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TAG Motorbooks

Meisterwerke

«radical» hat es ja so ein bisschen mit den Auto-Büchern. Einige schon selber geschrieben, ein paar mehr in Planung und im Kopf und auch schon teilweise darniedergeschrieben – und ein paar Hundert in der ständig wachsenden Sammlung. Eines unserer liebsten in letzter Zeit ist unbedingt «Carrera RS» von TAG Motorbooks, nicht allein deshalb, weil wir dort für unsere Sammlung von Porsche 911 Carrera RS 2.7 viele ausgezeichnete Infos herausziehen können, sondern fast noch mehr darum, weil es ganz einfach ausgezeichnet gemacht ist. Sehr schöne Gestaltung, feines Papier, beste Qualität. Ja, für sowas gibt man dann eben gern 400 Euro aus – es gibt übrigens noch ein paar wenige vom «Carrera RS» (auch in englisch, französisch und italienisch), wir können es nur wärmstens empfehlen.

Und jetzt ist das neue Meisterwerk auf dem besten Weg. Wieder Porsche, wieder 911, doch diesmal der 911 R. Jene ganz seltenen von 1967, von denen es nur gerade vier Prototypen sowie 20 Serien-Exemplare gab. Aber natürlich auch die Neuauflage von 2016, die für einen grossartigen Hype gesorgt hat. So steht das in der Produktinformation: «Das Buch behandelt den Ur-R von 1967, von dem es lediglich vier Prototypen sowie eine Kleinserie von 20 Fahrzeugen gab, sowie den 911R von 2016, der innerhalb kürzester Zeit noch auf der Messe in Genf ausverkauft war. Die Autoren Christoph Mäder, Georg Konradsheim und Thomas Gruber recherchierten eineinhalb Jahre und spürten noch so kleine Details und Anekdoten auf. Das Buch umfasst die Motorsporthistorie des alten R, die Entstehungsgeschichte beider 911 R, die Technik beider Fahrzeuge inklusive der Motoren, Getriebe, Fahrwerke sowie der Aerodynamik; Listen aller Chassisnummern».

Damit das auch klar ist: «Der 911 R ist der Ur-Vater aller motorsportlichen Ableger des 911ers. Die Geschichte des R von 1967 ist eng verknüpft mit Huschke von Hanstein, Ferdinand Piech sowie Vic Elford. Ursprünglich war gar nicht vom Werk geplant, den 911 als motorsportliches Aushängeschild zu verwenden. Das Buch ist in zwei Teilge gegliedert: der 911 R mit 210 PS von 1967 sowie das Modell von 2016 mit 500 PS. Im ersten Teil wird die Entwicklung des 911 R Mitte der 60er Jahre, die Werkseinsätze des Leichtbau-Elfers, die Motoren, die damals verwendet wurden (inklusive des 4-Nockenwellenmotors Typ 916) sowie die Weltrekorde, die das Fahrzeug in Monza aufstellte dokumentiert. Im zweiten Teil des Buchs wird der 911 R Modelljahr 2016 beleuchtet, die Hintergründe zu seiner Entstehung, die Basismodelle GT3 und GT3 RS, alle Ausstattungsoptionen. Eine Besonderheit ist die Auflistung aller 991 gebauten 911R mit Informationen über die Farbe, Felgen, Interieur sowie  landesspezifischer Ausstattungen. Das Buch „911 R“ st das perfekte Nachschlagewerk für Porsche-Liebhaber und Sammler. Für dieses Buch wurde kein Aufwand gescheut und so wurden aufwendige 3D Illustrationen erstellt, die mittels durchsichtiger Folien einen Blick unter das „Blech“-Kleid erlauben, wobei mit Blech zusammenfassend die Materialien Aluminium, Kohlefaser, Magnesium und Kunststoff gemeint sind. Das Buch zitiert den 911R mit seiner Leder-Hahnentritt-Optik samt doppelter Steppnaht. Geschützt wird es von einem silbernen Schuber, in denen die charakteristischen Streifen des Fahrzeugs eingelassen sind. Die deutsche Version wird dabei von grünen Streifen geziert, die englische von roten». Ganz billig ist das Vergnügen auch diesmal nicht, 387 Euro verlangt TAG Motorbooks. Ab sofort kann man bestellen, die Auslieferung der druckfrischen Bücher erfolgt ab Ende November.

Die Bilder vom Andruck stammen von Tausendsassa Christoph Mäder, der bei TAG Motorbooks so quasi alles macht, Verlagsleiter, Gestalter und Autor. Wir werden in Zukunft mehr Bücher haben hier, dann in unserem Archiv.

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