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Forge Design Competizione Ventidue

Gedankenspiel

Nun, dass die Ferrari 250 GT SWB Berlinetta eines der grossartigsten Automobile aller Zeiten ist, das ist uns auch schon aufgefallen, siehe: hier. Da sind wir nicht allein, in letzter Zeit gab es die eine oder andere Neu-Interpretation des «Kurzen», etwa von der RML Group oder auch von GTO Engineering, wo das Ding dann Squalo heisst. Jetzt nimmt eine englische Gruppe von Designern namens Forge Design einen neuen Anlauf, zwar vorerst nur virtuell, aber dafür mit viel Liebe und Sach-Kenntnis. Das Resultat heisst Competizione Ventidue und ist eine feine Hommage an die 61er-Renn-Ausführungen des 250er, auch bekannt als «SEFAC Hot Rod».

Das Design selber ist wunderbar minimalistisch, keine Stossstangen, keine Zierleisten, keine unnötigen Kanten oder Lufteinlässe oder gar Spoiler. Nur ein Aussenspiegel. Die Optik der Felgen gleicht den klassischen Campagnolo-Felgen, die Heckscheibe besteht aus Polycarbonat – wie einst bei Original. Die Karosserie selber besteht dann aber nicht wie damals aus Alu, sondern aus modernen Verbundwerkstoffen. Die über ein Chassis gestülpt wird, das vom echten «SEFAC» kopiert und in Alu sowie Kohlefaser ausgeführt wird. Ach ja: Einzelradaufhängung, das dann schon.

Klar, es ist dies alles nur ein Gedankenspiel. Das zeigt sich auch beim angedachten Antrieb. Ein 3-Liter-Zwölfzylinder soll es sein, allerdings mit einer derzeit noch nicht verfügbaren indirekten Wasserstoffeinspritzung. Das würde dann bedeuten: zero emissions. Doch manchmal darf man ja auch einfach ein wenig träumen, oder?

Echte klassische Ferrari haben wir reichlich in unserem Archiv.

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