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Vorstellung Corvette C8

Hmmm.

Sie sind gerade günstig zu haben, die letzten C7-Corvette. Schnäppchen waren sie schon immer, diese Vetten, aber mit diesen zusätzlichen Rabatten sind sie mehr als nur eine Überlegung wert, das Verhältnis von Preis zu Fahrspass war wohl nie besser. Ob diese C7 je zu automobilen Klassikern werden werden, das darf bezweifelt werden, denn es gibt wohl einfach zu viele davon. Sie sind ausserdem besten Vetten ever sind, so, wie der legendäre amerikanische Sportwagen halt sieben Generationen und über 60 Jahren lang sein musste/durfte, reichlich Kraft aus einer vorne eingebauten, mächtigen Maschine, Antrieb hinten. Womit wir unsere Meinung zur neuen Corvette eigentlich schon ausgedrückt haben.

Sicher werden die Corvette-Ingenieure (es gilt als Ritterschlag, wenn man von Chevrolet zur Corvette aufsteigen darf) ihre Gründe gehabt haben, weshalb sie aus der Vette einen Mittelmotor-Sportwagen gemacht haben. Vielleicht: mehr Kofferraum – 357 Liter machen aus dem Prototypen des amerikanischen Sportwagens fast schon einen Gran Turismo. Auch die Designer können sicher wortreich begründen, weshalb die Corvette jetzt aussehen muss wie so ein Dings aus Japan; es waren eh nicht alle sieben Generationen optisch wirklich gelungen, da kommt es auf eine mehr oder weniger auch nicht so darauf an. Ganz, ganz viel Elektronik macht es ja unterdessen auch möglich, das Fahrverhalten aller automobilen Bauarten entgegen aller physikalischer Gesetze sehr ausrechenbar zu gestalten, im wörtlichsten Sinne (das gilt ja auch für den Porsche 911, von dem Walter Röhrl erst kürzlich sagte, dass es doch erstaunlich sei, was mit dieser Fehlkonstruktion alles möglich sei). Etwas peinlich ist, wie die Chevrolet frühere Versuche mit Mittelmotor-Fahrzeugen nun als Begründung bemüht, weder CERV I (1960) noch CERV II (1964) noch CERV III (1990) sind als wirklich gelungene Studien (Bilder siehe unten) in die Geschichte eingegangen, eher so: ganz im Gegenteil.

Immerhin darf auch die Mittelmotor-Corvette noch mit dem bekannten LT2-Motor arbeiten, das heisst: V8, 6,2 Liter Hubraum, kein Turbo. Das ergibt dann in der Basis-Version, die weniger als 60’000 Dollar kosten wird, schon beachtliche 495 PS und 637 Nm maximales Drehmoment bei 5150/min – und eine Zeit für den Sprint von 0 auf 100 km/h von weniger als 3 Sekunden. Als Leergewicht nennt Chevrolet für das 4,63 Meter lange, 1,93 Meter breite und 1,23 Meter hohe Fahrzeug anständige 1530 Kilo. Ach ja, ein manuelles Getriebe wird es nicht mehr geben, geschaltet wird jetzt über ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Mehr Vetten haben wir in unserem Archiv, eine ganze Menge davon, auch alte, schöne…

2 Kommentare

  1. Daniel Daniel

    Hab jetzt als erstes mal geschaut ob heute nicht doch der 1. April ist…..
    Da hat doch glatt einer das Popscherl vom Camaro auf einen Ferrari 488 gephotoshopped….
    Sogar die Felgen sind fast die gleichen wie beim Ferrari….

    Was soll das denn?
    Spinnen denn die jetzt komplett?

    • Daniel Daniel

      Ach so, ja, bei all der Aufregung hab ich doch glatt den Mittelmotor vergessen…..
      Manche Sachen ändert man einfach nicht. Das gehört sich nicht. Pfui, schämt euch…..

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