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VW T-Prime Concept

T-Rex

Nun also: Premium. So richtig. Bislang beschrieb sich Volkswagen ja nur mit «auf Premium-Niveau» oder mit «Premium-Anmutung», doch jetzt, auf dem Salon von Peking, fallen die letzten Hemmungen. Die Studie T-Prime Concept GTE ist ein «Hightech-SUV der Oberklasse» und zeigt die «neue Volkswagen-Ausrichtung im Premium-SUV-Segment». Und weil man nun weiss, dass der T-Prime in sehr grossen Teilen, wahrscheinlich in fast allen, dem neuen Touareg entsprechen wird, ist auch die Ausrichtung klar. Sprich: nur noch knapp unter dem Bentayga.

Die Fakten: 5,07 Meter lang, 2 Meter breit, 1,71 Meter hoch. Gewicht gibt es wie meist für Studien keines, aber man darf schon von «reichlich» ausgehen. Denn so richtig vollgepackt mit allen technischen Feinheiten ist der «Volkswagen» ja auch: Plug-in-Hybrid, zum 250 PS starken 2-Liter-Vierzylinder-TSI kommt ein E-Motor mit nochmals 136 PS (Systemleistung: 381 PS, 700 Nm), selbstverständlich Allradantrieb, geschaltet wird über eine 8-Gang-Automatik. In 6 Sekunden ist T-Rex auf 100, 224 km/h kann er höchstens, verbrauchen tut er quasi nix, 2,7 Literchen gemäss Norm. Womit er, zumindest auf dem Papier, der Veganer unter den Raubtieren wäre. Oder zumindest die eierlegende Wollmilchsau, Zitat Presse-Meldung: «komfortabel wie eine Limousine, geräumig wie ein Kombi, traktionsseitig allen anderen Autogattungen überlegen, aufgrund modernster Fahrwerkstechnik agil wie eine Sportlimousine und dank innovativer Antriebs-Technologien effizient wie ein Kompaktwagen».

Auch sonst packt VW alles in das Concept-Car, was es anscheinend braucht für die zukünftige Mobilität. Noch ein Zitat, weil wir es ja nie so schön beschreiben könnten: «Ein automobiles Statement der Neuzeit; komplett neu designt und konstruiert. Mit einem ebenfalls völlig neuen Anzeige- und Bedienkonzept; hier integriert hat Volkswagen die neue Curved Interaction Area – das als Novum gebogene Infotainmentdisplay verschmilzt dabei mit den interaktiven Anzeige- und Bedienelementen. So entstand ein neues Human-Machine-Interface (HMI), mit dem die intuitive Bedienung via Curved Interaction Area in eine präzise „Fun-to-use“-Bedienästhetik transferiert wird». Wahnsinn. Bloss, dass vielleicht vor lauter Connecitivity und tralala vergessen ging, dass ein Fahrzeug auch aussen noch so etwas wie «Design» brauchen würde…

Mehr Volkswagen haben wir im Archiv.

1 kommentar

  1. […] Auto Show in Peking, auf der sonst vor allem die Volkswagen-Gruppe einen feisten Auftritt hinlegte, VW T-Bone-Steak, Porsche-Einsteiger-Modell, Audi mit Lampen, zeigten die Japaner eine Studie mit dem schönen Namen […]

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