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Vanguard Roadster

radical!

Auf der International Motorcycle Show in New York, die vom 9. bis 11. Dezember stattfindet, wird der erste Auftritt einer neuen Motorrad-Marke zu erleben sein. Und es wird grossartig: was uns da Vanguard zeigt, ist so richtig nach unserem Geschmack, so absolut «radical». Hinter der neuen Marke stehen der französische Unternehmer François-Xavier Terny und der Designer Edward Jacobs, gebaut wird das Gerät von Hand mitten in New York.

Und Gerät ist der genau richtige Ausdruck für diese Maschine. Angetrieben wird die Roadster – später sollen ein Cruiser und ein Racer dazu kommen – von einem V2 (im 56-Grad-Winkel) mit 1917 cm3 Hubraum, der ein Drehmoment von 149 Nm erbringt. Dieser Motor dient auch gleich als Rahmen, das 6-Gang-Getriebe ist auch gleich integriert, die Einarm-Schwinge ebenfalls. Verbaut werden nur feinste Komponenten, die Bremsen kommen von Brembo, das verstellbare Fahrwerk von Ohlins. Als Dashboard dient eine Art Tablet – und es gibt Kameras als Rückspiegel. Die Abgasanlage ist patentiert (suchen Sie mal, wo das Ding hinführt…), wie überhaupt das Design wunderbar minimalistisch ist. Man muss sich die Details genau anschauen, es ist eine wahre Pracht, derart fantastisch technoid haben wir schon ewig kein Produkt mehr gesehen. Auf den Markt kommen wird die grossartige Vanguard Roadster, die unter 250 Kilo wiegen soll, dann 2018 zu einem Preis ab 29’995 Dollar. Ok, ein Schnäppchen ist das nicht…

Mehr Motorräder haben wir in unserem Archiv. Aber so grossartig wie die Vanguard ist dort bisher noch keines.

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