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VW Golf 7.2.

Elektroniker

Wir tun dies hier mehr der Ordnung halber. Schliesslich hat VW in den vergangenen 42 Jahren rund 33 Millionen Golf verkauft, ist in der Schweiz gefühlt seit der Gründung der Eidgenossenschaft Nummer eins in der Verkaufsrangliste, da ist das grosse Facelift zur Lebensmitte der siebten Generation des Bestsellers schon irgendwie ein Thema. Nun ist der VW Golf 7.2. aber in erster Linie in Sachen Assistenzsystem und mit allerlei sonstiger Elektronik aufgebretzelt worden, und davon halten wir so viel ja nun nicht. Kommt dazu, dass die Neuerungen, etwa ein edler 9,2-Zoll-Bildschirm, quasi ausschliesslich im Sonderausstattungsbuch zu finden sind. Dort sind allerdings derzeit noch keine Preise angegeben, Volkswagen will diese erst zu gegebener Zeit kommunizieren, also: keine Ahnung. Wahrscheinlich machen die Wolfsburger das allenfalls geneigte Publikum dann mit der ebenfalls neuen Gesten-Steuerung darauf aufmerksam.

Der neue Volkswagen Golf

So rein optisch halten sich die Veränderungen in den für den VW-Konzern üblichen sehr engen Grenzen, die Unterschiede an der neuen Front und das neue Heck sind etwas für Auskenner. Im technischen Bereich gibt es die Ablösung des 6-Gang-DSG durch einen 7-Gänger zu vermelden, es gibt auch noch einen neuen 1,5-Liter mit Benzindirekteinspritzung und Zylinderabschaltung, der 150 PS leistet – und irgendwann als Blue-Motion-Version mit noch 130 PS und einen Normverbrauch von 4,6 Liter kommen wird. Die GTI-Modelle erstarken auf 230 und 245 PS, die Diesel-Motoren verbleiben wie gehabt, sollen aber im Laufe der Zeit mit Harnstoffeinspritzung modernisiert werden.

Man hört schliesslich noch Gerüchte, dass die letzte Phase des Lebenszyklus der siebten Golf-Generation etwas kürzer als bis anhin ausfallen dürfte. Mehr Volkswagen haben wir in unserem Archiv.

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