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Plymouth Barracuda Mod Top

Flower Power

Und heute finden sie sich ja alle so doll, weil sie die Individualisierungsmöglichkeiten für all diese Mini und Cinquecento immer mehr auf die Spitze treiben. Dabei ist das doch alles öd, ein «Union Jack» auf dem Dach ist in etwa so fröhlich wie Theresa May. Da schauen wir doch lieber 50 Jahre zurück, 1969, Woodstock, Drogen, Hippies und alles – und dazu gab es dann auch noch den passenden Wagen. Wobei: Eigentlich wollte Plymouth mit dem «Mod Top» ja ein Styling-Paket anbieten, das Damen in den mittleren Jahren ansprechen sollte. Also mehr so Blümchensex als Blumenkinder. Ein überwältigender Erfolg war das nicht, nur gerade 943 Mal wurde das entsprechende Kreuzchen bei den Sonderausstattungen gemacht, nach einem Jahr war dann auch schon wieder Schluss.

Dies hier ist ein ganz besonderes Exemplar eines Barracuda mit «Mod Top», verfügte er doch auch noch über das so genannte «A53 Formula S Package». Das bedeutete dann den grossen 340-ci-V8 mit 275 PS und auch noch ein verstärktes Fahrwerk. So aufgerüstet war der Barracuda dann ein ziemlich böses Gerät – obwohl er mit seinem Blumenstrauss gar nicht danach aussah. Ziemlich peinlich, wenn man dann am Rotlicht von so einem Flower-Power-Plymouth verblasen wurde.

So langsam, aber sicher arbeiten wir uns in die Plymouth-Geschichte ein, was bedeutet: da kommt dann noch mehr. Mehr interessante Amerikaner haben wir alleweil in unserem Archiv.

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