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Vorstellung Mercedes-EQ EQB

Elektrischer Siebenplätzer

Es war klar, dass Mercedes nach dem GLA auch den GLB elektrifiziert. Der neuen Nomenklatur für batterie-elektrische Fahrzeuge folgend, hört der jüngste Familienzugang auf den Namen Mercedes-EQ EQB.

Auch der EQB basiert auf dem MFA2-Baukasten. Neben Benzinern, Dieseln und Hybriden ist diese Plattform auch für reine Stromer geeignet. Sicher bedingt dies Kompromisse für die verschiedenen Antriebsarten.

Auch der Mercedes-EQ EQB kommt entsprechend mit dem bekannten 66,5-kWh-Akku, von dem bis zu 419 km Reichweite versprochen werden. Im Gegensatz zum EQA, bei dem diese Batterie das Maximum darstellt, gibt Mercedes einen Ausblick auf grössere Akkus. Schliesslich ist der Randstand des EQB länger, was die Montage eines mächtigeren Speichers möglich macht.

Dieser wird vermutlich in ein kommendes Topmodell eingebaut, vielleicht sogar einer OMG-Variante. Zum Start in Europa wird der Mercedes-EQ EQB 350 4matic die Spitze markieren. Er kommt mit «über 200 kW», was also mindestens 272PS in alter Währung bedeutet. Allradantrieb entsteht aus der Platzierung von je einem Elektromotor pro Achse.

Immerhin dürfte der Mercedes-EQ EQB deutlich mehr Platz und Variabilität bieten. Mit 4,68m überragt er alle Konkurrenten und bietet mit der optionalen Siebensitzigkeit viele Möglichkeiten. Der Kofferraum reicht bis maximal 1710 Liter, mit fünf Sitzen sind es bis zu 685 Liter – ein Spitzenwert im E-Segment.

Geladen wird analog zum EQA mit bis zu 11 kW am Wechselstrom und 100 kW am Schnellader. Das ist angesichts der Konkurrenz aus dem VW-Konzern oder gar Hyundai und Kia nicht mehr besonders stark. Die Markteinführung startet zum Ende des Jahres, Mehrcedes haben wir in unserem Archiv.

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