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Ferrari 250 GT California Spider SWB

Schneller, schöner

Es muss einfach sein. Denn die Ferrari 250 GT California Spider SWB gehören zu den wahren Ikonen der Automobil-Geschichte. Aus einem ganz einfachen Grund: Sie sind wunderschön. Sie sind viel schöner noch als die schon höchst begehrenswerten California Spider mit langem Radstand. Und die 250 GT Berlinetta SWB mag der Inbegriff des Sportwagens der frühen 60er Jahre sein, doch sein offenes Schwesterchen ist einfach: die Krönung. 106 von Pininfarina eingekleidete und bei Scaglietti produzierte California Spider wurden insgesamt gebaut, davon waren 50 LWB, bleiben also noch 56 «passo corto» mit 2,4 anstatt 2,6 Meter Radstand. Und auch sonst allen Verbesserungen, die Giotto Bizzarrini seinem Ferrari-Meisterstück hatte angedeihen lassen (also etwa Motor Tipo 168, Scheibenbremsen etc.). Wir haben die ganze Geschichte schon einmal sehr ausführlich erklärt bei der Berlinetta, es darf zum California Spider SWB noch erzählt sein, dass er ein Jahr später auf den Markt kam als die geschlossene Variante (also: 1960), dass es reichliche prominente Besitzer gab (Alain Delon, James Coburn, Briggs Cunningham, Johnny Halliday, Roger Vadim etc.), dass sie auch bei Rennen (24 Stunden Le Mans, 12 Stunden Sebring, Targa Florio etc.) richtig schnell waren – und dass sie heute achtstellig kosten. Doch weil Bilder bei diesem Fahrzeug wirklich mehr sagen als viele Worte, beginnen wir wieder einmal eine Sammlung.

Chassis-Nummer: 2505 GT

Motoren-Nummer: 2505
Produktionsdatum: 25.07.1961 (ausgeliefert an Gastone Crepaldi, Mailand)
Original-Farbe: Grigio Conchiglia (16249 M)
Interieur: Pelle Blue (VM 3087)
Erster Besitzer: ?
Weitere Besitzer: (Italien, bis 1974); Karl Mösch (Uitikon-Waldegg, Schweiz, 1974 bis 1997); Karl-Gustav Diederichs (Remscheid, Deutschland, bis ca. 2007)
Besonderes: offene Scheinwerfer (1 von 19); RM Sotheby’s, Villa Erba 2015, Schätzpreis 11’000’000 bis 13’000’000 Dollar, nicht verkauft*.

Chassis-Nummer: 3119 GT

Motoren-Nummer: 3119
Produktionsdatum: 25.07.1961 (ausgeliefert an Gastone Crepaldi, Mailand)
Original-Farbe: Grigio Conchiglia (16249 M)
Interieur: Pelle Blue (VM 3087)
Erster Besitzer: Fredy Damman
Weitere Besitzer: Philipp Cole (USA, März 1970); Walter McCune: Bill Bauce (USA, Mitte der 90er Jahre)
Besonderes: gedeckte Scheinwerfer (1 von 37); RM Sotheby’s, Monterey 2012, verkauft für 8’580’000 Dollar*.

Chassis-Nummer: 4131 GT

Motoren-Nummer: 4131
Produktionsdatum: 28.12.1962 (ausgeliefert an Peter Monteverdi, Binningen, Schweiz)
Original-Farbe: Rosso (10593)
Interieur: Beige (VM 3218)
Erster Besitzer: John Amborn (19.02.1963, Binningen, Schweiz)
Weitere Besitzer: Ralph Olinger (Schweiz); Rob de la Rive Box (Schweiz); George Carrick (Ontario, Kanada, 1971); Jürg Heer (Schweiz, 1983); Walt McCune (Los Angeles); Jim Wollisoff (Long Island, 1992)
Besonderes: offene Scheinwerfer (1 von 19); RM Sotheby’s, Monterey 2019, Schätzpreis 10’500’000 bis 13’000’000 Dollar, nicht verkauft*.

Mehr Ferrari gibt es in unserem Archiv. * bedeutet: Wir haben mehr Bilder.

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