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Lincoln Navigator Concept

Benta-who?

Gut, dass es Lincoln gibt. Die Amerikaner sind ja Bentley schon einmal massiv auf die Füsse getreten, also sie eine Studie so nannten, wie ein Bentley eigentlich aussehen sollte. Nein, falsch, sie hiess Continental, und Bentley war «pissed», weil der Lincoln Continental mehr nach Bentley Continental aussah als der Bentley. Oder?

Jetzt spielt Lincoln das Lied noch einmal, aber in ganz anderen Tonlagen. Was von Luxury-SUVs so zu halten ist, wollen wir hier nicht weiter ausführen, sonst müssten wir Kraftausdrücke verwenden; bisher gibt es in diesem Segment ja nur den Bentayga von Bentley (wir bedanken uns, dass Sie genau gesehen haben, wie wir die Satzzeichen gesetzt haben…). Doch jetzt zeigt Lincoln mit dem Navigator Concept, wie das auch aussehen könnte, was sich aus solch einem Trumm machen liesse, wie man die gefühlten sieben Meter Länge auf drei Meter Breite und drei Meter Höhe auch aussehen lassen könnte. Und das ist: ziemlich gut. Denn es ist ja auch viel einfacher als Riesengerät zu designen als einen Kleinwagen.

Ja, klar, diese riesigen Flügeltüren haben keine Chance in der Serie. Oder doch? Tesla Model X? Egal. Aber dann packt Lincoln noch etwa 712 gute Ideen in den Wagen, manch absurd, manche durchaus überlegenswert, und das ist dann nicht einfach nur eine 150’000 Euro teure Uhr von einem so halbedlen Massenproduzenten, sondern: Hirnschmalz. Der Kleiderschrank hinten ist der Hammer, so was wollen wir auch im Fiat 500 oder Golf VIII. Die Bestuhlung ist grossartig; der 3,5-Liter-V6-EcoToaster mit 400 PS allerdings ein bisschen dürftig.

Wir meinen: wenn schon, denn schon. Her damit. Gut, in Europa kann man das Ding so gut gebrauchen wie einen Schuss ins Knie. Oder den Bentayga.

Ach ja, noch dies zu den Türen: Lamborghini Marzal by Marcello Gandini, 1967. Die Story dazu gibt es: hier.

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Wir haben mehr Ford und auch Lincoln sowie Lamborghini in unserem Archiv.

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