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Citroën C5 Aircross

Alleinstellungsmerkmale

So still und heimlich ist die legendäre Hydropneumatik von Citroën ausgelaufen, der C5, der als letztes Modell noch mit der 1955 erstmals eingesetzten Federungstechnik lieferbar war, wird unterdessen nur noch mit Stahlfahrwerk ausgeliefert. Doch mit dem SUV Citroën C5 Aircross, das kürzlich in China vorgestellt wurde und ab 2018 auch in Europa erhältlich sein wird, wollen die Franzosen nun dem Komfort doch wieder eine Chance geben. «radical» konnte ja schon einmal fahren mit einem Fahrzeug aus dem Programm «Citroën Advanced Comfort» (Erfahrungsbericht hier), der C5 Aircross ist nun das erste Modell der Franzosen, das über diese «Federung mit hydraulischem Anschlag» verfügt.

Um was geht es? Im Gegensatz zur aufwendigen (und deshalb teuren) Hydropneumatik ist das neue System recht einfach. Es besteht aus einer herkömmlichen Federung, also Stossdämpfer, Feder, mechanischem Anschlag, die nun bei Citroën mit zwei hydraulischen Anschlägen ergänzt werden. Das wirkt sich vor allem bei grösserem Druck positiv aus, denn mechanische Anschläge neigen zur Rückfederung, was bei der hydraulischen Variante nicht der Fall sein soll. Im C4 Cactus, den wir einst fahren durften, funktionierte das überraschend gut – man darf also auch vom neuen C5 Aircross einen sehr grossen Fahrkomfort erwarten.

Auch der C5 Aircross basiert wie schon der Peugeot 5008 und der DS7 Crossback auf der EMP2-Plattform. Das SUV ist 4,5 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,67 Meter hoch; erstaunlich lang ist der Radstand von 2,73 Metern. Das bedeutet dann anständig viel Platz im Innenraum; das Kofferraum-Volumen beläuft sich auf 482 Liter. Optisch sieht der C5 Aircross ein bisschen aus wie ein gepimpter C3: er will das freundliche SUV sein, das Design fällt nicht so aggressiv aus wie bei vielen anderen dieser Stadt-Abenteuer-Geräte. Auch innen sieht das alles ganz nett aus: Komfort und ein wohnliches Ambiente sind die Versuche für ein neues Alleinstellungsmerkmal von Citroën.

In China kommt der C5 Aircross mit dem bekannten Benzinmotoren mit 165 und 200 PS sowie einer 6-Gang-Automatik; es ist zu erwarten, dass es in Europa dann auch Diesel-Varianten und ein manuelles Getriebe geben wird. Allrad ist nicht, wie immer bei PSA (oder passiert da dann bald was mit Opel?). Mit einer Ausnahme: Der Plug-in-Hybrid, der ebenfalls angeboten werden wird, verfügt über Elektro-Motoren an der Vorder- und Hinterachse, ist mit ener Systemleistung von 300 PS also auch ein 4×4. Rein elektrisch soll der PHEV immerhin 60 Kilometer weit kommen.

Mehr Citroën haben wir in unserem Archiv.

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