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DS3 Crossback

Kugelblitz

Eine grosse Überraschung ist es ja eigentlich nicht, dass der Nachfolger des 2010 eingeführten DS3 kein «hot hatch» mehr ist, sondern so: SUV/Crossover. DS Automobiles will sich als Trendsetter etablieren, und auch wenn solche SUV/Crossover längst mehr Pflicht als Mode sind, so müssen die Franzosen halt tun, was alle anderen auch machen. Wobei, kompakte Premium-SUV gibt es ja so viele noch nicht, der Q2 von MQB, äh, Audi, diese maximalen Mini kommen vielleicht noch als Konkurrenten in Frage. Ja, es muss jede Nische besetzt sein – geblieben ist vom DS3 wenigstens noch die seitliche Haifischflosse. Ob sie nun besonders gut zum DS3 Crossback passt, auch darüber dürfen sich die Betrachter ihre eigene Meinung bilden.

Kompakt ist er, der DS3 Crossback, nur gerade 4,12 Meter lang, immerhin 1,79 Meter breit und auch noch stolze 1,53 Meter hoch; das Kofferraumvolumen beläuft sich auf anständige 352 Liter. Von aussen hat er etwas von einer Kugel – und innen ist er der kleine Bruder des DS7 Crossback. Die Kundschaft hat fast ein bisschen die Qual der Wahl zwischen reichlich Innenausstattungen, alles sehr edel, auch verspielt und doch cool. Den Umgang mit edlen Materialien haben die Franzosen definitiv im Griff. Selbstverständlich ist im kleinen SUV/Crossover alles an elektronischen Helferlein eingebaut, was man schon im DS7 Crossback auch nicht unbedingt braucht. Neu: Matrix-LED, kommt von den Schwestern bei Opel.

Es gibt auch noch einen Diesel, 1,5 Liter Hubraum, 100 PS, Euro 6.2.. Und es gibt drei Benziner, 100, 130 und 155 PS. Und ab Mitte 2019 wird es auch eine rein elektrische Version geben, 136 PS, eine Batterie mit einer Kapazität von 50 kWh, die nach WLTP 300 Kilometer Reichweite ermöglichen soll (nach früherer NECD-Rechnungsweise sind das 450 Kilometer) und am 100-kW-Schnelllader in 90 Minuten wieder voll geladen werden kann (realistischer: 5 Stunden bei 11 kW – was deutlich besser ist als die lächerlichen 7,4 kW der ultimativen Mercedes-Benz-Strom-Revolution). Tönt so schlecht nicht, auch weil DS Automobiles die Kilometer-Kosten (Anschaffung, Unterhalt,, Verbrauch) des E-Tense genannten Elektrikers auf dem gleichen Niveau halten will wie jene bei den Verbrennern. Sprich: es gibt noch keine Preise.

Wird es also nur noch SUV/Crossback geben bei DS Automobiles? Einen Nachfolger des DS-Hatchback wird es nicht geben, so viel ist klar. Aber wir haben es auch schon geschrieben: Das nächste DS-Modell wird eine Limousine werden, eine Luxus-Variante des Peugeot 508. Wir wissen auch schon, was danach folgen wird, aber wir dürfen es hier nicht schreiben. Nur so viel: Etwas Geduld könnte sich durchaus lohnen.

Mehr DS Automobiles haben wir in unserem Archiv (dort vorerst noch unter: Citroën).

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