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News-Letter Oktober 2020

Die Neuheiten

Irgendwie wollen (und müssen) wir die Neuheiten ja auch verarbeiten. Das ist zum grössten Teil zwar öd (neue Farben!), aber halt schon irgendwie auch von Interesse. Ausserdem kriegen wir so vielleicht selber besser mit, was denn passiert, wer jetzt neue Farben hat oder noch eine Chromspange unter dem auf dem linken Aussenrückspiegel angebrachten Blinker. Es gibt in diesem News-Letter Oktober 2020 jeweils ein paar Zeilen und ein einziges Bild (oder mehr), was frisch ist, kommt oben, alle andern wandern nach unten.

Bugatti Bolide

Wir schreiben dann noch was, hier einmal: 1240 Kilo treffen auf 1850 PS. Ergibt ein Leistungsgewicht von 0,67 kg/PS. Geht wohl recht flott voran – es ist aber noch nicht entschieden, ob das Ding auch in Serie gebaut wird.

Toyota Mirai

Viel wissen wir noch nicht: Mehr Reichweite soll der neue Toyota Mirai haben – und günstiger wird er werden. Was wir aber sehen können: Endlich sieht er auch so aus, dass kleine Kinder nicht mehr erschrecken müssen.

Fiat 500 3+1 – und Varianten

Als wir den neuen, rein elektrischen Fiat 500 fahren durften (Fahrbericht: hier), da hiess er noch 500e. Unterdessen wurde das «e» anscheinend gestrichen, dafür kommen News zu weiteren Modell-Varianten. Drei Ausstattungsversionen soll es geben, den Action (mit kleinerer Batterie und folglich weniger Reichweite, 180 Kilometer), den Passion und schliesslich noch den Icon. Alle drei gibt es für die Limousine, das Cabrio – und auch den ganz frischen 3+1. Die Zählweise der Italiener mag etwas eigenartig anmuten, weil der 500er ja ein ganz klassischer Zweitürer ist, der jetzt noch eine dritte Tür erhält, die den Zustieg auf die billigen Plätze erleichtern soll. Aber sieht trotzdem gut aus. Preise gibt es leider noch keine.

GMC Hummer EV

Als Tesla seinen Cybertruck vorstellte, da ging ein Dolch mitten ins Herz der amerikanischen Auto-Industrie. Ein Pick-up mit rein-elektrischem Antrieb: Was eigentlich undenkbar war, war eigentlich völlig logisch. Kein Platzproblem für die Batterien, kein Problem beim Gewicht, also keine «range fear» – und wahrscheinlich erst noch ausgezeichnete Geländefähigkeiten. Die «big three» mussten sofort reagieren, denn mit dem Cybertruck würde Tesla in jenes Segment einbrechen, das den bekannten Namen seit Jahrzehnten fette Gewinne brachte, eigentlich ihr Überleben sicherte – und dass Elon Musk & Co. liefern, das hat sich unterdessen sogar in Detroit herumgesprochen. General Motors hat am schnellsten reagiert, in nur 2,5 Jahren Entwicklungszeit wurde der GMC Hummer EV auf die Räder gestellt – und wird wahrscheinlich sogar noch vor dem Cybertruck auf dem Markt sein (Ende 2021). Die Daten sind gewaltig: 1000 PS, 15’500 Nm (nein, das ist kein Schreibfehler), in weniger als 3 Sekunden auf 100, 560 Kilometer Reichweite. Die Ultium-Plattform erhält 24 800-Volt-Batterie-Module, die sich am Schnellader in 10 Minuten für 160 Kilometer Reichweite aufladen lassen. Die unfassbare Kraft wird über drei Elektro-Motoren an die beiden Achsen verteilt, die Off-Road-Fähigkeiten dürften beeindruckend sein.

Ram 1500 TRX

FCA (und dann auch Stellantis) haben dem Cybertruck und dem GMC Hummer nichts Elektrisches entgegenzustellen. Aber man hat ja den ganz klassischen 6,2-Liter-V8-«Hellcat» in den Regalen – und wenn man den in den klassischen 1500er-Pick-up verbaut, dann kommt man ja auf ähnliche Fahrleistungen. 702 PS sollen es sein, weit über 800 Nm maximales Drehmoment, das tönt auch nach ziemlich viel Spass. Und der TRX hat zwei Vorteile: er ist ab sofort zu haben – und kostet in der Basisversion keine 70’000 Dollar.

Dacia Spring

In China gibt es das alles schon, es heisst dort Renault City K-ZE. Für Europa darf Dacia das Rennen um das wahrscheinlich günstige E-Mobil auf dem Markt aufnehmen, der Spring kommt schon Anfang des nächsten Jahres mit einer Batterie von 26.8 kWh und einer doch bescheidenen Leistung von 45 PS sowie 125 Nm maximalem Drehmoment. Die Reichweite soll 225 Kilometer betragen. Ach ja: schön ist anders.

Renault Megane eVision

Die Franzosen kommen mit einer vollkommen neuen E-Plattform, CMF-EV genannt. Sie kann drei Batteriegrössen aufnehmen, 40 kWh, 60 kWh und 87 kWh. Das erste Modell soll der Nachfolger des Megane sein, wird dann nur die 40er- und die 60er-Batterie erhalten; in der Studie eVision ist eine Variante mit 220 PS und 300 Nm verbaut, was für eine Reichweite von 450 Kilometer ausreichen soll. Ach ja: hübsch, der Franzose.

Mehr News gibt es logischerweise unter: Neuheiten.

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