Wie früher
Auch Alfa Romeo wollte in der Gruppe B mittun. 1982 stellten die Italiener den Sprint 6C vor, einen sanft verbreiterten Alfasud Sprint mit dem 2,5-Liter-V6 aus der Alfetta GTV. Der «Busso» war mittig vor der Hinterachse eingebaut, über ein ZF-Getriebe wurde die Kraft an die Hinterachse geleitet. Das Ding war nur 990 Kilo schwer, 200 Stück sollten für die Homologation gebaut werden – doch es wurden dann leider nur zwei, Alfa ging mal wieder das Geld aus, man merkte auch, dass es für Rallye-Erfolge wohl Allradantrieb gebraucht hätte. Doch jetzt darf dieser Mythos neu aufleben, die portugiesischen Restomod-Spezialisten von Alma lassen 20 Exemplare vom Stapel. Nicht mit Mittelmotor und Heckantrieb, auch ohne Busso-V6, doch rein optisch kommt der Alma Sprint nah an das Original heran. Für Vortrieb des nur 880 Kilo schweren Fronttriebler sorgt ein 1,8-Liter-Alfa-Motor, der auf Wunsch bis zu 220 PS stark sein darf. Absurd teuer ist das alles auch nicht, es braucht ein Spender-Fahrzeug und rund 50’000 Euro. Danke, Alma.








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Kraftkur

Sie gelten ja nicht gerade als schwächlich, die Alpine B3 und B4. Doch jetzt wird noch ein bisschen nachgelegt, der 3-Liter-Benziner mit doppelter Aufladung kommt als GT neu auf 529 PS und ein maximales Drehmoment von 730 Nm. Was uns aber noch mehr freut: Ein schönes Lebenszeichen von Alpina. (Und nein, zum aufgefrischten 1er von BMW werden wir hier nichts schreiben, das finden Sie anderswo.)

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