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Erlebnis Aston Martin Vantage

Weil wir können

Es ist ja noch nicht lange her, da haben wir ausführlich über den neuen Aston Martin Vantage berichtet – wir können den Fahr- und Zustandsbericht nur empfehlen, nachzulesen: hier. Nun stand uns anlässlich des #tannistest2018 wieder so ein Fahrzeug zur Verfügung, zwei Stündchen nur, aber weil wir halt auch Spass haben an der Freud’, nutzten wir die Gelegenheit. Dies auch deshalb, weil er eine schöne Farbe hatte und wir noch ein paar zusätzliche Photos machen konnten. Und weil wir es können, berufsbedingt. Vor allem aber, weil wir ja gar nicht genug kriegen können vom Sound des Engländers. Gut, das ist die Einheitsmaschine von Mercedes-OMG, mittlerweile in quasi allen Stuttgarter Baureihen verbaut, aber die Engländer entlocken dem 4-Liter-Achtzylinder halt schon eine wunderbare Geräuschkulisse. So ein bisschen dreckig, auch bös, aber immer noch so gepflegt, wie sich das für einen britischen Gentleman gehört. Und halt um Welten besser als der Sechszylinder-Boxer seines schärfsten Konkurrenten.

In Dänemark ist die Rennleitung ja ziemlich strikt, man muss die Sau also daheim lassen. Aber es gibt da schon auch ein paar Gassen, da haben wir noch nie Freunde und Helfer gesehen, da geht dann auch 80+. Und diese kurvigen Landstrassen, die sind genau sein Ding, da ist man sehr gepflegt sehr flott unterwegs. Mit diesem Lächeln, das nur so teilweise berufsbedingt ist. Denn manchmal interessiert es uns gar nicht, ob die Ergonomie stimmt, ob da noch ein Golfbag mehr in den Kofferraum passt (hat uns eh noch nie interessiert), ob die Connectivity auch auf Anhieb verbindet (wird uns nie interessieren), ob das Navi auch den schnellsten  Weg findet (interessiert uns, aber in diesem Fall jetzt aber sowas von gar nicht). Herrlich übrigens der Sound, wenn man den Aston bis zum Begrenzer ausdreht – das sollte man mal erlebt haben.

Wir führten dann auch noch die Diskussion, ob man den Aston Martin auch zum «Auto des Jahres» wählen könnte. Ja, ist da unsere Meinung, denn wir wählen ja nicht den am besten vernetzten Wagen, auch nicht den mit den meisten USB-Anschlüssen – und all die E-Dingers bringen halt einfach kein Fahrvergnügen, ausser in der Längsbeschleunigung. Ausserdem geht es um «Car of the Year», nicht «Smartphone of the Year». Es gibt da allerdings auch noch ein paar Kriterien, die bei #coty ebenfalls zählen, Innovation zum Beispiel (da sieht der Engländer nicht so gut aus), das Preis/Leistungsverhältnis (da gewinnt er aber gar keinen Blumentopf), die Alltagstauglichkeit (für unsereins perfekt, für eine Mehrheit eher: nicht so). Aber wir überlegen uns das nochmals, weil: viele Jahre bleiben diesen Fahrmaschinen nicht mehr, «fun to drive» ist ein Auslauf-Modell, leider.

Mehr Aston Martin haben wir in unserem Archiv.

Ein Kommentar

  1. Daniel Koch Daniel Koch

    Drehzahlbegrenzer bei 80 KM/H? Das war dann wohl der 0.2te Gang? 😉

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