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Opel Mokka

Der Alleskönner

Es ist ja nun offensichtlich so, dass der Elektromobilität die Zukunft gehört. Man kann – ja darf gar – nicht dagegen argumentieren. Bloss: der Kunde sieht das noch ein bisschen anders. Nicht alle, klar, aben eben doch: viele. Oder: die meisten?

So sind die Hersteller besonders dann gut darin beraten, wenn sie ihre Fahrzeuge für mehrere Formen der Antriebskraft vorbereiten. Natürlich ist ein Kompromiss nie das letzte Wort in Sachen Effizienz und Packaging, aber er verkauft sich eben gut. Vor allem zu besseren Produktionskosten, was letztlich den Kunden freut. Denn wenn er vor dem Preisschild beim Händler nicht ihn Ohnmacht fällt, dann ist das nicht unbedingt schlecht als Verkaufsargument.

Ein Konzern, der dieses Variantenspiel mehr als gut beherrscht, ist PSA. Und so lässt er Opel nun auf die Überholspur ziehen. Nicht nur, was die Technologie angeht, sondern auch das Design.

Viel Häme haben sie sich anhören müssen, den Untergang praktisch seit Omega-Zeiten nicht mehr aufhalten können – und plötzlich sieht alles ganz anders aus. Sprichwörtlich. Denn der neue Opel Mokka ist wirklich schön. Klare Kante, wunderbare Zitate an die Vergangenheit und doch denkt man nie: Retro.

Geschickt haben sie den Mokka auch präsentiert. Politisch korrekt, grün, voll elektrisch. Aber eben: ohne -e. Er heisst zwar so, doch hat man augenscheinlich bewusst bei der Premiere des Vollelektrischen auf den Appendix verzichtet. Weil man der Welt sagen wollte: nicht gleich grämen, da kommt noch mehr!

Und hier ist er nun. Schwarz-weiss-rot. Die Farbkombination mag ein bisschen gewagt vorkommen angesichts der jüngsten Geschehnisse in Berlin, doch die Planungszyklen eines Grosskonzerns sind eben länger als die Zündschnur protestierender Wutbürger.

Sie sehen: den Opel Mokka. Ohne -e.

Die konventionelle Motorenpalette umfasst einen 1,2-Liter-Vierzylinder mit Turboaufladung, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird. Einmal mit 100PS und 205Nm, während der stärkere 130PS und 230Nm schafft. Letzterer ist statt des serienmässigen Sechsgang-Handschaltgetriebes auch mit einer Achtstufen-Automatik zu bekommen. Die Verbräuche liegen bei 4,6 Litern pro 100km für den Schwächeren, der Starke ist sogar noch 0,1l/100km sparsamer.

Der 1,5-Liter-Diesel bringt es im Opel Mokka auf 110PS bei 250Nm, er ist ausschliesslich manuell geschaltet zu bekommen. Auch bei der Wahl der Antriebsachsen bleibt es beim reinen Frontantrieb. Dafür sorgen hochmoderne Systeme wie der adaptive Radartempomat ACC und der aktive Spurhalte-Assistent für klassenuntypischen Komfort. Ebenfalls einzigartig bei den Kleinen ist das adaptive und blendfreie IntelliLux LED-Matrix-Licht mit 14 bedarfsgerecht gesteuerten 14 LED-Pixeln

Hochmodernes Interieur trifft auf Oberklasse-Technologie

Der aufgeräumte Innenraum bietet mit seinem grossflächigen Digital-Cockpit, dem Opel PurePanel, ein sehr modernes Ambiente. Insgesamt kommen die Instrumente auf eine Bilddiagonale von beeindruckenden 22-Zoll. Davon entfallen 12 Zoll auf die virtuellen Fahrerinstrumente und optional 10 Zoll auf den Infotainment-Bildschirm. Serienmässig kommt das Zentraldisplay auf immerhin sieben Zoll.

Wireless-Charging für das Mobiltelefon, eine nahtlose Anbindung über Apple CarPlay und Android-Auto ist ebenfalls an Bord. Dazu kommen klassische Opel-Details wie besonders komfortable Ergonomie-Sitze. Selbst eine Massage-Funktion und eine Volllederausstattung kann für den Opel Mokka gebucht werden.

Altopel-Freude werden den GS-Line lieben: schwarze Haube!

Tipp für besonders design-affine: die sportliche GS-Line. Mit kontrastierendem Dach in knallrot, schwarzen Felgen und aufwendigen Felgen ist er ein echter Hingucker. Auch im Innenraum sorgen rote Akzente für ein besonderes Flair. Und Freunde klassischer Sport-Opel werden Freude an der schwarzen Motorhaube haben.

Mehr Opel haben wir in unserem Archiv. Und sonstige Neuheiten: hier.

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