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Elektromobilität

Abenteuer Alltag

In den vergangenen Wochen war «radical» viel mit Strom unterwegs. Zuerst mit einem Volvo XC90 T8, also einem Plug-in-Hybrid, dann mit einem Renault Zoe, jüngste Generation, also mit theoretisch 400 Kilometern Reichweite. Es soll hier aber nicht um diese beiden Fahrzeuge gehen, die beide ihre Sache gut und ganz im Sinne des Erfinders machten, sondern um: die Elektromobilität im Alltag.

Dass die Einsatzmöglichkeiten im reinen Strombetrieb für einen Plug-in-Hybrid beschränkt sind, ist irgendwie klar. Es wird eine theoretische Reichweite angegeben, will man weiter, dann kommt der Verbrennungsmotor zum Einsatz. Das macht durchaus Sinn, die durchschnittlich tägliche Fahrleistung von Herr und Frau Schweizer liegt deutlich unter dieser Reichweite, also sollte sich das Programm bestens abspulen lassen. Doch grau, mein werter Freund, ist alle Theorie – und grün des Lebens goldner Baum, sprich: in der Praxis sieht alles ganz anders aus. Auf fünf Kilometern Wegstrecke geht an einem kalten Morgen die Hälfte der Reichweite flöten – auch wenn man das Fahrpedal nur streichelt wie eine junge Katze. Vor allem aber: fährt man dann weiter ohne Strom, so etwa von Bern nach Zürich und zurück, dann steigt der Verbrauch an Benzin auf eine Höhe, die absurd wirkt – über 12 Liter waren es im Schnitt beim Volvo. Weil man halt schon auch noch einiges an totem Gewicht (Batterie!) spazierenfährt. Rechnet man solches auf gegen einen vernünftigen Diesel, dann rechnet sich so ein Plug-in-Hybrid eher nicht – und da geht es jetzt noch nicht einmal um den Anschaffungspreis.

Gut, es kommt auf den Verwendungszweck an. Rollt man nur so zehn Kilometer hin ins und zurück vom Büro, dann geht das alles mit Strom. Noch weniger verbrauchen würde dann aber, bei dieser Strecke, ein Fahrrad. Auch ein Spaziergang wäre gesünder. Und jede Fahrt ins Tessin, was halt mit dem Plug-in-Hybrid ja problemlos möglich ist, ruiniert ob des hohen Real-Verbrauchs die theoretisch so gute CO2-Bilanz dann wieder massiv.

Ins Tessin kommt man mit dem puren Elektriker Renault Zoe, theoretische Reichweite 400 Kilometer, hingegen eher nicht. Oder nur, wenn man wirklich viel Zeit hat.. Er zeigt auch gar nie so etwas an, bei voller Ladung sind es knapp 300 Kilometer. Und auch die schafft er nur, wenn es dauernd abwärts geht, die Temperatur genau 21,72 Grad beträgt, der Luftdruck unter 1000 bar liegt und die Insassen zusammen nicht mehr als vier Kilo wiegen sowie auf Heizung, Entertainment, Scheibenwischer etc. verzichten. Das ist keine Kritik am Gefährt, beim besten Willen nicht, der Zoe macht vieles besser als die meisten anderen Elektro-Autos, aber die Reichweiten-Angst wird nicht kleiner, nur weil in der Theorie mehr Kilometer möglich wären.

«radical» hatte die Idee, erstmals einen Genfer Auto Salon so richtig umweltfreundlich bestreiten zu wollen. Vom Büro bis zum Palexpo-Gelände sind es 180 Kilometer, das sollte machbar sein. Nach 15 Stunden an der normalen Haushaltssteckdose war aber der «Tank» nicht voll, sondern erst bei rund 70 Prozent. (Ja, wir hätten da auch stärkeren Durchfluss – aber wir hatten halt nicht das passende Kabel.) Nun denn, dann halt noch auf der Raststätte Grauholz an den Schnelllader, ein Stündchen Kaffee und Kuchen. Denkste: genau 47 Kilometer mehr Reichweite kam in dieser Zeit zusammen. Aber das gab dann deutlich über 200 Kilometer, das musste zu schaffen sein – auch wenn das Navi meinte: no way. (Frage so nebenbei: wieso werden E-Auto-Navis nicht anders programmiert, warum haben sie auch einen Autobahn-Durchschnitt von 120 km/h?) Aber es ging, mit knapp 90 km/h hinter den Lastwagen her, trotz 4 Grad Aussentemperatur keine Heizung, Scheibenwischer nur wenn nötig – und Fenster auf, wenn die Scheiben zu sehr beschlugen. Es waren sogar noch 20 km übrig dort im Palexpo, Schauplatz einer der wichtigsten Auto-Messen der Welt, grösstes Messe-Gelände der Schweiz. Das einen ganz kleinen Haken hat, nämlich: keine Lade-Stationen für Elektro-Autos. In Zahlen: 0. (Müssen wir hier tatsächlich noch schreiben, wie unglaublich unsäglich solches ist? Wohl kaum.)

Nächste Lade-Station: wherever. Hat uns dann auch gar nicht mehr interessiert, ab ins Hotel, wo es zwar auch keine Lade-Station gab, der Hauswart es aber möglich machte, dass wir dann trotzdem noch Strom kriegten, um auch wieder nach Hause fahren zu können, eben, wieder 180 Kilometer zurück. Den Zoe liessen wir zwei Tage stehen, fuhren mit dem Bus zur Messe und zurück – und gut war. Ärgerlich zwar, aber nicht die schlechteste Variante.

Gut, da sagt der erfahrene E-Auto-Pilot dann: schlechte Planung. Man muss halt wissen, wo es Strom gibt, und wie, und überhaupt. Und überhaupt, heisst es dann auch noch von den E-Auto-Anbietern, seien ihre Fahrzeuge mehr so für die Stadt und allenfalls die Agglomeration gedacht, Kurzstrecke und so. Das mag sein. Aber: so wird sich das Stromauto dann doch eher nicht durchsetzen können. Es braucht zuerst einmal wirklich verlässliche Reichweitenangaben, es geht nicht, dass Renault seinen Zoe, zumindest unterschwellig, als 400-Kilometer-Auto anpreist, bei knapp über 200 Kilometern aber dann Ende ist (das ist ja auch bei Tesla nicht besser, dort ist die Reichweite allerdings tatsächlich höher; aus dem bernischen Hinterland nach Genf und wieder zurück würde aber auch der teure Amerikaner nicht schaffen). Ausserdem: mittelfristig kann es ja nicht das Ziel sein, dass der eh schon überbordende Verkehr in den Städten sich einfach von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu elektrisch angetriebenen Fahrzeugen verlagert, damit wird das Verkehrsproblem ja nicht gelöst (und nein, wir wollen hier jetzt nicht auch noch auf die CO2-Bilanzen der jeweiligen Antriebe eingehen, das ist ja dann nochmals ein ganz anderes Thema).

Hier geht es um eine andere Problematik: die Infrastruktur. Nein, es ist nicht so, dass es zu wenig Ladestationen geben würde, davon gibt es eigentlich schon reichlich, auf jeden Fall genug für die noch recht geringe Anzahl an Fahrzeugen, die etwas mit Strom anfangen können: eine ganz normale Steckdose findet man im Notfall auch überall. Doch das ist reine Theorie, das Problem ist, dass die Ladestationen nicht da sind, wo man sie brauchen wollte, also dort, wo man das E-Fahrzeug abstellt, wenn man es nicht braucht. Logisch, wenn dem Stromer daheim und bei der Arbeit eine Wallbox zur Verfügung steht, ist alles bestens, dann wird geladen, wenn der Wagen ruht. Aber wenn man sich bewegen will, was ja Sinn und Zweck eines Automobils ist, dann funktioniert das nicht. Es mag E-Autos geben, die in einer halben Stunde Ladezeit eine halbwegs vernünftige Reichweite erhalten, doch in der derzeitigen Praxis ist dem ja meist nicht so. Weil es länger dauert. Und weil die schnellsten Ladestation nicht dort ist, wo man sie brauchen könnte. Ich brauche das Ding nicht unbedingt auf der Autobahn-Raststätte, denn dort will ich keinen längeren Aufenthalt buchen. Und mehr als einmal McDonald pro Tag brauche ich auch nicht.

Wenn einem irgendwo in der kirgisischen Pampa das Benzin oder der Diesel knapp wird, dann fährt man zur nächsten Tankstelle, füllt wieder auf, nimmt vielleicht noch einen Kaffee, bezahlt – und nach 10 Minuten ist man wieder unterwegs. Das geht überall, immer; mit dem E-Auto geht das nicht. Auch mit einem Tesla nicht, denn auch mit einem Tesla steht man länger. Und häufig an Orten, an denen man nicht länger stehen will. Übrigens: schon mal Kindern unterwegs gewesen?

Die Versprechen der Industrie, das dereinst gewaltige Induktionsströme das E-Auto innert Minuten wieder aufladen werden, das sind nicht einmal Träume, sondern bloss Schäume – das wird in absehbarer Zeit nicht machbbar sein. Und auch wenn, so muss man da immer noch heftigste Sicherheitsbedenken haben, es wären gewaltige Mengen von Strom, die da fliessen müssten – die Katze, die sich unter den Wagen legen möchte, wäre grilliert. Wir wären schon zufrieden, wenn sich die Industrie auf einheitliche Stecker einigen könnte, auch solches würde die Alltagstauglichkeit massiv erhöhen.

Nochmals: es ist alles machbar, man muss es einfach genau planen. Wissen, wo die Ladestationen sind, die Geschäftstermine zeitlich und auch örtlich so legen, dass man sein E-Auto auch immer schön «tanken» kann, genug Reichweite hat, um der Schwiegermutter vielleicht noch Blumen bringen zu können und das Paket abholen, das die Gattin bestellt hat. Aber: wer hat die Zeit dafür, wer will das dauernd machen? Und wenn man schon alles so genau durchdenken muss, warum nutzt man dann nicht gleich den öffentlichen Verkehr, ruft die Schwiegermutter an und lässt sich das Paket nach Hause liefern? Ja, wir müssen umdenken – aber wahrscheinlich ist die Elektromobilität auch dann nicht der richtige Weg.

Wie sehen denn Sie das? Und nein, es geht jetzt hier nicht um die Umweltfreundlichkeit, da sammeln wir noch mehr Infos; die genauen Verbrauchszahlen vom Zoe haben wir ja jetzt. Und Automobile mit klassischem Verbrennungsmotor gibt es in unserem Archiv; die Testberichte zum Volvo XC90 T8 und zum Renault Zoe folgen bald.

10s Kommentare

  1. Roland Hierl Roland Hierl

    Super Artikel!
    Ich bin auch der Meinung, dass man sich mit der Elektromobilität auf die Ballungsräume und Kurzstrecken konzentrieren sollte, und dort dann auch, wie von Euch beschrieben, mit alternativen Nahverkehrskonzepten, gerne auch vollautonome, fahrerlose Taxis und was da alles noch möglich sein wird und kommen mag. Damit erschlägt man je nach Land 70 bis 80 Prozent des Verkehrsaufkommens.
    Für weite Strecken mag ich nicht ständig planen, wie weit ich kommen werde, abhängig von Verkehr, Wetter, Temperatur, Verbrauchernutzung etc.
    Da ist der Verbrennungsmotor wahrscheinlich noch lange unschlagbar.
    Lasst uns Platz und Raum für Fahrspaß und Motorgeräusche.

  2. Danke für den Beitrag.

    Ok, gehen wir aus von:

    Tesla Model 3 mit 350 KM Reichweite (oder wollen wir realistische 250 KM nehmen?)

    Wallbox zum Laden daheim und im Büro.

    Ich fahre pro Tag 6 KM zur Arbeit und 6 KM zurück macht 60 KM pro Woche. Das Velo wäre gesünder, ich weiss 😉

    1-2 Mal pro Monat Familien-Besuch, macht 150-200 KM.

    1 Mal pro Monat etwas grösser einkaufen, vielleicht 50 KM.

    Wochend-Ausflüge, max. 200 KM pro Tag…

    Das braucht alles keine oder sehr wenig Planung.

    Was aber Planung braucht:

    1 Mal pro Jahr 2x 600KM Freunde besuchen

    Ins Tessin oder ins Elsass, oder Gardasee, an einen historischen Grand Prix nach Dijon – wobei man dort mit einem Elektro Auto vermutlich gesteinigt würde… Planen!

    Ich hatte mal einen BMW i3 für eine Woche. Ging alles problemlos. Ist irgendwie auch lustig zu fahren, so wie an einem Gummiband gezogen. Und wenn man drin sitzt, sieht man ja nicht, wie das Auto aussen aussieht. Zum Glück. Einzig die schockierten Blicke der Menschen ausserhalb des Autos waren etwas gewöhnungsbedürftig.

    Ich glaube, mit einem Elektroauto, das ‚echte‘ 250KM schafft, könnte ich leben. Nicht als Zweitwagen, sondern als einziges Auto. Aber will ich das alles? Ich mag meine alten Kisten viel lieber, da wird jede Fahrt zum Erlebnis, Abenteuer, Event, zur Show, Zeitreise…

    Und für alle die ‚ÖKO! ÖKO!‘ schreien: Ein 40 jähriges Auto das immer noch fährt oder lieber alle paar Jahre einen Neuwagen? Ressourcen und so? Energiebilanz? Wegwerfgesellschaft? Mehr sag ich dazu nicht.

    • Peter Ruch Peter Ruch

      schön geschrieben!

      • Reinhold Plitt Reinhold Plitt

        Seit Anfang März haben wir nun unseren Zoe mit der größeren Reichweite. Zur Reichweite teilte uns Renault unaufgefordert mit, was das in der Realität bedeutet.
        400 KM sind der ermittelte Wert auf dem Teststand, in der Realität bedeutet das ca. 300 KM.
        Inzwischen haben wir etwa 1300 KM abgefahren und können dazu folgendes aus unseren Erfahrungen hier mitteilen.
        Im näheren Umfeld (Landstraße, Ortsstrasse, näheres Umfeld fahren wir immer im ECO Betrieb, weil sinnvoll und ausreichend.
        Bei Autobahnstrecken, auch um uns Stress zu ersparen, fahren wir ebenfalls ECO, jedoch zum Überhohlen treten wir das Gaspedal (KICK DOWN) durch.
        Danach wieder entspanntes Tempo so bei knapp 100.
        Bei diesem Gesamtfahrverhalten, incl Heizung, Scheibenwischer, Lüftung wird die Reichweite nach Vollladen mit 320 bis 340 KM angegeben dazu fahren wir seit Zoe deutlich vorausschauender (Rekupation) als bisher.
        Wir sind sehr sehr angenehm Überrascht, hatten wir nicht so erwartet.
        Es hat halt viel mit der eigenen Hektik, innerer Ruhe, zu tuen. Fahrweise
        Reinhold Plitt

        PS: War jahrzehnte im Aussendiest tätig, bin kein Schleicher, fahre zügig.

  3. Thomas Thomas

    Hallo,

    der Trend geht zum Zweitwagen. 😉
    Wenn ich hier lese – 6 km zur Arbeit: Mir würde da mein Verbrenner PKW Leid tun. Der Motor wird das nicht lange mit machen. Und weil so viel Kurzstrecke gefahren wird, arbeitet der Hersteller, der im Radical Mag nicht mehr behandelt wird, an einem sehr kompakten eWagen a’la Renault Twizzy.
    Kurzum: Man hat dann zuhause einen 5er BMW zwecks Langstrecke und Prestige stehen und als daily driver einen kleinen, leichen, wendigen eHüpfer. Daimler mat das mit Smart irgendwie verschlafen.

  4. Renato Renato

    Sehr aufschlussreicher Bericht.

    Ich pendle täglich 120km mit dem Auto und hab auch schon einiges durchgerechnet bezüglich Fahrkosten. Erstaunlicherweise ist da so ein ZOE/LEAF gar nicht so günstig. Die Batteriemiete macht alles zunichte. Und nein, ÖV geht bei mir nicht. Schlechte Verbindungen und Schichtarbeit.
    Wenn mein Auto dann die angepeilten 400’000km hat und nicht mehr so recht will, wird’s wahrscheinlich ein Erdgasauto. Da sieht’s meiner Meinung unterm Strich am besten aus.

  5. Jung Edi Jung Edi

    Ich habe nicht alle „Testberichte“ gelesen, aber bekommt ihr eure Autos immer mit leerem Tank zum Testen? Bei einem Benziner/Diesel würdet ihr dann erstmal mit einem Kanister zur nächsten Tankstelle laufen (fahren?), das stinkende Zeugs holen. Das würdet ihr euch beim einfüllen über eure Hose schütten und ganz mokiert darüber berichten. Ich finde euren Bericht genauso witzig und unterhaltsam wie dieses Zitat:“Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“, von Kaiser Wilhelm II.

    • Peter Ruch Peter Ruch

      wir hatten den Zoe zwei Wochen. wir haben immer schön Strom «getankt», auch brav aufgeschrieben, wie viel in welcher Zeit (ja, wir verfügen, zumindest im Büro, über die entsprechenden Vorrichtungen). wir haben auch das mit den Reichweiten brav notiert, samt den jeweils herrschenden Wetterbedingungen und Temperaturen. wir werden den Test des Zoe dann noch schreiben und hier publizieren. dann haben wir aber auch den Ausflug nach Genf gewagt, es gewagt, darüber ein paar Worte zu verlieren, es gewagt, die Alltagstauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit so ein bisschen zu hinterfragen. ja, wir können austeilen – und ja, wir können auch einstecken. aber voellig unsachliche Kritik ist doof.

  6. […] Audi sagt: «China ist der weltweit wichtigste Markt für E-Autos». Und liest man dann die Zahlen, müsste man ja beeindruckt sein: Dreimal so viele Stromer werden im Reich der Mitte zugelassen wie im Rest der Welt.150’000 Ladestationen für E-Autos gibt es derzeit schon in China, bis Ende 2017 kommen noch einmal 100’000 dazu. Gut, mit den Zahlen ist das jetzt ein bisschen schwierig, gemäss chargemap.de gibt es in Deutschland (mit, sagen wir einmal, ein bisschen weniger Einwohnern und Ausdehnung) unterdessen auch bereits über 41’000 Ladestationen mit fast 130’000 Anschlüssen, man müsste also genauer wissen, wie das Audi mit seinen Zahlen nun meint; es ist aber wohl eh alles relativ, wie meist im Leben (siehe auch: Elektromobilität). […]

  7. Seit viereinhalb Jahren fahre ich geschäftlich den Chevy Volt, mit einer elektrischen Reichweite von circa 45 km im Winter bis zu 75 km im Sommer. Den sogenannten Range extender Benziner brauche ich selten, konkret in 80 Prozent der Fälle reicht die Batterie aus, in meinem Fall also eine super Lösung.
    Tägliche Fahrten sind meist im Rahmen der Batteriereichweite, oder nur leicht weiter. Mein Benzinverbrauch hat sich gegenüber früher drastisch reduziert, von über 3000 Franken auf vielleicht 300 Franken, und ein Service ist alle zwei Jahre fällig, was auch budgetwirksam ist.
    Am Wochenende kann ich im Sommer dann meinen 64er Chevy Oldtimer genüsslich ausfahren, und auch mal mein zweites Hobbyauto, eine Corvette, auskosten. ich vermisse nichts, spare im Alltag aber Geld, schone die Umwelt und kann das beste, was mir Chevy an Automobilen bietet, trotzdem geniessen. Ein perfektes Autoleben.

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