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Test Alfa Romeo Tonale PHEV

Kernbotschaften

Erfunden haben es die Amerikaner, wahrscheinlich war LaSalle ab 1927 die erste Marke, die ein schlichtes Derivat eines anderen Herstellers war, sich die gesamte Technik mit Cadillac teilte, aber einen anderen Namen und ein neues Kleid trug. Cadillac-Mutter General Motors perfektionierte dieses System nach dem 2. Weltkrieg, häufig waren die Chevrolet, Buick, Pontiac etc. unter dem Blech genau gleich, bloss beim Design, der Ausstattung und dem Preis gab es Unterschiede. Pervertiert wurde dieses Konzept dann ab 2012 vom Volkswagen-Konzern mit dem Modularen Quer-Baukasten, die Anzahl gleicher Fahrzeuge mit unterschiedlichen Bezeichnungen ist Legion.

Was hat das nun mit einem Alfa Romeo zu tun? Die italienische Marke gehört seit 2021 zum Stellantis-Konzern – und wird nun Schritt für Schritt auf die Plattform-Strategie des Konzerns umgebastelt. Es begann 2022 mit dem Tonale, der noch auf einer nicht mehr taufrischen Jeep-Plattform stehen muss, es geht jetzt weiter mit dem Junior, dessen Fundament die «Common Modular Platform» ist (wie beim Fiat 600, dem Jeep Avenger, dem Opel Mokka); der Fahrbericht folgt. Die letzten «echten» Alfa Romeo dagegen, der Stelvio und vor allem die Giulia, drehen nur noch Ehrenrunden, ihr letztes Stündchen läutet schon, auch sie werden elektrisch, auch sie werden auf einer Konzern-Plattform stehen. Und da sind wir beim Hauptproblem der Marke: Was kann denn in Zukunft noch der Markenkern sein?

Ja, wir haben es hier auf «radical» ein bisschen mit den Alfa Romeo, wir erlauben uns als «Alfisti» zu bezeichnen, es gingen schon ein paar Exemplare durch unsere Hände. Auch in der Geschichte kennen wir uns doch ziemlich gut aus, wir wollen deshalb unterscheiden zwischen der glorreichen Frühgeschichte bis 1950, als mit dem Millenove ein erstes Grossserienprodukt eingeführt wurde. Wichtigster Meilenstein dieser zweiten Phase war dann sicher die Giulietta ab 1954, sie definierte den Markenkern der Italiener so wunderbar für die nächsten Jahrzehnte, also: relativ kleine, leichte, teilweise sehr sportliche Fahrzeuge für zwar nicht wenig, aber immer noch gutes Geld. Die Übernahme durch Fiat 1986 schloss diese wunderbare Ära ab, danach wurde es nicht mehr besser, auch wenn ein 156 (ab 1997), ein 8C (ab 2007), ein 4C (ab 2013) und die aktuelle Giulia (ab 2016) schon noch weit über dem Durchschnitt des automobilen Einheitsbreis standen. Doch jetzt ist Stellantis, da heisst der Chef Carlos Tavarez – und auch wenn man ihm gerne nachsagt, dass er ein «car guy» ist, so ist er in erster Linie doch ein guter Rechner. Und am besten rechnen sich für ihn anscheinend Synergien.

Wenn der VW und der Skoda sich sehr stark ähnlich sind, der Tscheche einfach einfach Hunderter weniger kostet, dann ist das emotional irgendwie egal. Wenn sich aber der Fiat und der Alfa Romeo nur noch optisch unterscheiden, dann läuft etwas falsch, dann hat jemand Alfa Romeo, die ganze Herkunft, den Markenkern nun wirklich nicht verstanden. In Deutschland mag das funktionieren, dass für einen A3 von Audi ein paar Tausender mehr bezahlt werden wie für einen baugleichen Golf von Volkswagen, da sind die Audi-Kunden ja selber schuld. Aber Fiat und Alfa Romeo, äh, nein, das hatte sogar Fiat verstanden, damals. Und ein Bauern-Jeep (der Compass, also die Basis des Tonale, war nun wahrlich nie ein grosser Wurf) als Grundlage für einen Alfa Romeo, bitt’schön: no way. Ein Alfa Romeo muss ein Alfa Romeo sein, und wenn sich das nicht mehr rechnet, dann kann man die Hütte schliessen.

Per se ist der Alfa Romeo Tonale wohl kein schlechtes Automobil (auch, weil es eh keine schlechten Automobile mehr gibt). Er erscheint manchen Betrachtern als durchaus gefällig; uns nicht so, die Proportionen stimmen irgendwie nicht, er ist entweder zu schmal oder zu hoch, der Radstand entweder zu lang oder die Räder zu klein, die Front ist nicht harmonisch, eben, irgendwie. Es gibt allerorten, vor allem innen, irgendwelche Zitate an die Geschichte der italienischen Marke, aber es gibt beim PHEV auch ein 1,3-Liter-Vierzylinderchen mit 180 PS, das von einem E-Motor mit 122 PS unterstützt wird. Als Systemleistung werden beachtliche 280 PS angegeben, bloss: keine Ahnung, wo die denn versteckt sein könnten. Der Verbrenner tönt kümmerlich, ist alles andere als drehfreudig, ist einfach alles andere als ein Alfa-Motor, wie wir ihn einst schätzten, liebten. Und das ist irgendwie Höchststrafe für einen Alfa Romeo. Wir erinnern uns: Es gab einmal einen 1,3-Liter von Alfa Romeo, der ist ein wichtiger Teil der Legende.

Die Lenkung ist gut, das Fahrwerk eigentlich auch, mehr so auf der komfortablen Seite; sportlich wirkt der Alfa auch im Fahrmodus «D» (für Dynamik) nicht, dann wird er mehr so bockig. Die Sitzposition ist zu hoch. Die Bedienung ist kompliziert, es piepst auch dauernd; einst waren die Alfa auf den Fahrer ausgelegte Fahrzeuge, der Tonale besteht in erster Linie aus Assistenzsystemen. Die 6-Gang-Automatik weiss nicht so genau, was sie tun soll, sie hat eine Anfahrschwäche und findet auch sonst nicht immer den passenden Gang, dafür sind die Gangwechsel nicht wirklich sanft. Und irgendwie weiss die Elektronik nicht so recht, was sie mit dem Strom anfangen soll. Der ging bei unseren Probefahrten so nach etwa 40 Kilometern zur Neige, das ist für eine 12-kWh-Batterie alles andere so überzeugend. Und muss der Vierzylinder alleine arbeiten, dann mag er ohne grössere Anstrengung auch gut 10 Liter konsumieren, acht waren es in unserem Test im Minimum. Das ist alles irgendwie unrund, lieblos, ach, es tut weh. Ganz besonders für die mindestens 57’190 Franken, die dieser PHEV kostet.

Ein Alfa Romeo muss nicht perfekt sein, man verzeiht ihm noch so vieles. Aber der Tonale berührt emotional viel zu wenig, als dass man ihm etwas verzeihen möchte; er ist einfach ein weiteres, wahrscheinlich gut gerechnetes Stellantis-Produkt, das aber die falschen Kleider trägt. Der französische Alfa-Chef Imparato, der so viel von der Marke verstehen will, muss aufpassen, dass seine länglichen Erklärungen nicht zu warmer Luft verpuffen, von seiner grandiosen Geschichte allein kann auch Alfa Romeo nicht leben. Aber vielleicht ist in dieser Welt halt einfach kein Platz mehr für Romantik. LaSalle, übrigens, ging 1940 sang- und klanglos unter.

Mehr Testberichte und schöne Alfa Romeo gibt es in unserem Archiv.

15 Kommentare

  1. fred steiner fred steiner

    Ein 164er dreht sich im Grab um!

    Das Auto ist leblos.
    Und zeigt, dass auch Alfa Romeo nicht zaubern kann.
    Stelvio.. die karikaturhaft Kiste, des coolen Giulia.
    Tonale.. irgend was mit Alfa.
    Junior.. noch grausamer. ( Rentner würde eher passen)( il eta´..lol)

    ich glaube nicht, das wir da Einfluss haben.
    Das Klientel (Stichwort: Overturism) das ein Selfi von sich in Hallstatt oder Venedig
    macht, sieht Design und Linien, die einst ein Bertone gelegt hat eh nicht.
    Dafür labern 1000 Influenza oder 10.0000 tote Marketingseiten in diversen auch
    toten Formaten ( autorevue.. eine Leiche..neuerdings für seine Livestyl-leichen..)
    von etwas, und dicke Ärsche, 3 oder4 kontraproduktive Linien und Klimbim,
    Innen die übliche Mc Donalds Wisch Belanglosigkeit und 90% sicher Fehlfunktion
    also wie ein Täsle ( Britisch leyland north america) oder Volchswochen, ein rollendes
    Grab.
    Die drin sitzen sind eh schon a lebendig.

    Guckens mal wenn sie im Rudel im Handy-Zombi-modus sind.
    ( Smartphone ist ein Marketing- begriff : Fern gelenkte leibeigene Halskrause mit
    Belohungfunktion für kollektiv Schaafe ist zu sperrig)

    Ich bin raus. lese auch hier nur noch die Klassiker, weil das machen Sie echt gut.
    Mit Skill und Herzenswärme. Danke für diese letzte Bastion.
    Und wenn falls, zb Alfa Romeo doch mal wieder mit einem coolen echt leichten echten Alfa daher kommt, der mit 100 kw ELEKTROMOTOR und 1000 Kilo oder
    weniger als ALFA mein HERZ zum glühen bringt. Und eher leistbar ( 24900,- all in)
    dann.. may be.

    DAS da ist Autoland-garbage.. oder Recycling. NOGO

  2. Ach Peter, wir sind einfach zu alt, das ist das Problem. Ich stehe zu meinen zwei Alfas die ich habe. Einerseits einen 1991 SZ und anderseits einen 916 3.0L Spider, welchen ich 1997 neu bestellt habe. Zwei Autos aus zwei Epochen. Aber Hauptsache sie machen Spass. Daneben habe ich 16 weitere Autos. Ich muss also nichts neues mehr kaufen. Zum Glück!

  3. Matteo Matteo

    Vielen, vielen Dank! Wunderbar geschrieben. Mein Alfisti-Herz blutet heftig, wenn ich mir die neusten Kreationen der Neo-SUV-Marke Alfa Romeo anschaue. Wobei: So oft passiert das ja nicht, dazu ist der Stellantis-Einheitsbrei zu erfolglos (und damit im Strassenbild kaum mehr vertreten). Ehrlich gesagt hatte ich bei der Präsentation der Giulia schon meine Bedenken und der Stelvio hatte sie mir nie vertreiben können. Auch wenn beide prima zu fahren sind. Aber als bekennender Busso-Jünger war es schwierig zu verkraften, dass es keinen „Volks“-6-Zylinder mehr geben sollte (wie weiland bei meinem seligen 156er 2.5 V6). Immerhin: Marchionne hatte erkannt, dass Badge-Engineering für Alfa Romeo ein No-Go darstellt.
    Unterdessen sind nur ein paar Jährchen ins Land gezogen, Marchionne ist von der Welt abgetreten und auch ich musste erkennen, dass der (todgeweihten) Giulia Dankbarkeit gebührt. Denn sie steht für das letzte, echte Alfa-Lebenszeichen aus Benzin und Blech und ohne Geländewagen-Attribute. Was danach gefolgt ist und folgen wird, ist reines, verzichtbares Marketing-Gewäsch. Wer sich die unförmigen Verbrechen mit Strom und (SUV-)Plattformstrategiegenen kaufen will, soll es tun. Ich bin da ebenfalls raus – und freue mich lieber darüber, wenn ich meinen 98’er Spider 3.0 ausfahren kann. Denn da lacht das Alfisti-Herz (samt Ohr).

  4. Thomas F. Thomas F.

    Herrlich 🙂 Ja der Tonale ist eine harte Nummer. Der Diesel immerhin ein bisschen runder zu fahren als der PHEV. Wäre im direkten Vergleich mal interessant wie der Dodge Hornet mit dem Giulia (?) Vierzylinder ohne Elektrifizierung fährt. Dodge ist auch ein gutes Stichwort. Wie sie bei der nächsten Giulia wohl dem Kunden verkaufen, dass dieses STLA Gewäsch, das es neben dem BEV ja auch noch mal mit ICE geben soll, einen Motor bekommt, der in Mexiko gefertigt wird? Richtet dann wahrscheinlich das Final Inspection Schild im Motorraum… aber der Maserati Kunde hatte im Ghibli ja auch den Chrysler V6 überlebt. Synergien… bei Stellantis stehen sie vor allem für langweilige Autos ohne Markenkern.

  5. Jono Jono

    Sorry to interrupt the grief, aber Alfas sind schon seit JAHRZEHNTEN Fiat-Derivate. 146/147/155/156 basierten auf dem Fiat Tipo, 159 auf dem Fiat Croma/Opel Vectra, Giulietta auf dem Fiat Bravo, MiTo auf dem Punto,… Und ja, die Giulia ist selig in ihrer Orchideenhaftigkeit, hat die Marke aber offensichtlich nicht gerettet.

    Insofern ist die Frage: Plattformen so gut es geht nutzen oder in Schönheit sterben?

    Der Tonale ist eine traurige Darbietung, aber der Junior holt dem Vernehmen nach viel raus aus der CMP in Sachen Fahrwerk, Lenkung etc. und in Sachen Design durften sie immer ihr Ding machen und das tun sie immer noch.

    Ich möchte hier sogar so weit gehen, zu behaupten, dass kein Konzern die Spreizung von Plattform-Derivaten jemals so gut geschafft hat wie Stellantis im Moment.

  6. Max Max

    Man kann es auch ein wenig positiv sehen, unter den SUVs zählt der Alfa eher zu den gutaussehenden Variante (Diskussion eröffnet) und wenn man ihn schon nich fahren will so kriegt man doch keinen Augenkrebs vom anschauen wie bei vielen andern.

  7. Eddie S. Eddie S.

    Ausgerechnet am Tonale, einem noch reinrassigen FCA-Produkt, ein Stellantis-Bashing aufzuhängen, scheint nicht besonders glücklich.

    • Peter Ruch Peter Ruch

      der PHEV ist dann doch schon sehr Stellantis, oder?

      • B.P. B.P.

        Eigentlich nicht. Dieser 1.3 PHEV-Antriebsstrang sollte meines Wissens auch noch FCA sein.

  8. Rolf Rolf

    Stellantis:

    Die machen schon was richtig. Zumindest bringen die immer wieder bezahlbare Autos, die eigentlich den Namen „Volkswagen“ verdient hätten.
    Die Plattformstrategie geht so weit, dass beim Opel Astra als Hersteller Peugeot in den Papieren steht, weil es ein umgeblechter 308 ist.

    Alfa Romeo:

    Was für ein Name, was für eine Emotion, siehe die vielen Kommentare.
    Da gab es mal eine Giulia, einen Spider und ein Coupé mit Doppelnockenwellen-Motoren und 5-Gang-Getrieben, die sich butterweich schalteten und mit einem herrlichen Klang (also die Motoren, nicht die Getriebe).

    Eigentlich war´s das.
    Was danach kam, war nix mehr, seit Jahrzehnten.
    Schlechtes Design, hakelnde Getriebe. Alfetta und so ….
    Sogar der selige Spider hatte in seiner vierten Generation, die recht hübsch war gegenüber dem verspoilerten Vorgänger, eine ungenaue Servolenkung und einen zähen Motor, auch die Schaltung war nicht mehr wie vorher.

    Teure Highlights mal aussen vor gelassen wie Montreal, 4c, 8c war da nix, wenn man ehrlich ist.

    So ist es eher ein Wunder, dass es die Marke überhaupt noch gibt (siehe Lancia!).
    Die jetzige Giulia ist schön, aber eine Limousine. Will keiner, leider.

    Und seit der Turbolader die Motoren „kaputt“ gemacht hat ist es eh schwierig ein emotionales und markentypisches Auto zu bauen. Von E reden wir gar nicht.

  9. Rolf Rolf

    Ach ja, noch ein kleiner Nachtrag.
    Der 156 war ja bei seinem Erscheinen bewusst Retro und wirklich hübsch, auch als Kombinationskraftwagen in der Art eines Shooting Break.
    Ich wollte den haben.
    Die Probefahrt war leider, wie bei vielen eigentlich coolen Autos, ernüchternd.
    Zäher Motor, synthetisches Lenkgefühl, Wendekreis eines Schienenbusses, kein besonders sportliches Fahrwerk.
    Bin bei BMW geblieben damals.

  10. Es ist vorbei, Alfa Romeo gibt es nicht mehr, so wenig wie Maserati, wie Fiat, wie Jaguar oder wie auch Aston Martin, Rolls Royce oder Bentley.

    Alles nur noch Badge-Engineering, wie hat man sich über die diversen Varianten des an sich genialen ADO 16 amüsiert, das gleiche Auto als MG, Wolsey, Vanden Plas, Austin, Morris, Innocenti, Riley et al., heute ist ein Lamborghini SUFF ein lärmverstärkter, umgelabelter Audi Q8, ein Bentley ein umgelabelter Panamera, ein Rolls Royce ein verfeinerter und umgelabelter 7er.
    Und die einst wunderbaren Aston’s sehen auch aus wie riesige, intergalaktische Kampfmaschinen und unter ihrer Haube schlägt das Herz des automobilen Prekariats, ein AMG-Wüstlingsmotor.

    Schluß, Ende, Aus.
    Die Markenidentitäten sind ebenso verschwunden wie die nationalen Identitäten.

    Wahrscheinlich liegt die Zukunft tatsächlich im Elektroauto, ohne eigene Identität, dafür mit einem hohen Perfektionsgrad und hoffentlich einer vernünftigen Reichweite bei erträglichem, möglicherweise flottem Tempo und sauberem, guten Design.
    Und ob da ein Scudetto, ein Stern, ein Propeller oder eine Raubkatze draufgepappt ist, ist eigentlich völlig egal.

    Wir alten Männer (und ein paar, wenige Frauen) leben weiter den Traum vom fauchenden Jaguar, vom bellenden Porsche und vom singenden Alfa, trinken Tee womöglich aus Silberkannen, lesen die Zeit von einer mechanischen Uhr ab, zünden uns todbringende Cigaretten mit dem Dunhill an und erfreuen uns daran, besonders zu sein, während die anderen, die jüngeren, im abonnierten Build Your Dreams an uns vorbeiziehen, am Handgelenk die Apple-Watch, auf dem Weg zum Meeting im Starbucks, im Rucksack das Laptop und das iPad.
    Winds of Change.

  11. Christian Christian

    Sind wir „Alten“ nicht auch ein wenig mit schuld an der Gleichmacherei? Was war das für ein Aufschrei bei den Autotestern, wenn am Cirtoen die Hebel und Schalter niht da waren, wo sie erwartet wurden? Die Schrulligkeit der Briten, aber bitte, so geht das nicht, und erst die „überdrehten“ Italiener und Überhaupt, die luschige Verarbeitung und so weiter und so fort. Dann erhob man das langweiligste Auto das es gibt zum Massstab – so sollte, so mussten alle Autos sein, nur dann gab`s volle Punktzahl! Den Rest, den man so braucht, hämmerten uns dann die Werbestrategen ein-uns wurde glauben gemacht, das mit Hilfe der Gleichmacherei alles besser wird und billiger! Aber, weit gefehlt, es wurde nicht besser, nur die Verpackung bunter und schwülstiger. Ach ja, die Spaltmasse und die Haptik, ganz wichtig. Blöd nur, dass es so „Rückständige“ wie uns gibt, die halt lieber ein echtes Holzlenkrad anfassen wollen oder sich in echtes Leder britischer Machart „flätzen“ wollen, und die immer noch einen Sound à la Busso V6 oder Dino V6, Maserati V8, Ami-Bick-Small-sonstwie-Block V8 oder Jaguar, Ferrari, Lamborghini V12 (den echten!) hören und riechen/schmecken wollen. So, und zum „guten“ Schluss die „Plattformstrategie“. Wäre alles nicht so schlimm, wenn eben ein wenig Kreativität dabei wäre – aber Fehlanzeige! Die „guten“ Verbrauchswerte macht der Turbo-aufgeladene-Kleinwagenmotor, Windkanal und CAD-Programm haben auch alle die Gleichen und nicht vergessen, damit die Tester, vor allem der Meinungsmacher vom ArbeitsMarktService, zufrieden sind, den Massstab = das langweiligste Auto nicht vergessen. Dass nur ja der Tester die Schalter und Anzeigen findet, und ja doch, die Spaltmasse, und die Narbung des Plastiks, und die ach so tollen Bezugsstoffe, ja und teuer muss sein, 5 Sterne im Chraschtest, und so weiter und so fort. Wir haben über die Jahre alle mitgemacht (ich auch!) bis ich 2008 mir einen Oldie kaufte und aus meinem Wahn aufgewaht bin – und dann habe ich nachgedacht und beim Geruch des Oldies kamen die Erinnerungen. Es war eine g…… Zeit, und dank KI wir die Phantasielosigkeit noch weiter zunehmen. Wir haben die Erinnerungen und das eine oder auch mehrere Oldies zum geniessen. Alfa? Ja, war mal was – hat in der heutigen Zeit keinen Platz mehr, kann man ins Museum stellen…. Aber, die die noch fahren – holla die Waldfee!

  12. Christian Christian

    Sind wir „Alten“ nicht auch ein wenig mit schuld an der Gleichmacherei? Was war das für ein Aufschrei bei den Autotestern, wenn am Citroen die Hebel und Schalter niht da waren, wo sie erwartet wurden? Die Schrulligkeit der Briten, aber bitte, so geht das nicht, und erst die „überdrehten“ Italiener und Überhaupt, die luschige Verarbeitung und so weiter und so fort. Dann erhob man das langweiligste Auto das es gibt zum Massstab – so sollte, so mussten alle Autos sein, nur dann gab`s volle Punktzahl! Den Rest, den man so braucht, hämmerten uns dann die Werbestrategen ein-uns wurde glauben gemacht, das mit Hilfe der Gleichmacherei alles besser wird und billiger! Aber, weit gefehlt, es wurde nicht besser, nur die Verpackung bunter und schwülstiger. Ach ja, die Spaltmasse und die Haptik, ganz wichtig. Blöd nur, dass es so „Rückständige“ wie uns gibt, die halt lieber ein echtes Holzlenkrad anfassen wollen oder sich in echtes Leder britischer Machart „flätzen“ wollen, und die immer noch einen Sound à la Busso V6 oder Dino V6, Maserati V8, Ami-Bick-Small-sonstwie-Block V8 oder Jaguar, Ferrari, Lamborghini V12 (den echten!) hören und riechen/schmecken wollen. So, und zum „guten“ Schluss die „Plattformstrategie“. Wäre alles nicht so schlimm, wenn eben ein wenig Kreativität dabei wäre – aber Fehlanzeige! Die „guten“ Verbrauchswerte macht der Turbo-aufgeladene-Kleinwagenmotor, Windkanal und CAD-Programm haben auch alle die Gleichen und nicht vergessen, damit die Tester, vor allem der Meinungsmacher vom ArbeitsMarktService, zufrieden sind, den Massstab = das langweiligste Auto nicht vergessen. Dass nur ja der Tester die Schalter und Anzeigen findet, und ja doch, die Spaltmasse, und die Narbung des Plastiks, und die ach so tollen Bezugsstoffe, ja und teuer muss sein, 5 Sterne im Chraschtest, und so weiter und so fort. Wir haben über die Jahre alle mitgemacht (ich auch!) bis ich 2008 mir einen Oldie kaufte und aus meinem Wahn aufgewacht bin – und dann habe ich nachgedacht und beim Geruch des Oldies kamen die Erinnerungen. Es war eine g…… Zeit, und dank KI wird die Phantasielosigkeit noch weiter zunehmen. Wir haben die Erinnerungen und das eine oder auch mehrere Oldies zum geniessen. Alfa? Ja, war mal was – hat in der heutigen Zeit keinen Platz mehr, kann man ins Museum stellen…. Aber, die die noch fahren – holla die Waldfee!

  13. AlfaChev AlfaChev

    Da las sich Ihr – in meinen Augen sehr guter – älterer Test über den Tonale aber wesentlich versöhnlicher ! Daher möchte ich, meinen dort abgegebenen Kommentar hier noch einmal wiederholen: Man kauft keinen Alfa weil es keine Alternativen gibt, man kauft Alfa aus Überzeugung! Und wenn man nicht möchte, dass Alfa Romeo im Stellantis – Konzern untergeht….! Ich fahre seit einem Jahr einen 160PS Mildhybrid in Veloce-Ausstattung mit annähernd Voll – Ausstattung.
    Das Fahrzeug ist sicherlich recht hoch eingepreist und bei der Bedienung ist auch nicht alles perfekt. Wenn ich mir aber mittlerweile das Klientel der „Premium“-Hersteller ansehe, musste ich mir den Tonale aber letztendlich leisten! Für mein Fahrprofil ist das Fahrzeug ideal – und im 150 PS Mitbewerber Vergleich bietet das Fahrzeug durchaus konkurrenzfahige Fahrleistungen – und dafür, dass Alfa zum ersten Mal einen Hybrid baut, ist die Abstimmung zwischen elektrischem Fahren und der Übergang zum Verbrenner-Einsatz ausgezeichnet gelungen. Die Lenkung ist Go-Kart-artig direkt. Jeder Mitfahrer bewundert das Layout des Cockpits – wie das gelungene Design des Fahrzeugs insgesamt.
    Fazit: Wer ein praktisches, wertiges Alltagsfahrzeug mit italienischem Stil & Niveau sucht, kann mit dem Tonale durchaus glücklich werden.

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