. Geschaltet wird übrigens über eine 8-Gang-Automatik von ZF.

Mehr Aston Martin haben wir im Archiv.

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