Ferrari mit Manuale

Also jetzt einmal unter uns Klosterschwestern: Wenn ich Erdbeeren habe, die als Morcheln anschreibe und als solche verkaufen will, dann sagt der potenzielle Käufer doch, irgendetwas wird er schon sagen, aber freundlich ist es wahrscheinlich nicht. Ferrari – ja, das ist diese einst so grossartige italienische Marke, die aber grad auch noch einen Strom-Lutscher verkaufen muss – schreibt nun also einen Zwölfzylinder (übersetzt: 12cilindri) mit Morcheln, sorry, Manuale an, obwohl im Kistchen Erdbeeren sind, also ein Doppelkupplungsgetriebe. Nun weiss auch das kleine Kind, dass ein solches kein manuelles Getriebe ist, da kann man jetzt zwar einen Schaltknüppel anstelle der üblichen Paddels zur Aktivierung hindödeln, sogar ein Kupplungspedal gibt es, aber Morcheln bleiben Morcheln, in diesem Fall vielleicht sogar «phallus impidicus» (man lese bitte den entsprechenden Text, hier). Es heisst, man könne sich beim Manuale auch verschalten, was ist dann, insert coin, eines der sieben Motorenleben weg – oder direkt zu einem Service für 12k? Ist auch ein virtuelles Knirschen im Gebälk einprogrammiert, verreckt die Kiste, wenn man am Berg nicht sauber mit der Kupplung arbeitet – oder wäre das Hollywood-Barbie dann damit doch überfordert? Man muss sich wirklich Sorgen machen. Nicht um die Morchel, die wird sich schon verkaufen – auch wenn man dazu noch so einen Lutscher bestellen muss…
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BMW X5
Der elektrische Ford Mustang hat auch diese komischen Türgriffe, die man als Kleiderhaken gebrauchen kann. Design wie eine Burg auf einem Berg, vorne ein Kinderfresser-Schlund. Vier X als Leuchtstoff. Aber technologisch der grösste nur denkbare Spagat: Der neue X5 kommt mit klassischen Diesel und Benzinern (vorerst nur Sechszylinder, doch der V8 wird folgen), aber auch als Plug-in-Hybrid (612 PS…), reiner Stromer und in einer Kleinserie sogar noch mit Wasserstoff. Beim Stromer gibt es selbstverständlich 800-V-Architektur, einen Riesen-Akku (141 kWh), eine Ladeleistung von bis zu 460 kW – und ein Gewicht von 2,9 Tonnen. Kommt dann alles ab November 2026, günstig wird das sicher nicht.
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McMurtry Spéirling Pure
Schon länger fahren Prototypen des McMurtry Spéirling so ziemlich alles in Grund und Boden, was sich über Land bewegt. Jetzt haben die Briten die Serienversion des Einsitzers vorgestellt, der aber vorerst nur auf die Rennstrecke darf. Etwa 1000 PS, eine 100-kWh-Batterie, 1,6 Sekunden für 0/100. Vor allem aber dieses Ventilatorsystem zur Erzeugung von künstlichen Anpressdruck, 2000 Kilo Abtrieb sind es schon im Stillstand. Damit sind Querbeschleunigungen und Bremswerte mit 3g möglich. 995’000 Pfund, die ersten Kundenfahrzeuge werden noch in diesem Jahr ausgeliefert.
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Mehr Neuheiten haben wir im Archiv.


Ein Fake-Manuale also ……..
Lässt man die Erdbeeren lange genug verfaulen, könnten sie viiiiieeeleicht als Morcheln durchgehen, eventuell ist das so gedacht?
Hat nicht Porsche auch mal so etwas gemacht beim 991 oder irre ich mich?
Der mit dem 7-Gang-„Manuale“.
something is wrotten, definitiv.
Der 7-Gänger von Porsche war schon manuell. Man musste allerdings zuerst das Handschuhfach öffnen, damit der 7. dann auch seinen Platz fand. Aktuell macht Porsche was am Taycan, damit er sich anfühlt wie ein Hyundai.