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Neuheiten Mai 2026

Ja, dann

Ferrari Luce

Der Shareholder, insbesondere in Form der Heuschrecke, ist ein furchtbar unbarmherziges Wesen. Selbstverständlich schaut er auf Umsatz und Gewinn, Marge, doch noch viel mehr interessiert ihn: Zukunft. Porsche hat das hart getroffen, da scheinen die Shareholder nicht so recht daran glauben zu wollen, dass die Marke die Transformation schaffen kann, ein Porsche ohne Verbrenner ist einfach zu weit vom Markenkern entfernt, elektrische Sportwagen (und Nutzfahrzeuge) sind nicht die Zukunft. Nun nimmt Ferrari auch einen Anlauf, muss es machen, denn das Verbrenner-Aus ist ja nicht ein mögliches Szenario, sondern eine Tatsache, der man auch in Maranello ins Auge schauen muss. Auch deshalb, weil die Aktie seit Herbst vergangenen Jahres doch eher auf Talfahrt ist – irgendwie auch verständlich, der Börsenwert der Marke von rund 50 Milliarden Euro ist im Verhältnis zum Umsatz von etwas über 7 Milliarden und Gewinn von 700 Millionen eh ziemlich ungesund. Der Luce, der erste reine Stromer aus Maranello, wird kurzfristig wenig Einfluss auf den Aktienkurs haben, der ist von den professionellen Anlegern längst eingepreist. Aber die Reaktionen des Marktes dürften dann schon einen mittelfristigen Einfluss haben – und da wird es nun spannend.

Technisch bewegt sich der Ferrari Luce eher so im Mittelfeld. 800-Volt-Architektur, 122-kWh-Batterie, maximale Ladegeschwindigkeit 350 kW, WLTP-Reichweite 530 Kilometer, das ist nett, aber weit entfernt von aussergewöhnlich. 1050 PS maximale Systemleistung, 990 Nm maximales Drehmoment, selbstverständlich Allradantrieb, in 2,5 Sekunden von 0 auf 100, 310 km/h Höchstgeschwindigkeit – das kann der OMG, den wir weiter unten vorstellen, zum Teil deutlich besser. 24 Zöller hinten, 23 Zöller vorne, 2260 Kilo Leergewicht.

Innen, wir hatten es schon geschrieben, sieht das spannend aus. Sehr reduziert, entworfen von Apple-Design-Ikone Sir Jony Ive sowie Marc Newson, das kann man so machen. Aussen, ach, wie konnte so etwas nur passieren? Es ist so – nichts? Charmebefreit, sogar: billig (dies bei einem Preis, der jenseits der halben Million Euro liegen wird)? Was meinen Sie? Ach ja, vorne breitere Spur als hinten, wohl zum ersten Mal bei einem Ferrari.

Mercedes-OMG GT 4 Türer Coupé

Wenn einem sonst nichts mehr einfällt, dann kann man ja die Kraft-Bombe zünden: Der jüngste OMG-Dampfer, 5,09 Meter lang, 2,46 Tonnen schwer, tritt mit satten 1159 PS Systemleistung an. Damit soll der Stromer in 2,1 Sekunden von 0 auf 100 getrieben werden können, nach oben ist dann bei 300 km/h Schluss. Drei Axial-Fluss-E-Motoren, 800-V-Architektur, 106-kWh-Batterie, 600 kW maximale Ladeleistung. Optisch gehört das Teil noch ins Grusel-Kabinett des unterdessen weggetretenen Gordon Wagener.

Vision BMW Alpina

«Seit jeher steht Alpina für eine ganz besondere Philosophie von Performance und Veredelung – ein Konzept, bei dem Dynamik und Komfort keine Gegensätze, sondern komplementäre Ansprüche sind. Als neue Eigentümer dieser besonderen Marke ist es unsere Aufgabe, den unverwechselbaren Charakter zu bewahren und ihn zugleich zeitgemäss weiterzuentwickeln“, erklärt Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design. Wie das umgesetzt auf die Strasse aussehen soll, zeigt eine Vision, die in Villa d’Este gezeigt wurde: 5,2 Meter lang, auf den Bildern schon etwa 2,8 Tonnen schwer. Immerhin: ein V8-Motor. Und es macht den Eindruck, als ob BMW Alpina tatsächlich als eigenständiges Produkt von der Leine lässt, zumindest optisch (technisch, so nehmen wir an, steckt das ein 7er drunter).

Brabus Bodo

Es ist wohl kaum ein Zufall, dass Brabus gleichzeitig wie BMW Alpina auch ein neues Hypercar vom Stapel lässt, den Bodo. Nein, das ist kein Witz der Botropper, sondern eine Hommage an den Firmengründer Bodo Buschmann. Und es steckt auch kein Benz unter der Carbon-Haut, sondern ein Aston Martin Vanquish. Für Vortrieb sorgt ein 5,2-Liter mit 1000 PS und 1200 Nm maximalem Drehmoment, der «nur» 1,9 Tonnen schwere Bodo soll damit auf 360 km/h kommen. 77 Exemplare, eine Million.

Kimera K39

Nach dem 037 verarbeitet Kimera nun den Beta Montecarlo Turbo (Dallara ist mit an Bord), auch wenn die Italiener behaupten, der neue K39 sei eine ganz eigenständige Entwicklung. Ist er technisch selbstverständlich, der Motor stammt von Koenigsegg, V8, 1000 PS, 1200 Nm maximales Drehmoment. Ist selbstverständlich limitiert und kostet sehr viel.

Capricorn 01 Tutto Rosso

Ist der Capricorn 01, aber offensichtlich sehr rot.

Caterham Seven Nürburgring Edition

Damit wir hier auch noch ein vernünftiges Auto haben: Caterham legt zum 100 Geburtstag des Nürburgrings eine Sonderedition von 100 Exemplaren auf. 2-Liter-Ford-Motor, 168 PS, aber halt auch nur 560 Kilo. Und ein Preis von 51’695 Euro.

VW ID. Polo GTI

Vom ID. Polo hatten wir es ja schon letzten Monat, jetzt gibt es auch noch die GTI-Variante. 226 PS, paar sportliche Zutaten, unter 40’000 Euro.

Lamborghini Fenomeno Roadster

Es wurde ja auch Zeit: Nach dem Fenomeno Coupé (2025, 29 Stück, 3 Millionen Euro) kommt nun auch noch der Fenomeno Roadster. Nur 15 Stück, dafür keine Preisangabe. Da dürften ein paar Investoren sauer werden, zum geschlossenen Fenomeno gehört doch unbedingt auch ein offener, im Paket dürfte da noch eine Wertsteigerung drinliegen. Ansonsten: 835 PS aus dem bekannten 6,5-Liter-V12, noch etwas Strom (und eine 7-kWh-Batterie), das ergibt dann 1080 PS Systemleistung. Damit ist der hier in Blu Cepheus mit Akzenten in Rosso Mars lackierte Roadster der bisher stärkste offene Lamborghini aller Zeiten. In 2,4 Sekunden will er auf 100 rennen, oben ist erst bei 340 km/h fertig. Da dürfte sich das Haar wohl schon vorher verabschiedet haben. Designer Mitja Borkert bezeichnet den Fenomeno als elegant, aber mit dieser Ansicht steht er wohl so ein bisschen allein.

Mehr Neuheiten haben wir in unserem Archiv.

31 Kommentare

  1. Samba Samba

    Warum? Ich habe so viele Fragen.

    Warum die Gulf Lackierung (oder Blu Cepheus mit Akzenten in Rosso Mars auf italienisch), die man auf dem Ford GT haben konnte (auch auf dem Focus habe ich das schon gesehen), Lederjacken und Uhren gibt es auch in diesen Farben, das ist jetzt so originell wie eine TAG Heuer Monaco in dunkelblau, weil man ja so cool ist wie Steve McQueen.

    Warum sieht das Cockpit aus wie eine Playstation? Gopfertammi, reicht denn ein V12 und einige Rundinstrumente nicht? Und übrigens, wer kann das in 10 Jahren noch reparieren oder updaten?

    Warum braucht der Beifahrer ein Display mit Tempoanzeige – damit er dem Fahrer sagen kann «hey, du fährst zu schnell, hier ist max. 50 km/h erlaubt»?

    Warum ist da ein Opel Kadett innenspiegel?

    Warum sind die Rückspiegel da – der Honda E (Civic Elektro quasi, ab 2020) hatte schon kleine Kameras aussen und innen zwei Displays. Ob das jetzt Sinn machen würde, ja, wohl schon, ist der Lambo ja über 2.07 Meter breit (ohne Rückspiegel), und vermutlich der Horror auf kurvigen Pässen oder in Parkhäusern.

    Die Frage, die mich am meisten beschäftigt: Warum habe ich auf diesen Artikel geklickt und warum schreibe ich diesen Kommentar?

    Radikale Akzeptanz nenn man das in der Psychologie – wenn Du es NICHT ändern kannst, akzeptiere es, und, abgehakt.

    Jetzt mache ich mir eine Bratwurst auf den Grill, ein kaltes Bier auf, und dann ist die Welt wieder rund.

  2. gasolinepirat gasolinepirat

    @Samba

    ???? ????

    …apropos „elegant“ !? jedes Bier und jede Bratwurst ist da lässiger

    und das kommende Hypercar wird wieder bizarrer – warum !

  3. gasolinepirat gasolinepirat

    ergänze: die ???? sollen heißen 100% klatschende Zustimmung für @Samba

  4. Matthias Matthias

    Guten Appetit bei deiner Bratwurst, Samba! Geniesse die analoge Welt, solange es noch geht – auch kulinarisch. Was du eben gesehen hast, ist die schöne neue Sportwagen-Realität anno 2026. Man spricht in Kreisen der Fahrzeugdesigner (und der Psychotherapeuten, welche sie behandeln) von „intrinsischer Kompensation“. Kennst du nicht? Warte, ich erkläre es dir: Man kombiniere altbekannte, abgelutschte Farbschemata mit irren, schrägen Formen. Gulforange und Gulfblau kennt jeder. Aha, da kommt ja ganz was Rennmässiges um’s Eck! Toll, Le Mans und so! Denkt man, aber dann kommt es ganz anders,. Der Sympathie-Überschuss wird dringend benötigt, um dem Star-Wars-Design den Schrecken zu nehmen. Um Himmels Willen – das soll ein Lambo sein? Fahren da noch Tragflächen aus? Die Firma hat vor Ewigkeiten doch mal den … wie hiess er gleich … Miura gebaut? Und ja, da gab es doch mal einen Countach… Nee, das ist nix geworden mit dem Neuen. Schade, schade! Nix fenomähnal. Aber wer solche Autos kauft (Drogenbarone vermutlich, sicher auch Oligarchen und IT-Nerds), denen müssen die Autos auch nicht gefallen. Sie kaufen, weil noch Platz in der Garage ist und gerade ein paar Milliönchen übrig sind und sie neidisch sind auf die Autosammlung des Nachbarn. Hehe, der wird staunen, wenn er den Lambo sieht! Fahren kann und will man die Kisten sowieso nicht, ausser mal schnell die Hafenrunde in Monaco. Wenn man Glück hat, sitzt hugoservatius mit seinen Kamingespräch-Kumpels beim Espresso mit einer Krummen unterm Sonnenschirm am Strassenrand, tippt sich an die Stirn und freut sich, wieder ein Thema für die nächste Herrenrunde zu haben. Ja früher, da waren Sportwagen noch Sportwagen! Ich würde ihm dann, mit einem Martini (ohne Eis) am Nebentisch sitzen, natürlich zustimmen. Und darauf hinweisen, dass so ein Transaxle-Porsche wie mein grüner (gegenüber geparkt) doch viel schöner und erst noch praktischer sei. Das dürfte dann sofort eine rege Diskussion darüber auslösen, was einen „echten“ Sportwagen ausmacht. Also Samba, sei tapfer bei Bier und Bratwurst. Solche Autos wie der Fenomenon sind rollende Steine des Anstosses. Und die braucht es doch, damit die Welt in diesen schweren Zeiten gelegentlich was zum Reden hat, was nicht mit Kriegen, Krisen und Klimawandel zu tun hat …

    • hugoservatius hugoservatius

      >> …ausser mal schnell die Hafenrunde in Monaco. Wenn man Glück hat, sitzt hugoservatius mit seinen Kamingespräch-Kumpels beim Espresso mit einer Krummen unterm Sonnenschirm am Strassenrand, tippt sich an die Stirn und freut sich, wieder ein Thema für die nächste Herrenrunde zu haben. Ja früher, da waren Sportwagen noch Sportwagen! Ich würde ihm dann, mit einem Martini (ohne Eis) am Nebentisch sitzen, natürlich zustimmen. <<

      Eine schöne Vorstellung, lieber Matthias, aber Monaco gehört nicht so wirklich zu meinen bevorzugten Reisezielen – dort gilt, was Hildegard Knef einst sang:
      Von meiner Yacht die Küste verachten!
      Und nach Chester in Nova Scotia, nach Bellagio am Comer See oder nach Akureyri an der Isländischen Nordküste wird sich vermutlich keiner der 15 Lamborghinis verirren.
      Insofern proste ich Ihnen virtuell aus dem alten Berliner Westen mit einem schönen Negroni zu und gestehe, daß ich gar nicht so ein Transxle-Verächter bin, sogar der frühe 924 turbo der ersten der mehreren Frauen meines großen Bruders gefiel mir in seiner Zweifarben-Lackierung sehr gut, ebenso wie der 924 Carrera GT und die späten 944, vor allem als Cabriolets.

  5. Andreas Andreas

    Leute wir schreiben 2026, da gibts halt keine analogen mechanischen Rundinstrumente mehr, das ist so, kommt endlich damit klar. Immer dieses Ja-ja-aber-früher-Gejammer. So schön und schlicht damals vielleicht manches war, die Zeit dreht sich weiter. Unaufhörlich. Ihr seid dagegen stehengeblieben. Kauft euch halt einen Klassiker, das hier ist ein brandneues Hypercar. Warum sollte das innen wie ein Caterham aussehen? Warum juckt das überhaupt? Angesichts von nur 15 Exemplaren wird hier eh keiner in die Verlegenheit kommen einen zu besitzen. Und ehrlich – bei V12 Sauger und 1080PS Systemleistung würden mich die, Lackierung, das Cockpit oder das Beifahrerdisplay nur am Rande interessieren…

    • Hömal Hömal

      Sie erinnern an Tonys Laufshop. Ein legendärer Laden in Wien, in dem man nach aufwändiger Vermessung die perfekten Schuhe für seine Füße bekommt. Wer danach über die Farbe oder das Design der empfohlenen Schuhe jammerte wurde seinerzeit vom Chef rausgeschmissen. Kein Schmäh!

    • hugoservatius hugoservatius

      >> Leute wir schreiben 2026, da gibts halt keine analogen mechanischen Rundinstrumente mehr, das ist so, kommt endlich damit klar. Immer dieses Ja-ja-aber-früher-Gejammer.
      (…)
      Ihr seid dagegen stehengeblieben. Kauft euch halt einen Klassiker, das hier ist ein brandneues Hypercar. <<

      Habe mir gerade ein brandneues Hypercar gekauft..
      3,9 Liter V12-Sauger, 663 PS, 6-Gang-Schaltgetriebe, Vmax ca. 365 km/h, mit einem wunderschönen, analogen Drehzahlmesser bis 13.000 Umdrehungen direkt hinter dem Lenkrad, ich habe ihn in der alten Aston-Martin-Rennfarbe bestellt, in Chiltern-Green-Metallic mit kleinen, aus Gewichtsgründen auflackierten, Union-Jacks hinter den vorderen Radausschnitten und einem Interieur in Suede-Green.

      Kleiner Scherz, leider habe ich keins der 100 Exemplare des Gordon Murray T.50 abbekommen…
      Aber:
      DAS ist ein modernes "Hypercar", nicht diese grellbunte Kirmes-Playstation-Kampfmaschine, die bestimmt niemals so schnell bewegt werden wird, wie sie kann, im Gegensatz zu diversen der GMA T.50, Dario Franchitti hat mit seinem Wagen wohl schon einige 1.000 Meilen zurückgelegt.

    • Rolf Rolf

      „Leute wir schreiben 2026, da gibts halt keine analogen mechanischen Rundinstrumente mehr, das ist so, kommt endlich damit klar. Immer dieses Ja-ja-aber-früher-Gejammer. “

      Digitale Instrumente sind durchaus ok.
      Bereits im Lexus LS400 und spätestens im W221 gab es digitale Anzeigen. Allerdings waren die quasi-analog.

      Und nein, man muss nicht alt, doof und rückständig sein, um einen Hyperscreen eher als ablenkend denn informativ zu halten.
      Sogar im zur Probe gefahrenen R5 kommt man sich vor wie in der Leitzentrale von Space X.

      Die „alten“ Benziner/Diesel Megane/Captur/Scenic hatten ebenfalls digitale Instrumente. Eine große runde Anzeige, in der digital die Geschwindigkeit und außen herum laufend die Drehzahl angezeigt wurden. Auf Wunsch konnte man noch mehr einblenden, man musste aber nicht. Sehr übersichtlich, sehr informativ.

      Wir alten Säcke, die wir so rückständig sind, haben die ganze Entwicklung mitbekommen. Die ersten Navis, sogar im 5er gab es die Ausführung „Business“, hatten nur große Pfeile, Meter-Angaben bis zum Abbiegen und Ansage. Haben einen bis vor die Haustür geführt. Ohne Landkarte. Man guckt auch da nur in die rechte obere Ecke, wo der relevante Pfeil auftaucht …..

      Technik ist toll. Sie soll das Fahren erleichtern, sicherer und komfortabler machen.
      Nicht ablenken.

      Der wichtigste Screen im Auto ist weiter oben, heisst Windschutzscheibe und zeigt in Realtime, was los ist und zu tun.

  6. paul paul

    die Daciafahrer reiben sich ha?

    Kein Wunder, dass die Welt immer ver engter wird.
    Diese Apreciose ist ja nur eine Möglichkeit in der möglichen grösseren
    Vielfalt.
    Aber dieses Zeitalter wird man dereinst als “ .. K. V. u. FKNsV. ..“ oder
    so nennen. ( Trigger gab es ja eh schon genug).
    Und so schön die Aufsätze die hier gezimmer werden.
    Gegenvorschlag.
    Autofirma gründen, und einen Entwurf abliefern.
    Und net wundern, wenn das unter 1000+1 nen 4 eckigen Mülltonnenwagen
    ( SUV.. made in China.. die verschwinden bereits, und fakeCars.. noch schlimmer
    als der Dodeldeppenkübel von Täsle.. diese rollende Narrenkappe, für MAGA Gläubige und diese inzüchtigen Scheinheiligen in Nebraska bis Forida..)
    einfach unter geht.
    Diese volluptöse Zeitalter des nEO proleten Designs mal Dubai Schokkolade
    ( Ihr wisst schon das Dubai… opss.. eine Drohne [[ boooom… Hochhaus weg..]]..äh
    das dieses Dubai keine Kannalisation hat. Die karren die Scheisse in die Wüste.
    also.. was ist Dubaischokkolade noch mal..?..lol) mal asoziale Selbstverstümmelung
    wird dann dick bespoilerte über Hyper Cars wollen.
    Die im goldenen London im 1.ten mit 15 km im Stau an den Autofilmern vorbei eiern.
    Ist halt so.

    (Und gestern oder Vorgestern war net besser.
    99% der Autos waren rollende geschmacklose Scheisshäuser.

    Und was ist der Sinn eines Automobils?

    Person X mit Körpergewicht 80 kilo kommt von Punkt A nach B.
    Weil dieses System so erdacht wurde.
    Die Strassenbahn, die in meinem Vorzimmer hält gibt es noch immer nicht.
    Das vegane Lastenrad geht in Mantua ( Italien) nicht um die Ecke, weil zu dick.
    Ein Airbus A380 kann net in emienm Garten landen.
    ( und der Papierkram..)
    Technik wie sie längst sein sollte, wird gerade von den hirnamputiertzen übergestrigen wie Thile und Mursk verhindert..
    Die sind das Gegenteil eine Vission oder eine Moderne.
    Einfach nur Nazzi-sackelscheisser mit big Ego.
    Aber null in der Birn..
    Im Osten der Borschtfresser der bald geputscht wird.
    Und bei BMW bekommens es immer noch net hin.

    EIN AUTO
    EMOTION
    SPASS
    LEICHT
    NORMALPREIS..

    also.. muss ich mir die Kiste selber bauen?

    Ja. Paul 🙂

    • Hömal Hömal

      Na dann bau mal schön. Und zeig uns dein Ergebnis. Wir sind gespannt ????

    • hugoservatius hugoservatius

      Don’t drink and write!

      • Muha Muha

        @ hugoservatius

        Welch treffende Worte…

  7. Rolf Rolf

    Hypercars. Egal, ist ein Geschäftsmodell und damit legitim.

    Der Bodo. Da muss ich sofort an Bodo Ballermann denken und das passt zu AMG.
    Der Alpina, mal sehen, ob den jemand will. Ein paar sicher. Fiese Visage jedenfalls.

    Polo GTI, gute Idee von VW, wird bestimmt gekauft. Nicht von mir.

    Caterham ist lustig, aber eher wie ein Motorrad einzuordnen.

    • >> Der Bodo. Da muss ich sofort an Bodo Ballermann denken und das passt zu AMG.
      Der Alpina, mal sehen, ob den jemand will. Ein paar sicher. Fiese Visage jedenfalls. <<

      Hmmm, bei der Namensgebung scheint man in Bottrop etwas daneben gegriffen zu haben…
      Mein Englischlehrer hieß Bodo und war schwerst adipös, sprach ein schreckliches Germish und hat den Namen für mich für alle Zeiten geprägt…
      Übrigens steckt unter dem seltsamen "Bodo" angeblich die Technik eines Aston-Martins, schlimmer geht immer, da wird ein aktueller Aston-Martin plötzlich begehrenswert.
      Und der Alpina?
      Mich würde interessieren, was Burkhadt Bovensiepen dazu sagen würde…

  8. Marc Grosjean Marc Grosjean

    Meiner Meinung nach hat der Ferrari wieder eine gewisse Eleganz die in der letzten Zeit den Produkten aus Maranello eher abhanden gekommen ist. und das ist erfreulich. Irgendwie erinnert mich das schon wieder ein bisschen an die Designs von Pininfarina. Und der Luce ist jetzt sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss da braucht es dann schon noch ein bis zwei Iterationen, doch der Weg mir der richtige zu sein. Ich bin gespannt darauf was noch kommen wird…

    • Peter Ruch Peter Ruch

      so eine Seife hat ja auch eine gewisse Eleganz, schöne Rundungen. nein, das Design des Luce erschliesst sich mir gar nicht, es ist so – austauschbar, da könnt alles dranstehen, von Acura bis Zastava. die 23/24-Zöller kaschieren, wie hoch die (mehrfach gekrümmte, also sehr unruhige) Mittellinie ist, der ganze Unterbau ist mehr ein Bunker als ein Automobil. selbstverständlich kommt da noch mehr Elektrisches, sicher auch ein grosses SUV – die wichtige Frage aber ist, wo ist der Kipppunkt, wann wird Ferrari so profan wie ein Bentley oder Lexus?

  9. Ich finde den Luce auch nicht so richtig schlecht, ja, er ist etwas beliebig, aber ich denke, daß man das Auto tatsächlich mal in Realität sehen muß, immerhin hat er die Aura der intergallaktischen Kampfmaschinen, die Ferrari in den letzten Jahren so kultiviert hat, abgelegt.
    Innen ist er sehr gelungen, schöner als alle Ferraris seit dem Ende des guten Geschmacks bei der Marke.
    Aber der Luce hat ein Grundproblem:
    Kein Mensch braucht solch einen elektrischen Ferrari, ebensowenig wie einen elektrischen Maserati, Aston Martin oder Porsche.
    Ein Sportwagen lebt zu 55 % von seinem Motor, und seiner Charakteristik, von der Aura, auch vom Sound, vom möglichst geringen Gewicht und zu 45 % von seiner extravaganten Formgebung.
    Das fehlt beim Luce, wie es auch beim Taycan fehlt.
    Und dazu kommt, daß, wenn man einen solchen Wagen so fährt, wie es sich für einen Ferrari oder Porsche gehört, was ja auf der Isle of Man ebenso wie in Deutschland noch möglich ist, man nach 100 Kilometern das Lied von der Charging Tristesse anstimmen muß, was das Schnellfahren wiederum ad Absurdum führt.

    Nachdem ich am vergangenen Wochende einmal wieder meinen Lieblingsferrari fahren durfte, einen Ferrari 412 mit dem gottvollen Zwölfzylindermotor, wurde mir wieder klar, daß die Zeit dieser Autos vorbei ist, daß das Thema Sportwagen neu gedacht werden muß.
    1000 PS und Riesenräder können nicht die Lösung sein, der Elektrosportwagen muß ganz anders aufgestellt sein, 300 bis 380 PS, eine möglichst extrem leichte Struktur, eine möglichst extrem aerodynamische Karosserie, eine möglichst extrem große Batteriekapazität, der Verzicht auf alberne Soundgeneratoren, Ambientebeleuchtung und Kraftmeierei, dann könnte es etwas werden, dann würde auch ein Elektro-Ferrari oder -Porsche funktionieren, die verlorenen Reize durch den verschwitzten Zwölfzylinder mit seinem mehr oder minder erotisierendem Klang müssen durch überirdische Fahrdynamik, eine extrem elegante Karosserie und eine vernünftige Reichweite auch bei höheren Tempi ausgeglichen werden.
    Und, ganz wichtig:
    Die technischen Komponenten wie Batterie und Hard- und Software müssen langfristig zu vernünftigen Kosten erneuerbar bzw. an die technische Entwicklung anzupassen sein, ansonsten wird auch ein Ferrari zu einem High-Tech-Wegwerfprodukt werden, für das niemand den Gegenwert eines Einfamilienhauses zu bezahlen bereit sein wird und was auch dem für mich sehr wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit total widersprechen würde.
    Wenn ich mir die mehreren, längst funktionslosen, wunderschönen Apple-Rechner im Keller meines Büros anschaue, dann tut das schon weh, wenn ich mir aber einen funktionslosen Luce im hintersten Winkel meiner Garage vorstelle, dann erscheint mir die Idee von einem Taycan oder einem Luce ziemlich absurd.

    • Peter Ruch Peter Ruch

      danke, sehr schön formuliert.

  10. pinin pinin

    Das Design des Luce ist nicht das Problem – es sind die Proportionen.

  11. Christian Christian

    Zu Ferrari kan ich nur sagen, es war/ist der Satz mit x – war wohl nix.
    Die Vorstellung der Chefetage, auf einer billig eingekauften chinesischen Plattform ein „Dings“ zu bauen, die Embleme draufzupappen und das ganze, weil ma ja einen sooo tollen Namen hat, sehr sehr teuer zu verkaufen ist entweder Lebensmüdigkeit oder die totale Vera….ung der (bislang noch) treuen Kundschaft. Klar, andere können auch E-Auto, vielleicht mittlerweile besser und, sogar billiger! Und wie geht`s dann weiter? Sind die Negativbeispiele, die von den Firmen Porsche und Jaguar gegeben werden, nicht Warnung genung?

    • Rolf Rolf

      Ich hätte da eine andere Idee.
      Ferrari, Porsche und Co. sollten einen „Rückschritt“ machen und schöne Autos mit sagenhaften Saug- oder notfalls Turbomotoren bauen, auch wahlweise mit Schaltgetriebe und zwar so lange bis es ihnen verboten wird.
      Dann sollten sie den Laden zusperren.

      • Peter Ruch Peter Ruch

        oder sich rechtzeitig ein richtig cooles Geschäftsmodell zur Erhaltung der Preziosen ausdenken.

        • hugoservatius hugoservatius

          Ähnlich wie es Alpina Classic vormacht.
          Ich wollte im Januar ein zweites Exemplar des Alpina-Buchs bestellen, seit dem 1.1.26 geht das nur noch unter Angabe der Alpina-Fahrgestellnummer, dafür verzichten sie auf die Vorkasse…
          Nur noch Service, Teile- und Devotionalienverkauf an verifizierte Alpina-Eigner, so ähnlich könnte es bei den traditionellen Sportwagenmarken auch kommen.

        • Christian Christian

          Ja, dieses Geschäftsmodell praktizieren Oldtimerverbände, Markenclubs, Ersatzteilehändler, usw. Die Firmen „bedienen“ sich nur dieser oftmals privaten Organisationen wenn sie wieder einmal die „glorreiche Geschichte“ bemühen müssen um den Verkauf eines vermurksten, neuen Produkts werbetechnisch zu pushen.
          Und da viele Marken ihre Geschichte nicht pflegen, haben mittlerweile andere deren Platz eingenommen (großes Thema Ersatzteilenachfertigung) und den ursprünglichen Hersteller braucht dann eigentlich niemand mehr.

  12. Hömal Hömal

    Ach, Johnny Ive.

    Der sich schon bei Apple nicht immer mit Ruhm bekleckert hat. Siehe seine Vision vom „Smartphone wie ein Stück Glas“ in Form des iPhone X. Oder indem er den Magsafe-Anschluss, eine brauchbare Tastatur und ausreichende Wärmeabfuhr maximaler „Schlankheit“ geopfert hat.

    Das Design des Luce zeigt mir zwei Dinge:

    Erstens ein tiefes Unverständnis dafür, was Autos an sich und Sportwagen noch viel mehr attraktiv und begehrenswert macht.

    Da kommt man mit einer Formensprache aus der Welt der Consumer-Elektronik nicht weit und braucht sich nicht wundern, wenn die Zielgruppe das keine Spur sexy findet, sondern eher so wie Duschen mit Regenmantel.

    Zweitens zeigt es eine ziemliche Arroganz, die meint, sich nix drum scheren zu müssen, was eine Marke im Kern auszeichnet und einzigartig macht sondern einfach drauf los fuhrwerkt in der festen Überzeugung, man habe „es“ so viel besser verstanden als die „vorgestrigen alten Säcke“, die bisher am Wirken waren.

    Naja. Der Markt wird sein Urteil sprechen, der Luce wird als veritabler Bauchfleck enden und ein paar Leute, die sich für super smart gehalten haben, mit gewaschenen Gesicht dastehen.

  13. Christian Christian

    Ein kluger Kopf hat einmal gesagt, dass uns der Fortschritt immer größer dargestellt wird, als er in Wirklichkeit ist. Es stellt sich die Frage, ob das, was uns da aufgetischt wird, wirklich ein Fortschritt ist, oder nicht doch nur der verzweifelte Versuch, noch das letzte Geld aus einem toten System zu quetschen?

    • Hömal Hömal

      .Ich weiß nicht. Für mich ist es ein völlig in die Hose gegangen er Versuch, für Ferrari eine neue Formensprache zu finden, für den man die völlig falschen Leute rangelassen hat. Ich mein: Eine Ferrari-Borduhr wie eine chinesische Kopie eines Braun-Weckers: Echt jetzt???

      • Formal erkenne ich durchaus einige Parallelen zum Design des neuen Ferrari Testarossa – den ich allerdings furchtbar finde…

        • Rolf Rolf

          Das ist ja ein seltsames Konglomerat.
          Er beerbt den SF90, der ja ein „kleiner“ V8 ist, wo der echte Testarossa das Topmodell war.
          Dann diese „Daytona-memorial“-Schnauze und das zerklüftete Seitenteil, das wohl irgendwie Testarossa sein soll ……..
          Wahnsinn, was aus dieser Firma geworden ist.

  14. Rolf Rolf

    Heute habe ich gelesen, dass Citroën einen el. 2CV bringen wird, dessen Seitenlinie, Türen und Türgriffe mich stark an den VW Beetle erinnern.
    Jimney und 600 Multipla kommen ebenfalls elektrisch und BMW hat sich einen Kastenrahmen patentieren lassen.
    Ich bin ja ein großer Freund von Retroautos, wenn sie gut gemacht sind und dennoch einen eigenen Stil aufweisen, aber so richtig zukunftsträchtig, wenn auch elektrisch, ich weiss es nicht ……

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