Die Neuerfindung der Messe?
Zuerst: Es gibt wieder einen neuen Ferrari. Ich muss zugeben, ich habe den Überblick längst verloren, aber der neue 849 Testarossa soll der Nachfolger des SF90 Stradale sein. Ich sehe, dass das Balken-Gesicht sich jetzt als Design-Element durchzieht in Maranello, tja. 70 Jahre nach dem ersten Testa Rossa, damals noch in zwei Worten, erhält das neue Modell einen aufgefrischten 4-Liter-V8-Doppelturbo mit 830 PS, der dann noch etwas Hilfe von Strom dazukriegt, was die Systemleistung auf 1050 PS bringt. Der Allradler ist als Plug-in-Hybrid ausgelegt, rein elektrisch sollen 25 Kilometer möglich sein, der Akku fasst 7,45 kWh. Was die 849 bedeutet, weiss ich nun auch nicht.









Aber dann war ja noch IAA Mobility in München. Ich war da nicht, aber anscheinend hätte es sich gelohnt. Wie man so hört, hat der Bär wohl mehr in der Innenstadt als auf dem Messegelände gesteppt, das ist vielleicht das Konzept für die Messen der Zukunft. Es macht auf jeden Fall den Eindruck, dass die Hersteller solch ein Setting schätzen, es gab denn auch reichlich Weltpremieren. Das wohl wichtigste Fahrzeug war der BMW iX3, das erste Modell der «Neuen Klasse», mit der die Bayern volles Risiko gehen. Ein SUV halt, aber technisch scheint das gut zu sein, 800-V-Architektur, bis zu 400 kW Ladegeschwindigkeit, 800 Kilometer Reichweite, ein 109-kWh-Akku. Ganz günstig ist das nicht, ab etwa 70’000 Franken wird es losgehen, aber schon sehr interessant, wohin BMW da in Zukunft fahren will. Wir bleiben dran.



Renault bleibt sich treu – und bietet den Clio auch in der sechsten Generation nur mit Verbrennern an (Stromer haben die Franzosen ja schon genug im Programm). Die Erfolgsgeschichte dürfte sich fortsetzen.



Wie das nun genau bei Polestar weitergeht, weiss der Hersteller wohl selber nicht. Aber mit dem Polestar 5 kommt eine Limousine, die deutlich weniger nach Volvo aussieht als auch schon.



Der Mercedes GLC EQ besteht eigentlich ausschliesslich aus Kühlergrill (typisch bei einem Stromer), zieht aber technisch gegen den BMW iX3 ganz klar den Kürzeren.



Unter den Concept-Cars war sicher der Volkswagen ID Polo das wichtigste Modell. Das ist alles schon nah an der Serie. Und die soll dann für unter 30’000 Euro auf den Markt kommen.

Kleiner will auch Hyundai, das Concept Three soll Hinweise auf einen zukünftigen Ionic 3 geben.

Jaja, wir finden dann noch ein paar mehr. Mehr haben wir sowieso im Archiv.


849 = 8 Zylinder à 499cm³
„Was die 849 bedeutet, weiss ich nun auch nicht.“
Die erste Ziffer steht für die Zahl der Zylinder und die 2 weiteren Zahlen stehen für den angedeutenen Hubraum ( 449 Kubikzentimeter) = 849 !
Nebenbei – Ein Hammerteil, welches gar nicht „so sehr“ auf Supersportwagen macht, wobei er aber natürlich einer ist !
Zu Mercedes fällt einem bald auch wirklich nichts mehr ein – wobei der Mitbewerber von BMW auch nicht zu den Hübschesten gehört…
Pardon – es sind natürlich 4990 ccm.
also, er hat 3990 ccm. Geteilt durch 8 sind dann tatsächlich 498,75. also nicht 49. 4711 hätte vielleicht besser gepasst.
Und ich dachte 8 Zylinder, 4 Liter Hubraum und 9V Blockbatterie für das Tablet…
Na ja, der Bug schaut auch wie ein Schneepflug oder der Schaber für das Cerankochfeld aus.
Und wieder fehlt bei den Bildern der Mensch als Anhaltspunkt für die Größe und ich befürchte, dass diese Autos auch wieder „riesig“ sind…
Man könnte auch Doppelschaber sagen.
Wie die ersten modernen Rasierer von Gillette.