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Porsche Transaxle Story

Die heiligen Hallen

Es ist zwar schon ein bisschen her, dass «radical» zusammen mit Fabian Mechtel von asphaltfrage.de, Teymur Madjderey von teymurvisuals.com und Johannes Schlörb von fuenfkommasechs.de eine Nacht im Porsche-Museum zu Stuttgart verbringen durfte. Mit Schlafsack und ein paar Getränken. Gut, eine Nacht im Porsche-Museum hatten wir schon, hier, aber dann waren da ja auch noch die so genannten «heiligen Hallen». Und es hat dann auch ein bisschen gedauert, bis Schlörbi den Film dazu in Form gebracht hat. Doch das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt – anderthalb Stunden allerbeste Unterhaltung für jeden Porsche-Fan. Und viel, viel Wissen rund um die Transaxle-Porsche. Also: Die Porsche Transaxle Story.

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Heilige Hallen? Zwar wird das Museum zu Recht als eines der besten der Branche gerühmt, doch der Platz ist dort beschränkt. Und deshalb stehen die eigentlich schönsten Stücke, zumindest die interessantesten, in einer unscheinbaren Halle im Raum Stuttgart in Reih und Glied nebeneinander; immerhin dürfen die 911er neben anderen 911ern ruhen, sind die Transaxle-Modelle beieinander. In diesen Räumen gibt es Traktoren, Schnittmodelle, Prototypen – und eine fast unglaubliche Menge an Fahrzeugen, welche die Welt noch nie gesehen hat, von denen sie gar nichts weiss. Es könnte jetzt hier von einigen erzählt werden, doch Porsche hat darum gebeten, sowohl den Ort der Halle wie auch die schönsten Geheimnisse zu verschweigen. Einige der spannendsten Stücke sind in der grossen Sonder-Ausstellung mit dem Thema «Transaxle» noch bis zum 16. Oktober. im Museum zu sehen. Aber der Kenner wird im Video manch etwas erkennen können, was er noch nicht kennt…

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Wir zeigen hier auch mal noch ein paar Bilder von Teymur. Panorama-Kamera. Ganz grosses Kino. Mehr sehen davon kann man: hier. Es lohnt sich aber auch sonst, bei teymurvisuals.com ein bisschen zu stöbern. Ja, wir haben ja auch jede Menge eigener Bilder, doch wenn der Profi mit dabei ist, dann ist man bloss noch neidisch. Irgendwann bringen wir dann aber unsere Material aber auch noch, in anderer Form. Mehr Porsche haben wir selbstverständlich in unserem Archiv. Und wer Lust hat auf ein Gegenprogramm, dem empfehlen wir das hier, das Conservatoire von Citroën. Aber jetzt ist es endlich an der Zeit für den Spielfilm

7s Kommentare

  1. liebe Freunde- was wir da sehen, sind nicht die heiligen Hallen. Es gibt gar keine heiligen Hallen von dieser Marke- es gibt nur eine ganz bestimme Villa und hölzerne, schäbige Hütten, die unseren Heiligen als billiges Versteck dienten. Und nichts da war heilig- die Gründergeschäfte dieser Marke waren abgehoben kriegerisch und unterstützten eine mörderische Vernichtungsindustrie, Alle wussten davon, auch der ach so berühmte Professor, der seine Talente unmissverständlich dem angestrebten Dritten Reich andiente. Dafür liess er sich besonders gut bezahlen, aus der Kriegskasse der Wahnsinnigen, die mit überlegener Technik den Krieg gegen der Rest der Welt führen wollten. Sein armer Sohn im Sog seines Vater, der bekanntermassen seine Untertanen nach Strich und Faden demütigen konnte. Sein Sohn also als lächelnder Hitlerfahrer, als äusserst stiller Begleiter durch die prächtige Villa und die hölzernen, versteckten Hütten- immer ein Nachfolgegschäft vor Augen. Hitler, Göring und Speer als Verbündete. Ohne diese Kriegstreiber hätte die Marke nie und nimmer überlebt. Ohne ihr Geld kein Verdienst, kein herziger Diesel für den Käfer, keine sportlichen Karrossen, keine mittelalterliche Technik für den 356 und 911. Der luftgekühlte Heckmotor als unsportliches Husarenstück von Hitlers Lieblingstechniker. Wie sein völlig unbrauchbarer Kriegspanzer auch- völlig daneben berechnet, unverständlich. Die immer währende Heckschleuder als lebenslängliche Bedrohung für alle die reichen Herrenfahrer, die nie eine Ahnung von der vernichtenden Geschichte haben wollen. Und schlussendlich wäre da keine Transaxle, kein schier endloser Film über eine Kopie aus der Technikgeschichte, Kein Fabian Mechtel als glühender Experte. Ueberhaupt wären da keine Geschichtenerzähler mehr. Ueberhaupt wäre da heute kein Heidengeld für diese belastende, vierrädrige Vergangenheit.
    In unserer Leidenschaft sollten wir uns nicht belügen lassen.
    Echte Leidenschaft erträgt keinen Betrug.

  2. Die Leitung von Radical hat per Mail den Autor des obigen Kommentars ziemlich grob zurechtgewiesen. Ziemlich ungehalten wird Klemmthüler eine Art Primitivität vorgeworfen. Und dass man diesen Kommentar jetzt löschen will. Was bisher aber noch nicht geschah. Für Radical ist es wohl ärgerlilch, dass noch niemand aus dem Publikum auf diese provozierenden Zeilen reagiert hat. Was mir zeigt, dass die angebotene Unterhaltung von Radical keine grossen Wellen wirft. Und dass die Leitung von Radical kaum mehr eine andere Meinung akzeptiert. Mit freundlichen Grüssen

    • Peter Ruch Peter Ruch

      Der Kommentar von Walter Pfäffli, der nicht einmal zu seinem Namen stehen mag, konnte nicht mehr gelöscht werden, weil er halt schon einmal online war. Und wir lassen ihn dann halt stehen, allerdings mit dem richtigen Absender. Und wir distanzieren uns von der Ausdrucksweise sowie dem Inhalt.

  3. kommen wir nochmals auf den Film zurück. Was will uns die Transaxle- Story denn sagen? Dass selbst die krampfhafte wie wenig erfolgreiche Befreiung aus der Heckmotor- Geschichte jetzt nachträglich noch vergoldet werden soll? Weder formal noch emotional haben die Transaxle- Autos dieser Marke begeistert. Niemand wollte sich damals für diese Autos begeistern. Sie wurden als unecht und der Marke nicht zudienlich empfunden. Als Schlag ins Gesicht der Markenfans- wie wir heute alle wissen. Weitere Schläge folgten: Mit SUV und fetten Limusinen. Und genau in diesem Moment, also heute, wo die Zuffenhausener wiederum die Markenfans mit hochgetunten Käfermotoren drangsalieren, kommt der Herr Mechtel mit seiner endlosen Vorführung. Wer jetzt böses denkt, ist selber schuld.

  4. Hartmut Hagen Hartmut Hagen

    Was dieser Josef Klemmthüler schreibt ist absoluter Quatsch und entbehrt jeder Grundlage. Schon die dämliche Aussage: „Weder formal noch emotional haben die Transaxle- Autos dieser Marke begeistert.“Niemand wollte sich damals für diese Autos begeistern.“ kann leicht widerlegt werden. Es gab für die Transaxle-Modelle über 321.000 Käufer. Ist das niemand?

    • Peter Ruch Peter Ruch

      Man braucht Herrn Klemmthüler oder wie er sich auch immer nennt, der in Wirklichkeit aber Walter Pfäffli heisst, auch nicht ernst zu nehmen.

  5. Hartmut Hagen Hartmut Hagen

    Hallo nochmal,

    bei meiner Berechnung der Gesamtstückzahl habe ich ganz vergessen den 928er dazuzuzählen. Somit gab es ca. 400.000 Käufer der Transaxle-Sportwagen.
    Ein riesiger Erfolg!

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