Sommerloch
Früher, also nichts besser war, aber halt doch anders, da gab es noch saure Gurken, Werksferien. Jetzt gibt es keine Ruhe mehr – und trotzdem Gurken… Und natürlich Superhyper-Megacars, es ist ja auch Monterey Car Week.
Bugatti Destrier
Der Destrier nun ist kein Rasse-Pferd, er ist nur ein Typus Pferd, das Schlachtross. Er hatte – denn es gibt ihn so nicht mehr, den Destrier – kraftvolle Hinterbacken, einen kurzen Rücken, muskulöse Lenden, starke Knochen und einen wohlgeformten Nacken. Wenn man nun aber meint, so ein Destrier – sein Name leitet sich wahrscheinlich vom vulgärlateinischen dextrarius, rechtsseitig, ab, weil er vom rechts laufenden Knappen geführt wurde – sei ein besonders grosses Viech gewesen, der irrt, man geht von einer Widerristhöhe von 140 bis 150 Zentimeter aus, da ist er eigentlich ein Pony (so ein Shire Horse kommt auf 210 Zentimeter). Mit der Erfindung des Schiesspulvers wurden die Destrier obsolet, kurz darauf erwischte es auch die Ritter.
–
Hennessey Blackbird
Hennessey, in Europa aber sowas von unterschätzt, bringt mit dem Blackbird ein ganz neues Modell, 6,2-Liter-V8 ohne nichts, bis 850 PS, ein echtes, tatsächlich manuelles 6-Gang-Getriebe (nicht so ein Furz wie bei Ferrari), Heckantrieb, null Screens, ein richtiger Schlüssel. 71 Stück soll es geben, mindestens 2,5 Millionen Dollar sind gefragt. Blackbird deshalb, weil man sich beim Design von der Lockheed SR-71 inspirieren liess, nein, kein Bomber, nur ein Aufklärungsflugzeug, Erstflug 1964.
–
Lamborghini Revuelto Miura

Die Besitzer eines Lamborghini Miura werden aufatmen: Endlich können sie einen Revuelto so konfigurieren, dass er auch zu ihrem Miura passt, also, farblich zumindest. Sie müssen sich aber beeilen, nur 99 Mal wird diese einmalige Chance bestehen. Sie könnten ihn aber auch in anderen Farben haben, Rosso Arancio, Arancio, Giallo, Verde Scandal, Verde Metallic, Blu Tahiti, Blu Notte, Nero Noctis und Bianco Monocerus, samt Kontrast in Oro Elios (Gold) in Kombination mit Rädern in Altanero Shiny Gold oder dann Grigio Nimbus (Grau) in Kombination mit Rädern in Altanero Matt Titanium Diamond.
–
VW ID.Cross
Wir durften schon mitfahren im ID.Cross, wie auch im ID.Polo und dessen etwas flotterer GTI-Schwester, aber dürfen noch nichts schreiben – und hatten bisher auch nur Bilder von getarnten Fahrzeugen. Doch jetzt gibt uns VW das kleine E-SUV auch noch in echt. Das sieht doch gut aus, erfreulich, mehr Volkswagen als komischer Stromer (auch wenn uns der ID-Polo noch deutlich besser gefällt, optisch). Ansonsten alles wie gehabt, MEB+-Plattform, also konservativ, 116, 135 und 211 PS, 37- oder 52-kWh-Akku, maximale Ladegeschwindigkeit 105 kW, maximale Reichweite 436 Kilometer. Ab etwa 28’000 Euro geht es los. Das ist im Vergleich zur Edition 20 des Tiguan (siehe Titelbild), die auch grad ganz frisch ist, ein Schnäppchen, denn diese kostet ab 48’180 Euro…
–
Denza D9
In China sind diese Riesen-MPV im Trend, in Europa eher nicht so. Zu Recht. Aber Denza braucht neben dem Z9GT unbedingt ein breiteres Angebot, deshalb kommt das Schlachtschiff auch nach Europa. Teenager-hoher-Frontgrill (wie kann das die Sicherheitsbestimmungen erfüllen?), 5,25 Meter lang (hallo Parkplatz), 1,92 Meter hoch, etwa 3 Tonnen schwer (kein Scherz), angetrieben von einen 1,5-Liter-Vierzylinderchen in Zusammenarbeit mit Strom, also ein PHEV, Systemleistung 353 PS, rein elektrische Reichweite 210 Kilometer. Es fehlt uns jetzt die Phantasie für mehr als vier Verkäufe in der Schweiz (3x intern, einmal falsches Kreuzchen), zumal das Ding ja dann auch noch Richtung sechsstellig geht.
–
Audi Q9
Sie haben den Schuss doch noch gehört, endlich, endlich ist auch Audi in die Kriegswirtschaft eingestiegen, baut nun zur Auslastung seiner Produktionskapazitäten ebenfalls Panzer; da braucht es ja dann auch keine Design-Abteilung mehr. Der Q9 misst zwar nur 5,31 Meter, ist bloss 1,79 Meter hoch und mit Aussenspiegeln auch nur 2,21 Meter breit, doch er wird die Kampfbereitschaft gerade vor den KiTas entscheidend stärken können. In Entwicklungsländern wie etwa Deutschland ist er zudem als Diesel erhältlich, er wird mit seinen 2,6 Tonnen Leergewicht folglich auch die Stellungen zu Verdun plätten können – und das mit der Eleganz eines achttürigen IKEA-Sonderrabatt-Wandschranks. Der Q9 verfügt gegen Aufpreis über einen Krim-Sekt-Dispenser, das hat zum Beispiel der Denza D9 (siehe oben) nicht; als Marken-Botschafter konnte neben der deutschen Fossil-Energie-Lobbyistin Katherina Drittes Reiche auch noch Tschani Infantilo verpflichtet werden.

PS: Einst hiess es unter Auto-Journalisten: Je mehr Scheisse das Auto, desto aufwendiger die Präsentation. Der Q9 wurde – zum Glück nur statisch, aber als Gipfel dieser alten Weisheit – auf dem Hotel-Dach eines so unfassbar grossartigen New-Yorker-Geilo-Schuppens vorgestellt, dass nicht einmal mehr die en masse eingeflogenen Influenza zurückgehalten werden konnten, mehr Bilder von der Dachterrassen-Aussicht als vom bezahlten Werbe-Produkt in den Schlund ihrer hungrigen Bangladeshi-Gefolgschaft zu werfen. Kofferraum-Volumen des Q9: Locker ein Dutzend kleinwüchsige asiatische Putzfrauen.
–
Mehr Neuheiten haben wir im Archiv.


Oh Gott jetzt haben Sie die schrecklichen Wipp Schalter bei Stellantis kopiert.
Vielleicht könnte man sie klaviermäßig weiß und schwarz anmachen, damit man sie auch unterscheiden kann
Grausam!
Fürchterlich diese grossen Bildschirme … Ist das jetzt ein Auto oder ein Computer für Desk Top Publishing oder Videoschnitt?
D9, Q9 und Co. sind die Steigerung der SUV’s – TUV Tank Utility Vehicle? Was hat man da oder auch nicht um das mit sowas zu kompensieren?
Der Q9 wirkt so rückschrittlich, fett und dümmlich, der könnte glatt nächster US-Präsident werden
Er hat absolut das Zeug dazu!
Mal wieder eine böse, aber treffende Reportage über den Audi Q9. Dafür liebe ich diese Seite.
Spicy wie eine Schüssel Jalapenos! Aber ich esse (und lese) gerne scharf 😉
Sport Utility Vehicle.
Sport im Sinne von Winston Churchill.
Houston, Texas im Jahr 2000.
Die Parkfelder der 24 Stunden Supermärkte hatten die Dimension von deutschen Busparkplätzen.
Mutti kam im angesagten Ford Excursion V10. 5,76 m x 2,04 x 2,03. Radstand 3,42 m, Wendekreis 17,7 m.
Also Audi, da ist noch Luft nach oben!!!
Da damals aber noch angesagter der F350 Super Duty mit Zwillingsrädern war, 2,44 m breit und noch einen lockeren Meter länger, wirkte der Excursion eher wie hierzulande ein Golf ……
Und ja, Texas ist nochmal anders als der Rest der USA.
Das erinnert mich an den ersten Q7, den mein Schwager damals als Dienstwagen bekam. War eigentlich für die USA vorgesehen, nur die Amis wollten keinen V6-Diesel sondern V8-Benziner – wenn schon. Also durften die Angestellten die Ladenhüter bewegen.
Das Fahrgefühl war eher so LKW Langhauber „wie früher“ nur die Peilstangen links und rechts fehlten. Auch das Einsteigen, besser hineinklettern, war wie beim LKW. Der Antrieb und das Fahrwerk war mit dem Gewicht dieses Gefährts vollkommen überfordert. Das fahren mit „diesem Koffer“ machte keinen Spass und mein Schwager war froh, dass er dann einen Q5 bekam, der für unsere europäischen Straßen- und Verkehrsvehältnisse eher (besser will ich nicht sagen) angepasst war. Ich suchte nach der Probefahrt tatsächlich einen Langhauber-LKW als Oldie – so im Anflug von Nostalgie. Gekauft hätte ich diese Horchkiste sicher nicht…
Nun gut, jetzt also noch Einen oben drauf – für USA und China, von mir aus. Bei uns (ja passt, Entwicklungsland) wohl eher daneben aber für die gelangweilte, tätowierte und aufgedunsene Mami zum Vorfahren beim Kindergarten oder Fitnesscenter sicher ein Muss.
Aber, es geht voran, mit Größenwahn in den Untergang…
Der Rest der Neuheiten? Ja, mei – wieder nix dabei!
Also ich hätte schon gerne mehr gelesen über den VW Tiguan Edition 20! Das scheint mir die Neuheit des Monats zu sein! Ärgerlich, dass sich dieses Medium hier nie mit den wirklich wesentlichen Themen beschäftigt!
Wir waren uns eben nicht ganz sicher, ob wir das dürfen, das war schon sehr für Insider. Und jetzt ist zu spät, alle ausverkauft, der Markt dreht komplett durch, es werden schon Aufpreise von 5 oder sogar 7 Euro bezahlt!
Das klingt nach einem Grund für eine neue Sammlung hier auf radical, sauber sortiert nach Fahrgestellnummer und mit allen Bildern von RM Sotheby‘s!
Audi Q9 oder KACK NEUN rauft mit dem Denza D9 um die Krone,
wer den pott end hässlichsten Proleten SUV hat, weil man damit an
den wichtigen Parties von jeff Bezzzos und Peter Thiel zu Arschloch,
teilnimmt um dann als regionaler Bung Bunga Dorf Politiker, der ÖVP,
Österreich, als Sebastian Kurz ( der, der nix gelernt hat, nix kann aber
ein Startup hat, wo das Geld der Krankenkasse drinn ist, etz..) verlogen
und hinterhältig mit den anderen Partei Grössen darum eifert, wer das
Land, Europa , die Welt in den orangen sonnen ge cremten Abgrund fährt.
Der Deza schaut aus wie der Hinter vom Tschi Ping und der Audi passt zum
Hinter vom Herrn Geissen, Fernseh D Prominentz.
Und dann müssen Sie, armer Bote der Nachricht den Test von Volks Woogen
ID. Cross her halten, damit die Zaungäste, der Pöbel, der bei Bezzos einkauft und
verarmt, am haNDY GUCKT; WAS DIE d-PROMINENZ GERADE ABGESONDERT
HAT.
Geht es noch grau samer?
JA Serge
Ps.. schmökere durch radicla-mag.
Ein wunderbarers Lese und schau Universum.
Alles von der Steinzeit hoch bis 2020 ist toll.
Die Sechziger und die 70ger, die 80ger..
Nur 2026. ein HORROR danke für Ihrer Arbeit 🙂
Lieber Herr Ruch, wenn Sie so weiter machen, muß ich diese Seite schweren Herzens boykottieren!
Der Elektro-VW ist ja noch ganz ok, aber der Denza D9 und genauso der Audi Q9 überschreiten die Grenze zur optischen Umweltverschmutzung ebenso wie die zur digitalen Gewaltanwendung!
So ein Scheiß geht ja gar nicht, alleine die Riesenfresse vom Audi!!!
Wenigstens machen Sie es ja ein paar Tage später wieder gut, mit dem Citroen Birotor und dem Ferrari Rennsportwagen…
Aber Herr Servatius,
Contenance – „So ein Scheiß geht ja gar nicht, alleine die Riesenfresse vom Audi!!!“ – Contenance.
„Der Horch“ wird mit genau solchen Autos wieder dorthin katapultiert, wo er schon mal war – als letzter deutscher Herstelle mit einem Zweitakter (den keiner mehr haben wollte) pleite und Übernahmekandidat.
Horch (Audi) sucht seine Überlebenschance in den USA und Chhina mit solchen „Geräten“, aber ich befürchte, dass da mittlerweile andere Hersteller, vor allem aus China mittlerweile aufgeschlossen haben. Die bauen zwar den gleichen optischen und technischen Mist sind dabei aber viel billiger.
In den Analen wird dann zu lesen sein: Horch, benannte sich Audi, wurde in den 1960er Jahren zuerst von Mercedes und dann von VW übernommen und baute stockkonservative, biedere Autos mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Ab den 1980er Jahren baute man Autos mit permanenten Allradantrieb, gewann die Rallye-Weltmeisterschft und fuhr recht erfolgreich in einigen Rennserien. Ab dieser Zeit prägte der Ausspruch „Fortschritt durch Technik“ die Marke. Es folgten erfolgreiche Jahre in denen man in der Verklärung mancher Kunden zu BMW und Mercedes aufschloss oder gar besser zu sein meinte. Mit der Übernahme der ruhmreichen Marke Lamborghini begann der langsame Niedergang der Marke, die sich fast vollständig auf den chinesischen Markt konzentrierte und nur noch überteuerte, aggressiv gestaltete Riesenautos produzierte und dabei die restlichen Märkte und Kunden vernachlässigte. Ebenso wurde der selbstgewählte Anspruch durch Fehlentwicklungen wie die Modellreihe TT, die ein sehr unsicheres Fahrverhalten aufwiesen sowie durch den Dieselskandal, der seinen Ausgangspunkt bei der Marke Audi hatte, nachhaltig geschädigt. Falsche Entscheidungen des Managements, überzogene Preise, unbefiedinges Preis-Leistungsverhältnis der Produkte, keine technische Innovation mehr und Vernachlässigung der angestammten Märkte und Kunden, Arroganz und Größenwahn führten in den 2020er Jahren zum Niedergang der Marke, die dann 2032 vom chinesichen Hersteller xyz übernommen wurde. Heute ist Audi eine Aussattungsline des chinesichen Herstellers xyz, die neben Autos auch allerlei anderen Firlefanz herstellen ünd die Welt damit zumüllen. In manchen Museen können sie heute noch Autos wie den Audi Quattro, den Audi 100 Typ 44 oder einige Prototypen besichtigen.
So könnte es enden, nicht nur für Audi, sondern für alle europäischen Hersteller.
Also, weiter so, baut häßliche, überteuerte Karren und sucht Euer Heil in China oder den USA und dort in einer irgendeiner Nische. Wundert euch aber nicht, wenn eure überteuerten Produkte nicht den erhofften Erfolg haben…
Irgendwie muss ich bei dem Chinageschäft, das für ein paar Jahre für volle Kassen sorgte daran denken, dass der Imbiss Ali in Wacken schlauer ist als die CEO´s der deutschen Autohersteller.
Würde Ali seine Produkte, seine Firmengröße und seine Produktion an die 50 mal so vielen Besucher des WOA anpassen, dann würde er sich nach deren Abreise plötzlich darüber wundern, dass keiner mehr da ist, der sein Essen noch will.
Weil er aber ein schlauer Kerl ist, der Ali, verkauft er zwar in der WOA Woche einen riesen Haufen Döner und nimmt das Geschäft mit, dann ist er aber wieder für die Stammkundschaft da. Und weil er seinen Laden nicht aufgeblasen hat, hat er auch kein Kostenproblem. Jaja, der Ali …..
Lieber Rolf, jetzt haben Sie meine Abstraktionsfähigkeit aber ziemlich auf die Probe gestellt…
WOA???
World Operations Association?
World Officers Airline?
Westfälischer Opfer Ablaßhandel?
Und dann las ich noch mal von Vorne.
Wacken Open Air!!!
Und jetzt entwickelt sich ein seltsames Bild vor meinem geistigen Auge, der kultivierte Rolf aus dem feinen Hamburger Umland barfuß auf verschlammten Wiesen in Holstein, mit Stirnband und Kutte über der nackten Brust, seine beiden Hunde im Schlepptau, in der einen Hand ein Astra Urtyp, in der anderen Hand eine gewaltige Tüte…
Aber der Vergleich mit Imbiß-Ali paßt schon sehr gut, ich denke, daß Ali auch eine schwarze S-Klasse fährt, einen Leasing-Rückläufer, mit nachgerüsteter Anhängerkupplung!
Oh nein, da kriegen mich keine 100 Pferde hin !!!!!!!
Obwohl ich es kostenlos besuchen könnte, nicht mal so.
Und Hunde zu diesem widerlichen Krawall mitzunehmen, wäre ernsthafte Tierquälerei.
>> Aber Herr Servatius,
Contenance – „So ein Scheiß geht ja gar nicht, alleine die Riesenfresse vom Audi!!!“ – Contenance. <<
Sie haben ja Recht, lieber Christian, Frau Servatius sagt auch immer, daß ich mich nicht so aufregen solle, ich wäre schließlich nicht auf der Baustelle und würde ansonsten immer so vornehm tun…
Aber der Audi Q9 ist wirklich furchtbar!
Und das war ja, da muß ich Ihnen widersprechen, keineswegs immer so.
Zeitweilig hat Audi sehr feine, elegante und perfekt verarbeitete Autos gebaut, die exzellent fuhren, deren Design sowohl den BMW's als auch den Mercedessen weit überlegen war und die technisch höchst innovativ waren.
Ich kann die einzelnen Baureihen jetzt nicht benennen, aber die A4 und A6 Avants waren viele Jahre lang sehr schöne Fahrzeuge, den A5 mochte ich als Coupé ebenso wie als Cabriolet, zeitweilig war der A8 sehr viel eleganter als 7er oder S-Klasse, der erste A7 war ein Traumwagen für mich und der A2 ist bis heute einer der besten Kompaktwagen überhaupt!
Besessen habe ich sie alle nicht, aber dafür einen TT der ersten Serie, dessen Innenraum bis heute ein Meisterwerk ist, einen A3 3,2 mit dem unharmonischen DSG und seit einiger Zeit ist ein 20 Jahre alter A6 3.0 TDI unser ICE-Ersatz, vor allem im Winter, ein zwar völlig unaufaufregendes, dafür aber extrem gutes Fahrzeug, da er bald die 200.000 km-Marke erreichen wird, schaue ich ab und zu nach einem Ersatzfahrzeug, falls er irgendwann nicht mehr wirtschaftlich in Stand zu halten sein wird, was hoffentlich noch lange dauert. Und das wird wieder ein Audi sein, im Idealfall ein A6 Allroad oder ein A5 Coupé oder Sportsback, natürlich mit möglichst niedrigem Kilometerstand!
P.S.:
Mein TT war ein Quattro der ersten Serie, zwar mit nachgerüstetem ESP, aber ohne den häßlichen Heckspoiler, ich habe ihn durchaus beherzt bewegt und hatte nie das Gefühl, daß das Fahrverhalten unsicher gewesen sei.
Und der Kofferraum war riesig, die umfangreichen Weintransporte von Südtirol nach Berlin waren immer problemlos trotz der mehreren Alukoffer von Frau Servatius.
Der TT wurde durch einen Sportwagen aus Zuffenhausen ersetzt, gegen das Interieur des TT ist dessen Innenraum eher auf Sozialbauniveau, trotz der prohibitiv teuren Vollederausstattung…
Ja, als der A7 neu im Showroom stand, war ich zutiefst beeindruckt.
Das Heck hatte, wie schon beim 100 Coupé, so ein bisschen was vom Maserati.
Heute wirkt er eher etwas plump und gewollt.
Ein A5 Coupé wäre ok, der Sportsback wirkt wie ein biederer Möchtegern A7.
Einen TT der dritten Generation mit 230 PS hatte ich zwei Tage als Leihwagen, fuhr damit von München zum Starnberger See, dann auf der Landstraße über den Zirler Berg nach Innsbruck und auf der Autobahn zum Münchner Flughafen zurück.
Ich war mehr als beeindruckt, als nicht-gerade-Audi-Liebhaber, über Sportlichkeit ohne ungebührliche Härte, hervorragende Platzverhältnisse für so einen Wagen, den riesigen Kofferraum unter der großen Klappe. Hätte er keinen Furz-Auspuff gehabt, ich hätte sofort einen gekauft. Ich, einen Audi, das heisst schon was. 😉
Eben bin ich über die Marke Rezvani und einen SUV namens Karlmann King gestolpert.
Nun erkenne ich erst die Schönheit, Eleganz, ja Geschmeidigkeit von Q9 und D9.
Der Hennessey ist ein Knaller.
Bodenständig unter 1000 PS, 6 Gang Manuale, kein Kino ….. und ……. ein Schlüssel !!!!!!!!!
Boaaaaah!
So ein Auto haben wir auch, wenn man das Doppel-DIN-Radio ohne Navi als nicht-Display durchgehen lässt. War günstiger.