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Aufschnitt

Porsche 911 Speedster

Gut, sie sind ein bisschen spät dran. Aber warum auch nicht, schließlich fahren zwar die ersten 992 schon beim Kunden, GTS, GT3 & RS, ja sogar vier GT2 RS werden halt immer noch vom 991 gebaut. Da kann dann auch ein letztes Sondermodell nicht schaden.

Es ist ein bisschen mehr als eins: 1948 um genau zu sein. Der Geneigte merkt worum es geht. 70 Jahre Porsche. Da darf ein Speedster nicht fehlen.

Hier ist er also: der neue (alte) 911 Speedster.

 

In der Hierarchie nun aufgestiegen, weil kein Normalo-Elfer mehr, sondern die vollfette GT-Endstufe. 4.0 Liter Hubraum. Handschaltung. Vollaufgegiekstes Fahrwerk mit besten Weissacher Zutaten. Da ist er nämlich auch entstanden: Nicht in der Serie etwa, nein, voll & ganz bei den Motorsportlern um Andreas Preuninger.

Als Gag haben Sie ihm sogar noch etwas Besonderes spendiert: Einzeldrosseln. Mag die alte Schaltsaugrohrvariante mit der fetten Drosselklappe für fettes Drehmoment untenrum gesorgt haben, so wird das neue Ansauggeweih einfach besser ausschauen. Und tönen! Wir freuen uns heute schon.

Leisten darf es nämlich auch mehr: 510PS an Stelle der serienmäßiger 500 Pferde im GT3.

Gedreht wird weiterhin bis 9.000 – wer mit dem Schalten etwas langsam ist, der kann auch drüber. 10.000 macht der Ventiltrieb mit, man sollte es aber nicht überreizen. Allein schon wegen des Wiederverkaufswerts.

Den wird er sicher haben. Zwar schweigen Sie sich zum Preis hierzulande noch aus, in den USA wurde er aber für 274.500 US-Dollar angeboten. Vor Heritage Design Pack, vor PTS Farben, vor Fussmatten und sicher auch vor dem schönen Chronographen, der auf manchen Pressefotos in der Mittelkonsole liegt.

Aber uns soll, ja muss, es egal sein: Sie waren sowieso schon seit letztem Jahr ausverkauft…

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