Sommerloch
Früher, also nichts besser war, aber halt doch anders, da gab es noch saure Gurken, Werksferien. Jetzt gibt es keine Ruhe mehr – und trotzdem Gurken…
VW ID.Cross
Wir durften schon mitfahren im ID.Cross, wie auch im ID.Polo und dessen etwas flotterer GTI-Schwester, aber dürfen noch nichts schreiben – und hatten bisher auch nur Bilder von getarnten Fahrzeugen. Doch jetzt gibt uns VW das kleine E-SUV auch noch in echt. Das sieht doch gut aus, erfreulich, mehr Volkswagen als komischer Stromer (auch wenn uns der ID-Polo noch deutlich besser gefällt, optisch). Ansonsten alles wie gehabt, MEB+-Plattform, also konservativ, 116, 135 und 211 PS, 37- oder 52-kWh-Akku, maximale Ladegeschwindigkeit 105 kW, maximale Reichweite 436 Kilometer. Ab etwa 28’000 Euro geht es los. Das ist im Vergleich zur Edition 20 des Tiguan (siehe Titelbild), die auch grad ganz frisch ist, ein Schnäppchen, denn diese kostet ab 48’180 Euro…
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Denza D9
In China sind diese Riesen-MPV im Trend, in Europa eher nicht so. Zu Recht. Aber Denza braucht neben dem Z9GT unbedingt ein breiteres Angebot, deshalb kommt das Schlachtschiff auch nach Europa. Teenager-hoher-Frontgrill (wie kann das die Sicherheitsbestimmungen erfüllen?), 5,25 Meter lang (hallo Parkplatz), 1,92 Meter hoch, etwa 3 Tonnen schwer (kein Scherz), angetrieben von einen 1,5-Liter-Vierzylinderchen in Zusammenarbeit mit Strom, also ein PHEV, Systemleistung 353 PS, rein elektrische Reichweite 210 Kilometer. Es fehlt uns jetzt die Phantasie für mehr als vier Verkäufe in der Schweiz (3x intern, einmal falsches Kreuzchen), zumal das Ding ja dann auch noch Richtung sechsstellig geht.
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Audi Q9
Sie haben den Schuss doch noch gehört, endlich, endlich ist auch Audi in die Kriegswirtschaft eingestiegen, baut nun zur Auslastung seiner Produktionskapazitäten ebenfalls Panzer; da braucht es ja dann auch keine Design-Abteilung mehr. Der Q9 misst zwar nur 5,31 Meter, ist bloss 1,79 Meter hoch und mit Aussenspiegeln auch nur 2,21 Meter breit, doch er wird die Kampfbereitschaft gerade vor den KiTas entscheidend stärken können. In Entwicklungsländern wie etwa Deutschland ist er zudem als Diesel erhältlich, er wird mit seinen 2,6 Tonnen Leergewicht folglich auch die Stellungen zu Verdun plätten können – und das mit der Eleganz eines achttürigen IKEA-Sonderrabatt-Wandschranks. Der Q9 verfügt gegen Aufpreis über einen Krim-Sekt-Dispenser, das hat zum Beispiel der Denza D9 (siehe oben) nicht; als Marken-Botschafter konnte neben der deutschen Fossil-Energie-Lobbyistin Katherina Drittes Reiche auch noch Tschani Infantilo verpflichtet werden.

PS: Einst hiess es unter Auto-Journalisten: Je mehr Scheisse das Auto, desto aufwendiger die Präsentation. Der Q9 wurde – zum Glück nur statisch, aber als Gipfel dieser alten Weisheit – auf dem Hotel-Dach eines so unfassbar grossartigen New-Yorker-Geilo-Schuppens vorgestellt, dass nicht einmal mehr die en masse eingeflogenen Influenza zurückgehalten werden konnten, mehr Bilder von der Dachterrassen-Aussicht als vom bezahlten Werbe-Produkt in den Schlund ihrer hungrigen Bangladeshi-Gefolgschaft zu werfen. Kofferraum-Volumen des Q9: Locker ein Dutzend kleinwüchsige asiatische Putzfrauen.
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Mehr Neuheiten haben wir im Archiv.


Oh Gott jetzt haben Sie die schrecklichen Wipp Schalter bei Stellantis kopiert.
Vielleicht könnte man sie klaviermäßig weiß und schwarz anmachen, damit man sie auch unterscheiden kann
Grausam!
Fürchterlich diese grossen Bildschirme … Ist das jetzt ein Auto oder ein Computer für Desk Top Publishing oder Videoschnitt?