Diese Liebe zum Detail
Die grosse, grosse Voisin-Geschichte hatten wir ja schon geschrieben, hier nachzulesen – wunderbar. Wann immer wir nun Bilder finden von diesen Fahrzeugen, dann müssen wir die einfach zeigen, es ist uns ein inneres Bedürfnis. Man achte unbedingt auf die Details.
1921 Avions Voisin C1
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1924 Avions Voisin C4S Torpedo Tourisme
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1925 Avions Voisin C5 Faux Cabriolet von Besset
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1926 Voisin C3 L «Queen Mary»
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1926 Avions Voisin C7
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1928 Voisin C11 «Bijou»
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1928 Voisin C11 Cabriolet «Valse bleue»
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1928 Avions Voisin C 14
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1928 Avions Voisin C28
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1929 Avions Voisin C14 «Chartreuse»
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1929 Voisin C16 «Hétérozygote»
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1930 Avions Voisin C14 «Aquitaine» von Manessius
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1931 Avions Voisin C14 «Chartre»
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1932 Voisin C14
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1935 Voisin C25 «Clairiere»
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1938 Avions Voisin C30
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1938 Voisin C30 S
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1939 Voisin C30
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Auch wenn er nicht original ist, so wollen wir ihn doch zeigen, den C14 von 1927, den ein früherer neiderländischer Besitzer zum Kunstwerk machte. Und irgendwie passt das ja alles zu diesem Fahrzeug.
Mehr schöne Exoten gibt es immer in unserem Archiv. Interessant in diesem Zusammenhang aber eben auch: Avions Voisin.


[…] MagVoisin – ein Bilderbuch«Voisin – ein Bilderbuch» ist nichts anderes als das, was da steht: eine kleine Sammlung von […]
Zwar erinnere ich aus dem Stegreif nicht mehr wo, aber bei diesen außergewöhnlich schönen, extravaganten Automobilen gibt es insofern einen Bezug zur Schweiz, als Le Corbusier in einer seiner Schriften einen Voisin als Illustration wegen seiner modernen (zeitlosen?) Formgebung verwendet hat.
Wie übrigens Jahrzehnte später Max Bill. Bei ihm war es allerdings ein Graber (aus der Erinnerung in der Zeit nach dem II. WK im Kontext zu „die gute Form“.
Le Corbusier besass selber einen Voisin, einen C7, in seiner Form allerdings bei weitem nicht so aussergewöhnlich wie der Aérodyne.
Corbusier besaß nicht nur einen Voisin, er hatte auch sehr enge Verbindungen zu dem Unternehmen und zur Eigentümerfamilie.
Diese finanzierte auch seinen 1925 präsentierten, berühmten Plan zur kompletten Umgestaltung von Paris, den Plan Voisin, der vorsah, die historische Stadt Haussmanns auf dem rechten Seineufer bis auf wenige besondere Bauten komplett auszuradieren und durch 18 Hochhäuser mit je 60 Stockwerken und einem kreuzförmigen Grundriß zu ersetzen.
Dieses entsprach einer Bewegung in der modernen Architektur und Stadtplanung, die ab Beginn der zwanziger Jahre von Deutschland aus ihren Weg auf die Zeichenbretter zahlreicher Modernisten gefunden hatte.
Die eigentliche, teilweise Umsetzung solcher Ideen gelang dann erst nach den Flächenbombardements des zweiten Weltkriegs vor allem in Deutschland, wo Selbsthaß, ein nie aufgearbeiteter Bruch mit der Geschichte und teilweise scheinbar stark zerstörte Innenstädte in Verbindung mit kapitalistisch-hemmungslosen Stadtplanern, Stadtoberhäuptern und teilweise sozialistisch geprägten Wohnungsbaugesellschaften wie der gewerkschaftseigenen Neuen Heimat zu dem führten, was der große Publizist Wolf Jobst Siedler als „Vulgärmoderne“ titulierte.
Und noch eine Anmerkung:
Meines Wissens fuhr Max Bill einen anthrazitfarbenen Bentley T, das schlichtere Derivat des Rolls Royce Silver Shadow.
Dieses führte an der eher sozialistisch geprägten Hochschule für Gestaltung in Ulm, der er vorstand, eher zu Stirnrunzeln…
Besten Dank für diese Übersicht! Voisin ist gelebtes Art Deco im automobilen Bereich. Auch z.B. der Rumplerwagen war wegweisend – wie „Metropolis“ auf der Strasse.
Die Franzosen waren in den 20´er Jahren Pioniere bei den Automobilen (natürlich auch Italien und Deutschland). Generell waren diese Jahre geprägt von Innovationen, Experimentierfreudigkeit und Wagnis. Man kann hier durchaus einen Bezug zum „Bauhaus“ Stil heranziehen.
Was hat sich denn – außer in diversen Assistenzsystemen – in den vergangenen 50 Jahren an den Fahrzeugen geändert? Ich vergleiche das gerne mit Musik aus dem Radio; Auch hier ziehe ich einen Vergleich zur Musik – wenig Veränderung.
Das interessante und wunderbare an diesen Fahrzeugen ist dass man gut erkennen kann wie sie gemacht und gefügt sind. Das hat etwas poetisches und das macht sie so faszinierend.
Es gefällt der C28 ausm Film „Sahara“, der ja kein C28 ist.
Fehlt noch der Panzer: Voisin C20 Mylord Demi-Berline
WHEN i WAS A SCHOOL-BOY LIVING AT NO 9, STUDLEY PARK RD KEW, MELBOURNE. TWO ELDERLY WOMEN IN FERNHURST GROVE, (OPPOSITE OUR DOUBLE GATES). OWNED AN SMALL VOISIN. SEDAN, THAT HAPPIER SISTER DROVE. HOWEVER, WITHOUT ANY INCLINATION, TO CHANGE DOWN FROM TOP GEAR AND BELCHING BLUE OIL-VAPOR FROM THE EXHAUST-PIPE. ASCENDING THE STEEP SLOPE UP, FROM KEW JUNCTION. AND THEN. TURN RIGHT INTO FERNHURST GROVE.. WITHOUT ANY CONSIDERATION OF THE FOL;LOWING OR APPROACHING TRAFFIC!
THE LAST TIME I SAW THIS BOX LIKE VOISIN WITH A TINY SLEEVE-VALVE ENGINE, WAS IN 1949, CRATED AND SECURED TO THE GOOSE-NECK TRAILER, ATTACHED TO A FAR PRIME-MOVER. HAULED BY A FAR BRAND PRIME-MOVER ALLEGEDLY THE ONLY FAR IN MELBOURNE, AT THAT TIME AND IT MAY HAVE HAD A TALL, HUGH JUNKER 2 CYLINDER, OPPOSED-PISTON DIESEL ENGINE?.