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Fiat Abarth 750 Bialbero

Immer mehr

Rennsport verlangt nach ständiger Entwicklung. Abarth war in den 60er Jahren so etwas wie ein Labor, es wurde rund um die Uhr an Verbesserungen gearbeitet, die Fahrzeuge wurden leichter, stärker – und gerade bei den Rennwagen gab es kaum zwei Exemplare, die gleich waren. Mario Colucci, der grossartige Ingenieur, den Carlo Abarth bei Alfa Romeo abgeworben hatte (siehe auch: Abarth-Alfa Romeo 1000), war nicht allein zuständig für die Motoren-Entwicklung und das Fahrwerk, er griff auch selber zum Zeichenstift.

Dieser Fiat Abarth 750 Bialbero aus dem Jahr 1961 war ein typisches Beispiel dafür: Zwar erkennt man noch die Zagato-Linien, doch Colucci vereinfachte, machte aerodynamischer – und auch leichter, noch 530 Kilo wog dieses Fahrzeug. Gebaut wurden die Fahrzeuge dann bei Beccaris in Turin.

Es gab dieses Modell nicht nur mit 750, sondern auch mit 850 sowie 1000 cm3; es konnte bei allen der gleiche Zylinderkopf verwendet werden. Der 750er brachte es mit drei Weber-36-DHC3-Vergasern auf beachtliche 68 PS bei 7000/min. Mit genau diesem Abarth, der aus der Möll-Sammlung stammt (Photos: ©Bildermeister), begann der Mexikaner Ricardo Rodriguez, der im Alter von 20 Jahren im Training zum Grossen Preis von Mexiko 1962 verstarb, seine leider nur kurze Karriere als Rennfahrer. Mehr zu diesen Bialbero: hier. Und überhaupt viel mehr: 70 Jahre Abarth. Ausserdem: das Buch.

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